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:::: Ich lese, dass die Spätrenaissance im Übergang zum Barock der ''Manierismus'' war und z. B. Schloss Hellbrunn ''an der Wende vom Manierismus zum Frübarock'' (Quelle Salzburger Kulturlexikon, Seite 207) errichtet wurde. --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 16:51, 25. Mai 2020 (CET)
 
:::: Ich lese, dass die Spätrenaissance im Übergang zum Barock der ''Manierismus'' war und z. B. Schloss Hellbrunn ''an der Wende vom Manierismus zum Frübarock'' (Quelle Salzburger Kulturlexikon, Seite 207) errichtet wurde. --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 16:51, 25. Mai 2020 (CET)
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== Grabstätten und deren Quelle(n) ==
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Wir sind wieder beim Thema. Zunächst kann ich unter der Quellenangabe - Vgl. Steinhauser, a. a. O. S. 376 f. - keinen Hinweis weder auf die Marienkapelle noch mögliche Grablege Wolf Dietrich finden. Ich habe bei Steinhauser ''Über Kirchenbau in Salzburg'', in [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18830003&zoom=2&seite=00000298 MGSLK 23, 1883, S. 298-403,] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18840003&zoom=2&seite=00000055 MGSLK 24, 1884, S. 55-108] als PDF heruntergeladen und durchsucht, aber nichts gefunden. Vielleicht könnte man hier den Direktlink angeben. Denn von dieser geplanten Grablege konnte ich bisher in allen anderen Quellen, insbesondere im [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.|Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung 1987]], nicht finden.
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Aber ich bin auf eine andere Notiz gestoßen: In den [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1862&page=67&size=45&qid=HCBTJ2BAURCBSTXZT0X50LE3KOG0SX Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde] schreibt [[Franz Valentin Zillner]] auf Seite 64
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: 48. Wolf Dietrich.
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: Wolf Dietrich von Raitenau war ein Fürst, dessen Andenken noch  heutigen Tages im Volke lebt. Seine Baulust und Gefangenschaft auf der Festung sind allgemein bekannt. Er ließ sich im Friedhofe zu St. Sebastian, den er gründete, in der Gabrielskapelle, in Mitte seines Volkes, das er im Leben so sehr liebte und im Herzen trug*) begraben. Bald darauf verbreitete sich das Gerede, Wolf Dietrich sei eigentlich nicht todt, sondern sitze in seiner Gruft unterhalb der Kapelle aufrecht im Bischofsgewande da, Baurisse und Stiftbriefe in der Hand. Noch zu Vierthalers Zeiten erhielt sich diese Sage. Erst in den letzten Jahrzehnte» starb sie aus. **)
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:<nowiki>*</nowiki>1 — — plebeni suam, du in viveret enixe fovens, amansque Inter eandem  pariter sepeliri — — platuit.
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: Von Wolf Dietrich selbst verfaßte Ärabschrist.
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: **) Als vor mehreren Jahren diese Gruft eröffnet wurde, fand man wirklich Spuren, daß Erzbischof Wolf Dietrich in aufrechter Stellung begraben worden sei.  Nicht nur, daß zwei an der Wand lehnende modernde Holzstücke die Ueberreste eines Sessels zu sei» schienen, so war auch das Häuschen Asche oder Staub nur aus einen Umkreis von etwa anderthalb Fuß beschränkt und in deren Mitte lagen die mit schweren Goldfäden gestickten Handschuhe des Fürsten, ein Geschenk des Erzbischöfe» von Bologna, die im Landesmuseum aufbewahrt werden.
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Bitte also noch um (Auf)Klärung der Quelle Marienkapelle ersucht freundlich --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:52, 27. Mai 2020 (CET)