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Keine Frage von Jahren ist sein jüngster Erfolg: Zusammen mit seinem Salzburger Kollegen Stefan Riedl und Kollegen des Burnham-Instituts in Kalifornien hat er ein Rätsel um den Zelltod gelöst und es im Handumdrehen damit in das weltweit renommierte Wissenschaftsmagazin "Nature" geschafft. Robert Schwarzenbacher und seine Kollegen haben – kurz erklärt – den Schlüsselmechanismus gefunden, der das Selbstzerstörungsprogramm aktiviert, welches jede Zelle in ihrem Erbgut trägt. Der Körper benötigt den Zelltod, um unbrauchbare Zellen entsorgen zu können. Diese Grundlagenforschung könnte eines Tages neue Mittel gegen Krebszellen möglich machen. Bei vielen Tumorzellen greift der Zelltod nicht, weshalb sie die Chemotherapie überstehen.
 
Keine Frage von Jahren ist sein jüngster Erfolg: Zusammen mit seinem Salzburger Kollegen Stefan Riedl und Kollegen des Burnham-Instituts in Kalifornien hat er ein Rätsel um den Zelltod gelöst und es im Handumdrehen damit in das weltweit renommierte Wissenschaftsmagazin "Nature" geschafft. Robert Schwarzenbacher und seine Kollegen haben – kurz erklärt – den Schlüsselmechanismus gefunden, der das Selbstzerstörungsprogramm aktiviert, welches jede Zelle in ihrem Erbgut trägt. Der Körper benötigt den Zelltod, um unbrauchbare Zellen entsorgen zu können. Diese Grundlagenforschung könnte eines Tages neue Mittel gegen Krebszellen möglich machen. Bei vielen Tumorzellen greift der Zelltod nicht, weshalb sie die Chemotherapie überstehen.
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"Ich möchte immer alles verstehen und bis ins Detail wissen, wie etwas funktioniert. Ich bin im Oberpinzgau auf einem kleinen Bauernhof am Rande des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks]] aufgewachsen. Der ständige Kontakt mit allem, was wächst, kriecht und fliegt und mit den Kräften, die dahinter wirken, das hat mich sicher sehr geprägt", erzählt Robert Schwarzenbacher.
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"Ich möchte immer alles verstehen und bis ins Detail wissen, wie etwas funktioniert. Ich bin im Oberpinzgau auf einem kleinen [[Bauernhof]] am Rande des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks]] aufgewachsen. Der ständige Kontakt mit allem, was wächst, kriecht und fliegt und mit den Kräften, die dahinter wirken, das hat mich sicher sehr geprägt", erzählt Robert Schwarzenbacher.
    
"Professor" werden, das wollte er schon als Bub. Auf dem Weg dorthin hat er immer mindestens zwei Stufen auf einmal genommen. "Wenn man weiß, was man will, ist man zielstrebiger unterwegs", sagt er. Das bedeutete: Studium der Chemie und Biochemie an der TU Graz, dann fünf Jahre Forschung in San Diego. "Den Aufenthalt in Kalifornien habe ich mir gut ausgesucht: Sonne, Sand und Meer", sagt er augenzwinkernd. "Echt cool" sei die dort herrschende Forschungskultur und der Kontakt zu vielen brillanten Leuten gewesen.
 
"Professor" werden, das wollte er schon als Bub. Auf dem Weg dorthin hat er immer mindestens zwei Stufen auf einmal genommen. "Wenn man weiß, was man will, ist man zielstrebiger unterwegs", sagt er. Das bedeutete: Studium der Chemie und Biochemie an der TU Graz, dann fünf Jahre Forschung in San Diego. "Den Aufenthalt in Kalifornien habe ich mir gut ausgesucht: Sonne, Sand und Meer", sagt er augenzwinkernd. "Echt cool" sei die dort herrschende Forschungskultur und der Kontakt zu vielen brillanten Leuten gewesen.