Änderungen

K
Linkfix
Zeile 4: Zeile 4:     
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Gustav Stuböck]], Farbengroßhändler in [[Salzburg]] und [[Hallein]], dessen Produktionsstätte und Wohnung sich in der umgebauten und erweiterten ehemaligen Furtmühle in Bergheim befand, verstarb im 40. Lebensjahr. Im Jahre [[1937]] lies seine Gattin Antonia Stuböck zum Gedenken an den früh Verstorbenen den Kapellenbildstock errichten.
+
[[Gustav Stuböck]], Farbengroßhändler in der [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]], dessen Produktionsstätte und Wohnung sich in der umgebauten und erweiterten ehemaligen [[Furtmühle]] in Bergheim befand, verstarb im 40. Lebensjahr. Im Jahre [[1937]] ließ seine Gattin Antonia Stuböck zum Gedenken an den früh Verstorbenen den Kapellenbildstock errichten.
   −
[[1960]] kaufte die Firma [[Fisch Krieg]] das Gebäude und ließ wahrscheinlich auch die Kapelle umgestalten.  
+
[[1960]] kaufte die Firma [[Fisch Krieg]] das Gebäude und ließ wahrscheinlich auch den Kapellenbildstock umgestalten.  
   −
[[2013]] wurde der Kapellenbildstock von der Gemeinde Bergheim unter Bürgermeister [[Johann Hutzinger]] anlässlich der Eröffnung des Hauses "Betreubares Wohnen" saniert.
+
[[2013]] wurde der Kapellenbildstock von der Gemeinde Bergheim unter [[Bürgermeister der Gemeinde Bergheim |Bürgermeister]] [[Johann Hutzinger]] anlässlich der Eröffnung des Hauses "Betreubares Wohnen" saniert.
    
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
Der etwa 2,2 m hohe und etwa 4 m breite Kapellenbildstock steht hinter dem Haus [[Furtmühlstraße (Bergheim)|Furtmühlstraße]] 6 direkt am Fuße des [[Hochgitzen]]. Er ist gemauert und trägt ein mit Kupferblech gedecktes Zeltdach. Das Dach kragt etwa 50 cm über die runde Hohlkehle vor. Am Dach befindet sich ein kleines Kreuz auf einer Kugel. Die 180 mal 120 cm große Nischenöffnung ist segmentbogig spitz zulaufend gestaltet und mit zwei niedrigen Türen aus einfachen Eisenstabgitter verschlossen. Am Scheitel des Spitzbogens ist ein würfelförmiges Relief mit der Jahreszahl "1937" angebracht. Rechts vor der Kapelle, rechtwinkelig abstehend, befindet sich eine Stützmauer mit einer vorstehenden Schrägstütze aus Sichtbeton. In der dadurch geformten Mauernische steht eine niedrige Sockelbank aus Stein.  
+
Der etwa 2,2 m hohe und etwa 4 m breite Kapellenbildstock steht hinter dem Haus [[Furtmühlstraße (Bergheim)|Furtmühlstraße]] 6 am Fuße des [[Hochgitzen]]s. Er ist gemauert und trägt ein mit Kupferblech gedecktes Zeltdach. Das Dach kragt etwa 50 cm über die runde Hohlkehle vor. Am Dach befindet sich ein kleines Kreuz auf einer Kugel. Die 180 mal 120 cm große Nischenöffnung ist segmentbogig spitz zulaufend gestaltet und mit zwei niedrigen Türen aus einfachen Eisenstabgitter verschlossen. Am Scheitel des Spitzbogens ist ein würfelförmiges Relief mit der Jahreszahl "1937" angebracht. Rechts vor der Kapelle, rechtwinkelig abstehend, befindet sich eine Stützmauer mit einer vorstehenden Schrägstütze aus Sichtbeton. In der dadurch geformten Mauernische steht eine niedrige Sockelbank aus Stein.  
    
Die Nische ist innen gewölbt. In ihr befindet sich ein kleiner Altar. Das Bildnis ist eine Keramik, die in drei Flügel geteilt ist. In der Mitte, die Mutter Gottes mit Kind. Der Sohn Gottes greift mit seiner linken Hand nach einem kleinen Fisch, der ihm von der Mutter auf einem Teller gereicht wird. Beidseits des breiteren Mittelstücks, je ein Ornament aus einer Vase mit aufsteigender Blumenranke. In den Zwickeln beschützen zwei geflügelte Engelsköpfe die  Mutter Gottes mit Kind. Die Farbgebung ist dezent in lindgrün, hellblau, ocker und umbra gehalten. Die Keramik dürfte von [[Luise Spannring]] stammen.
 
Die Nische ist innen gewölbt. In ihr befindet sich ein kleiner Altar. Das Bildnis ist eine Keramik, die in drei Flügel geteilt ist. In der Mitte, die Mutter Gottes mit Kind. Der Sohn Gottes greift mit seiner linken Hand nach einem kleinen Fisch, der ihm von der Mutter auf einem Teller gereicht wird. Beidseits des breiteren Mittelstücks, je ein Ornament aus einer Vase mit aufsteigender Blumenranke. In den Zwickeln beschützen zwei geflügelte Engelsköpfe die  Mutter Gottes mit Kind. Die Farbgebung ist dezent in lindgrün, hellblau, ocker und umbra gehalten. Die Keramik dürfte von [[Luise Spannring]] stammen.
   −
== Quelle ==
+
== Quellen ==
 
* Informationstafel im Kapellenbildstock  
 
* Informationstafel im Kapellenbildstock  
 
* Beschreibung von Mag. [[Thomas Schmiedbauer]]
 
* Beschreibung von Mag. [[Thomas Schmiedbauer]]