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[[File:Andreas Maislinger and Branko Lustig at the LAMOTH 2nd Annual Dinner (2) cropped.jpg|thumb|Andreas Maislinger im Jahr 2010]]
 
[[File:Andreas Maislinger and Branko Lustig at the LAMOTH 2nd Annual Dinner (2) cropped.jpg|thumb|Andreas Maislinger im Jahr 2010]]
'''Andreas Maislinger''' (* [[26. Februar]] [[1955]] in [[St. Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]]) ist Historiker und Politikwissenschaftler.
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Dr. phil. '''Andreas Maislinger''' (* [[26. Februar]] [[1955]] in [[St. Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]]) ist Historiker und Politikwissenschaftler.
 
1992 gründete er den ersten Verein für [[Gedenkdienst]] in Österreich.
 
1992 gründete er den ersten Verein für [[Gedenkdienst]] in Österreich.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Andreas Maislinger studierte Rechts- und Politikwissenschaft in [[Universität Salzburg|Salzburg]], sowie Politikwissenschaft und Geschichte in Wien mit Studienaufenthalten unter anderem in Frankfurt am Main, an der Freien Universität Berlin, der Universität Innsbruck und dem Salzburg Seminar. 1980 promovierte er zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Probleme der österreichischen Verteidigungspolitik. Im Folgenden war er mit Joachim Schlör als Freiwilliger im von Volker von Törne und Christoph Heubner geleiteten Polenreferat der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig. Im Museum Auschwitz-Birkenau betreute er deutsche Jugendgruppen. Der Auschwitz-Überlebende Jerzy Adam Brandhuber war während dieser Zeit sein Vertrauter. Anschließend leistete Maislinger seinen [[Zivildienst#Regelung in Österreich|Zivildienst]] beim Internationalen Versöhnungsbund in Wien und arbeitete mit dem Service Civil International (SCI) zusammen.
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Andreas Maislinger studierte Rechts- und Politikwissenschaft an der [[Universität Salzburg]], sowie Politikwissenschaft und Geschichte in Wien mit Studienaufenthalten unter anderem in Frankfurt am Main, an der Freien Universität Berlin, der Universität Innsbruck und dem Salzburg Seminar. [[1980]] promovierte er zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Probleme der österreichischen Verteidigungspolitik. Im Folgenden war er mit Joachim Schlör als Freiwilliger im von Volker von Törne und Christoph Heubner geleiteten Polenreferat der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig. Im Museum Auschwitz-Birkenau betreute er deutsche Jugendgruppen. Der Auschwitz-Überlebende Jerzy Adam Brandhuber war während dieser Zeit sein Vertrauter. Anschließend leistete Maislinger seinen [[Zivildienst#Regelung in Österreich|Zivildienst]] beim Internationalen Versöhnungsbund in Wien und arbeitete mit dem Service Civil International (SCI) zusammen.
    
Von 1982 bis 1991 war Maislinger am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, an der University of New Orleans, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Johannes Kepler Universität Linz und an der Hebräischen Universität Jerusalem tätig. 1982 war er Mitgründer der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Friedensinitiativen Österreichs, 1986 Gründungsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft Tirol und 1988 im Auftrag der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte in der DDR. Dieser und frühere DDR-Aufenthalte Maislingers wurden von der Stasi beobachtet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Maislinger vor allem durch seine Auftritte im Club 2 bekannt.
 
Von 1982 bis 1991 war Maislinger am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, an der University of New Orleans, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Johannes Kepler Universität Linz und an der Hebräischen Universität Jerusalem tätig. 1982 war er Mitgründer der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Friedensinitiativen Österreichs, 1986 Gründungsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft Tirol und 1988 im Auftrag der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte in der DDR. Dieser und frühere DDR-Aufenthalte Maislingers wurden von der Stasi beobachtet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Maislinger vor allem durch seine Auftritte im Club 2 bekannt.

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