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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| | === Ausbildung und Beruf === | | === Ausbildung und Beruf === |
| − | Gudrun Mosler-Törnström besuchte die [[Volksschule]] in Puch bei Hallein, die [[Hauptschule]] in [[Hallein]] und von 1970 bis 1973 in [[Salzburg]] die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe „[[Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Salzburg|Annahof]]“. | + | Gudrun Mosler-Törnström besuchte die [[Volksschule Puch|Volksschule]] in Puch bei Hallein, die [[Neue Mittelschule Hallein-Stadt|Hauptschule]] in [[Hallein]] und von 1970 bis 1973 in [[Stadt Salzburg|Salzburg]] die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe „[[Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Salzburg|Annahof]]“. |
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| − | Die folgenden Jahre sahen sie hauptsächlich im Ausland: 1973/74 besuchte sie in Alabama ([[USA]]) die Leeds High School. 1974 übernahm sie in [[Salzburg]] die Leitung der Incoming-Abteilung des [[Reisebüro]]s [[Salzkraft]], aber wieder hielt es sie nicht in der Heimat: 1974/75 war sie Au-pair-Mädchen in [[Frankreich|Paris und der Bretagne]], 1976 ging sie nach [[Schweden]]. 1978 erwarb sie die Matura, von 1980 bis 1986 war sie Bildredakteurin beim „Aftonbladet“, der größten schwedischen Tageszeitung. Von 1983 bis 1986 studierte sie an der Universität Stockholm Systemwissenschaften (1986 Bachelor of Science) und arbeitete von 1986 bis 1988 bei Siemens Data in Stockholm als Systemanalytikerin. | + | Die folgenden Jahre sahen sie hauptsächlich im Ausland: 1973/74 besuchte sie in Alabama ([[USA]]) die Leeds High School. 1974 übernahm sie in [[Salzburg]] die Leitung der Incoming-Abteilung des [[Reisebüro]]s [[Salzkraft]], aber wieder hielt es sie nicht in der Heimat: 1974/75 war sie Au-pair-Mädchen in [[Frankreich|Paris und der Bretagne]], 1976 ging sie nach [[Schweden]], wo sie 1978 die Matura erwarb, von 1980 bis 1986 war sie Bildredakteurin beim ''„Aftonbladet“'', der größten schwedischen Tageszeitung. Von 1983 bis 1986 studierte sie an der Universität Stockholm Systemwissenschaften (1986 Bachelor of Science) und arbeitete von 1986 bis 1988 bei Siemens Data in Stockholm als Systemanalytikerin. |
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| | [[1988]] kehrte Mosler-Törnström nach Salzburg zurück und stieg als Organisations-Programmiererin bei [[Mannesmann-Kienzle]] ein. [[1989]] wechselte sie das Fach und half beim Aufbau des Ergonomiezentrums in Salzburg mit, dessen Leitung sie später übernahm. Von [[1994]] bis [[1999]] war sie als selbstständige Ergonomieberaterin tätig. | | [[1988]] kehrte Mosler-Törnström nach Salzburg zurück und stieg als Organisations-Programmiererin bei [[Mannesmann-Kienzle]] ein. [[1989]] wechselte sie das Fach und half beim Aufbau des Ergonomiezentrums in Salzburg mit, dessen Leitung sie später übernahm. Von [[1994]] bis [[1999]] war sie als selbstständige Ergonomieberaterin tätig. |
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| | + | Von [[2001]] bis [[2010]] war sie Landesvorsitzende der [[Naturfreunde Salzburg]] und [[2005]] bis [[2011]] stellvertretende Bundesvorsitzende der Naturfreunde Österreich. |
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| | + | Von [[2005]] bis [[2009]] war sie zudem Aufsichtsratsvorsitzende der [[Salzburg Research]] GmbH und seit [[2006]] Präsidentin des Vereines ''"Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation"'' im [[Schloss Oberrain]] in [[Unken]]. |
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| | === Politische Karriere === | | === Politische Karriere === |
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| | Nach der [[Landtagswahl 1999]] wurde sie [[Landtagsabgeordnete|Abgeordnete]] mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Energie sowie Forschung & Entwicklung. Nach dem Wahlsieg der SPÖ [[2004]] wurde sie von ihrer Partei zur Dritten Landtagspräsidentin gewählt, mit der Intention, Ende [[2006]] [[Johann Holztrattner]] als [[Landtagspräsident]] zu beerben. Als dieser sich zum fraglichen Zeitpunkt allerdings entschied, doch weiterzumachen, zog sich Gudrun Mosler-Törnström in ihre Funktion als einfache Abgeordnete zurück. | | Nach der [[Landtagswahl 1999]] wurde sie [[Landtagsabgeordnete|Abgeordnete]] mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Energie sowie Forschung & Entwicklung. Nach dem Wahlsieg der SPÖ [[2004]] wurde sie von ihrer Partei zur Dritten Landtagspräsidentin gewählt, mit der Intention, Ende [[2006]] [[Johann Holztrattner]] als [[Landtagspräsident]] zu beerben. Als dieser sich zum fraglichen Zeitpunkt allerdings entschied, doch weiterzumachen, zog sich Gudrun Mosler-Törnström in ihre Funktion als einfache Abgeordnete zurück. |
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