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Die älteste Form des Grubenlichtes stellte die Beleuchtung mittels Kienspänen dar. Zur Verbesserung der Lichtausbeute wurden die Späne auch mit Harz oder Wachs getränkt. Kienspäne wurden mittels spezieller Halterungen in den Stollen befestigt.  
 
Die älteste Form des Grubenlichtes stellte die Beleuchtung mittels Kienspänen dar. Zur Verbesserung der Lichtausbeute wurden die Späne auch mit Harz oder Wachs getränkt. Kienspäne wurden mittels spezieller Halterungen in den Stollen befestigt.  
 
=====Wachskerzen und Talg-, bzw. Öllampen=====
 
=====Wachskerzen und Talg-, bzw. Öllampen=====
Der Kienspan wurde allmählich von Kerzen und von Talg-, bzw. Öllampen abgelöst. Die ältesten Formen waren einfache Schalen aus Keramik oder Blech.  Aus griechischen und römischen Vorbildern entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der sogenannte „Frosch“. Diese Bezeichnung existiert erst seit Mitte des [[19. Jahrhunderts]], vor allem der offene und später der geschlossene „Frosch“ stand aber schon wesentlich früher in Verwendung. In offenen Fröschen kam als Brennstoff Unschlitt, in geschlossenen Fröschen pflanzliches Öl zum Einsatz. Als Docht diente ein zusammengedrehter Leinenlappen. Der Frosch war mit Tragbügel und Haken versehen, an dem er aufgehängt werden konnte.
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Der Kienspan wurde allmählich von Kerzen und von Talg-, bzw. Öllampen abgelöst. Die ältesten Formen waren einfache Schalen aus Keramik oder Blech.  Aus griechischen und römischen Vorbildern entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der sogenannte „Frosch“. Diese Bezeichnung existiert erst seit Mitte des [[19. Jahrhundert]], vor allem der offene und später der geschlossene „Frosch“ stand aber schon wesentlich früher in Verwendung. In offenen Fröschen kam als Brennstoff Unschlitt, in geschlossenen Fröschen pflanzliches Öl zum Einsatz. Als Docht diente ein zusammengedrehter Leinenlappen. Der Frosch war mit Tragbügel und Haken versehen, an dem er aufgehängt werden konnte.
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=====Karbidlampen=====
 
=====Karbidlampen=====
 
Die besonders lichtstarken Karbidlampen kamen um [[1895]] auf und lösten allmählich die Öllampen ab. Sie gaben stärkeres Licht und kamen im Betrieb billiger. „Eine Karbidlampe ist eine Gaslampe, in der der Brennstoff in chemisch gebundener Form – in der Regel als Calciumcarbid – transportiert und erst kurz vor der Verbrennung in Gas umgewandelt wird. Der Körper der Lampe besteht aus zwei übereinander angeordneten Behältern. Im unteren Behälter der Lampe befindet sich Calciumcarbid, auf das aus dem oberen Behälter Wasser tropft. Das entstehende Ethin-Gas (Trivialname: Acetylen) verlässt den unteren Behälter durch eine kurze Rohrleitung, die in einem „Brenner“ endet, der vor einem Hohlspiegel aus Metall fixiert ist.
 
Die besonders lichtstarken Karbidlampen kamen um [[1895]] auf und lösten allmählich die Öllampen ab. Sie gaben stärkeres Licht und kamen im Betrieb billiger. „Eine Karbidlampe ist eine Gaslampe, in der der Brennstoff in chemisch gebundener Form – in der Regel als Calciumcarbid – transportiert und erst kurz vor der Verbrennung in Gas umgewandelt wird. Der Körper der Lampe besteht aus zwei übereinander angeordneten Behältern. Im unteren Behälter der Lampe befindet sich Calciumcarbid, auf das aus dem oberen Behälter Wasser tropft. Das entstehende Ethin-Gas (Trivialname: Acetylen) verlässt den unteren Behälter durch eine kurze Rohrleitung, die in einem „Brenner“ endet, der vor einem Hohlspiegel aus Metall fixiert ist.
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