Änderungen

5 Bytes hinzugefügt ,  12:43, 12. Apr. 2010
K
Linkfix
Zeile 4: Zeile 4:  
Das Außergewöhnliche begleitet Ferdinand Aichhorn seit frühen Tagen: Als [[Borromäum]]-Schüler erster Maturant in der Geschichte seiner Heimatgemeinde [[Kleinarl]], als Architekt Pionier der Raumplanung in Salzburg und in benachbarten Bundesländern, Karriereplan so gestaltet, "dass sich jedes Jahr vier bis sechs Wochen Reisen nach Asien ausgehen müssen", Aufbau einer Textilsammlung mit seltenen Stücken aus dem asiatischen Raum. Stationen seines Lebens spiegeln sich in seiner überdimensionalen Weihnachtskrippe wieder, die seit dem Jahr [[1963]] in liebevoller Kleinarbeit immer weiter wächst.
 
Das Außergewöhnliche begleitet Ferdinand Aichhorn seit frühen Tagen: Als [[Borromäum]]-Schüler erster Maturant in der Geschichte seiner Heimatgemeinde [[Kleinarl]], als Architekt Pionier der Raumplanung in Salzburg und in benachbarten Bundesländern, Karriereplan so gestaltet, "dass sich jedes Jahr vier bis sechs Wochen Reisen nach Asien ausgehen müssen", Aufbau einer Textilsammlung mit seltenen Stücken aus dem asiatischen Raum. Stationen seines Lebens spiegeln sich in seiner überdimensionalen Weihnachtskrippe wieder, die seit dem Jahr [[1963]] in liebevoller Kleinarbeit immer weiter wächst.
   −
Eine Lebensgeschichte auf viereinhalb Metern Länge und drei Metern Höhe: Die Welt ist klein in der großen Weihnachtskrippe des Ferdinand Aichhorn. Sein Kleinarler Elternhaus steht im Modell hier, die [[Loferer Steinberge]] sind angedeutet, weiter geht es zur "Trattoria ai Cugnai", eine Reverenz an das Stammlokal in Venedig. Die Fischhalle von Fuerteventura ist ebenso da, wie Bauten aus der [[Altstadt|Salzburger Altstadt]]. Über 350 Figuren beleben die Häuser, Straßen und Plätze – von fliegenden Engelchen bis zum schwarz gekleideten Jüngling mit einem Klapphandy am Ohr. Nur in Bethlehem ist es menschenleer. Von Josef und Maria keine Spur. Das traute Heilige Paar ist noch auf Herbergsuche – und weilt in der Auslage der [[textilKUNST-Galerie]], im Haus [[Steingasse]] 35. Diese Figuren kommen erst zu Weihnachten an ihren Platz.
+
Eine Lebensgeschichte auf viereinhalb Metern Länge und drei Metern Höhe: Die Welt ist klein in der großen Weihnachtskrippe des Ferdinand Aichhorn. Sein Kleinarler Elternhaus steht im Modell hier, die [[Loferer Steinberge]] sind angedeutet, weiter geht es zur "Trattoria ai Cugnai", eine Referenz an das Stammlokal in [[Venedig]]. Die Fischhalle von Fuerteventura ist ebenso da, wie Bauten aus der [[Altstadt|Salzburger Altstadt]]. Über 350 Figuren beleben die Häuser, Straßen und Plätze – von fliegenden Engelchen bis zum schwarz gekleideten Jüngling mit einem Klapphandy am Ohr. Nur in Bethlehem ist es menschenleer. Von Josef und Maria keine Spur. Das traute Heilige Paar ist noch auf Herbergesuche – und weilt in der Auslage der [[textilKUNST-Galerie]], im Haus [[Steingasse]] 35. Diese Figuren kommen erst zu Weihnachten an ihren Platz.
    
"Im Prinzip ist hier alles erfunden, aber gleichzeitig hat alles mit meinem Leben zu tun", sagt Ferdinand Aichhorn, der [[2004]], an seinem siebzigsten Geburtstag beschlossen hatte, ein neues Leben anzufangen. Er schied aus dem von ihm gegründeten Architekturbüro aus und eröffnete die Galerie. Auch die Weihnachtskrippe übersiedelte vom Büro mit in die Steingasse, aber die Wurzeln dieses verblüffenden Werkes reichen zurück bis in das Jahr 1963.
 
"Im Prinzip ist hier alles erfunden, aber gleichzeitig hat alles mit meinem Leben zu tun", sagt Ferdinand Aichhorn, der [[2004]], an seinem siebzigsten Geburtstag beschlossen hatte, ein neues Leben anzufangen. Er schied aus dem von ihm gegründeten Architekturbüro aus und eröffnete die Galerie. Auch die Weihnachtskrippe übersiedelte vom Büro mit in die Steingasse, aber die Wurzeln dieses verblüffenden Werkes reichen zurück bis in das Jahr 1963.