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=== Zeitgenössischer Text aus dem Jahr 1934 ===
 
=== Zeitgenössischer Text aus dem Jahr 1934 ===
Die Zeitschrift ''[[Die Bühne]]'' schreibt in ihrer Sonderausgabe im [[Salzburger Festspiel 1934|Festspielsommer 1934]]:
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Die Zeitschrift ''[[Die Bühne]]'' schreibt in ihrer Sonderausgabe im [[Salzburger Festspiele 1934|Festspielsommer 1934]]:
    
''Salzburg ist große Mode geworden. Es „beeinflußt" Kleider und Kostüme, wirkt sich hier durch eine Linie, da durch ein nettes Detail aus, ein drittesmal wiederum durch das Material - denn die Vorliebe für das Leinen schreibt sich sicherlich, ganz ebenso wie jene für das Dreiecktüchel, vom Salzburgerischen her. Und das „Dirndl", ganz „echt" oder leicht „verstädtischt", ist moderner als je. Mode und Folklore gehen Hand in Hand. Das ist für alle interessant - für jene, die große internationale Mode machen und sich ihre Inspirationen aus der Tracht holen, und für uns Österreicher, die wir immer mehr unsere Vaterlandsliebe entdecken und erwedcen und dazu prädestiniert sind, Österreichertum zu pflegen - auch in der Tracht. Deshalb sei hier einer hübschen kleinen Schrift gedacht: „Salzburg - Sein Volk und seine Trachten", sehr klug und wissensreich von [[Franz Karl Ginzkey]] geschrieben und sehr anmutig und „echt" von Toni Angerer illustriert. Die hier wiedergegebenen Zeichnungen stammen aus diesem hübschen Band, der im Verlag der „Österreichischen Kunst", Wien, erschienen ist.
 
''Salzburg ist große Mode geworden. Es „beeinflußt" Kleider und Kostüme, wirkt sich hier durch eine Linie, da durch ein nettes Detail aus, ein drittesmal wiederum durch das Material - denn die Vorliebe für das Leinen schreibt sich sicherlich, ganz ebenso wie jene für das Dreiecktüchel, vom Salzburgerischen her. Und das „Dirndl", ganz „echt" oder leicht „verstädtischt", ist moderner als je. Mode und Folklore gehen Hand in Hand. Das ist für alle interessant - für jene, die große internationale Mode machen und sich ihre Inspirationen aus der Tracht holen, und für uns Österreicher, die wir immer mehr unsere Vaterlandsliebe entdecken und erwedcen und dazu prädestiniert sind, Österreichertum zu pflegen - auch in der Tracht. Deshalb sei hier einer hübschen kleinen Schrift gedacht: „Salzburg - Sein Volk und seine Trachten", sehr klug und wissensreich von [[Franz Karl Ginzkey]] geschrieben und sehr anmutig und „echt" von Toni Angerer illustriert. Die hier wiedergegebenen Zeichnungen stammen aus diesem hübschen Band, der im Verlag der „Österreichischen Kunst", Wien, erschienen ist.