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| | Aus der Zeit zwischen 750 und 450 v. Chr. stammen Hinweise auf bedeutende Ansiedlungen oberhalb des [[Gainfeldwasserfall]]s. Weitere Siedlungsspuren aus dieser Zeit finden sich im Bereich der heutigen [[Frauenkirche]]. Um 700 v. Chr. wurde bereits der Name „[[Geschichte Pongau|Pongo“]] bzw. „Pongawi“ für das Gebiet um Bischofshofen gebraucht. | | Aus der Zeit zwischen 750 und 450 v. Chr. stammen Hinweise auf bedeutende Ansiedlungen oberhalb des [[Gainfeldwasserfall]]s. Weitere Siedlungsspuren aus dieser Zeit finden sich im Bereich der heutigen [[Frauenkirche]]. Um 700 v. Chr. wurde bereits der Name „[[Geschichte Pongau|Pongo“]] bzw. „Pongawi“ für das Gebiet um Bischofshofen gebraucht. |
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| | Die [[Kelten]] siedelten in der Alpenregion, so auch in Bichofshofen, bis diese Region 15 v. Chr. unter römische Herrschaft fiel. | | Die [[Kelten]] siedelten in der Alpenregion, so auch in Bichofshofen, bis diese Region 15 v. Chr. unter römische Herrschaft fiel. |
| | Die [[Römer]] gaben den primären Ansatzpunkt für das Heimischwerden des Christentums, was die allmähliche Entwicklung des Ortes zur Folge hatte. Weiters trug dazu die günstige Lage an der Abzweigung des [[Fritztal]]es vom [[Salzachtal]] bei. Beide Täler waren uralte Handelsstraßen. | | Die [[Römer]] gaben den primären Ansatzpunkt für das Heimischwerden des Christentums, was die allmähliche Entwicklung des Ortes zur Folge hatte. Weiters trug dazu die günstige Lage an der Abzweigung des [[Fritztal]]es vom [[Salzachtal]] bei. Beide Täler waren uralte Handelsstraßen. |
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| | Grabungen unter der Frauenkirche lassen vermuten, dass sich in diesem Bereich ein römischer Gutshof aus dem [[2. Jahrhundert]] n. Chr. befunden hat. | | Grabungen unter der Frauenkirche lassen vermuten, dass sich in diesem Bereich ein römischer Gutshof aus dem [[2. Jahrhundert]] n. Chr. befunden hat. |
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| | Um [[711]] gründete Bischof [[Rupert von Worms]] ein kleines Kloster, die [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Maximilianzelle]]. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrmals zerstört und wieder neu aufgebaut. | | Um [[711]] gründete Bischof [[Rupert von Worms]] ein kleines Kloster, die [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Maximilianzelle]]. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrmals zerstört und wieder neu aufgebaut. |
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| | Am Beginn des [[12. Jahrhundert]]s wurden die [[Herren von Pongowe]] das erste Mal erwähnt. | | Am Beginn des [[12. Jahrhundert]]s wurden die [[Herren von Pongowe]] das erste Mal erwähnt. |
| − | Nach der Gründung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] im Jahre [[1216]] wurde der [[Museum am Kastenhof|Kastenhof]] von den Bischöfen von Chiemsee, die zugleich [[Salzburger Weihbischöfe]] waren, als Residenz und Verwaltungszentrale eingerichtet. Davon erhielt der Ort seinen heutgen Namen: Hof des Bischofs – Bischofshofen. | + | |
| | + | Nach der Gründung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] im Jahre [[1216]] wurde der [[Museum am Kastenhof|Kastenhof]] von den Bischöfen von Chiemsee, die zugleich [[Salzburger Weihbischöfe]] waren, als Residenz und Verwaltungszentrale eingerichtet. Davon erhielt der Ort seinen heutigen Namen: Hof des Bischofs – Bischofshofen. |
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| | [[1421]] erteilte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III]] die Erlaubnis einmal im Jahr, am Maximilianstag einen Markt am [[Buchberg]] abzuhalten, der später als Pferdemarkt große Bedeutung erlangte. | | [[1421]] erteilte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III]] die Erlaubnis einmal im Jahr, am Maximilianstag einen Markt am [[Buchberg]] abzuhalten, der später als Pferdemarkt große Bedeutung erlangte. |
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| | Im Laufe des [[20. Jahrhundert]]s hat sich Bischofshofen zu einem zentralen Wirtschaftsstandort entwickelt. Das gab den Ausschlag, dass der Markt am [[24. September]] [[2000]], dem Namenstag des Hl. Rupert, zur Stadt erhoben wurde. | | Im Laufe des [[20. Jahrhundert]]s hat sich Bischofshofen zu einem zentralen Wirtschaftsstandort entwickelt. Das gab den Ausschlag, dass der Markt am [[24. September]] [[2000]], dem Namenstag des Hl. Rupert, zur Stadt erhoben wurde. |
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| | <noinclude><!-- === Religionen === --> | | <noinclude><!-- === Religionen === --> |
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| | :''Hauptarikel: [[Buchbergkirche St. Primus]]'' | | :''Hauptarikel: [[Buchbergkirche St. Primus]]'' |
| | Die [[Buchbergkirche St. Primus|Buchbergkirche]] wurde [[1370]] erstmals urkundlich erwähnt. Man betritt die kleine Kirche durch ein romanisches Eingangsportal aus dem 12. Jahrhundert. Ein gotischer Chor, ein frühbarocker Hochaltar mit den Figuren der Heiligen Rupert und Virgil an den Seiten sowie wertvolle Fresken an der Außenfassade mit Darstellung der Kirchenpatrone Primus und Felician, die Kreuzigung mit Maria, Johannes, Katharina und Margareta und eine stillende Maria aus spätromanischer Zeit zieren das Bauwerk. | | Die [[Buchbergkirche St. Primus|Buchbergkirche]] wurde [[1370]] erstmals urkundlich erwähnt. Man betritt die kleine Kirche durch ein romanisches Eingangsportal aus dem 12. Jahrhundert. Ein gotischer Chor, ein frühbarocker Hochaltar mit den Figuren der Heiligen Rupert und Virgil an den Seiten sowie wertvolle Fresken an der Außenfassade mit Darstellung der Kirchenpatrone Primus und Felician, die Kreuzigung mit Maria, Johannes, Katharina und Margareta und eine stillende Maria aus spätromanischer Zeit zieren das Bauwerk. |
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| | ====Burgruine Bachsfall "Pongowe"==== | | ====Burgruine Bachsfall "Pongowe"==== |
| | :''Hauptartikel: [[Ruine Pongowe]]'' | | :''Hauptartikel: [[Ruine Pongowe]]'' |
| | Die Burgruine Bachsfall "Pongowe" befindet sich oberhalb des Gainfeldwasserfalls. Sie war mit hoher Wahrscheinlichkeit um [[1200]] der Herrschaftssitz der Herren von Pongowe. Noch heute sind die Grundmauern der einst mächtigen Turmburg sichtbar. | | Die Burgruine Bachsfall "Pongowe" befindet sich oberhalb des Gainfeldwasserfalls. Sie war mit hoher Wahrscheinlichkeit um [[1200]] der Herrschaftssitz der Herren von Pongowe. Noch heute sind die Grundmauern der einst mächtigen Turmburg sichtbar. |
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| | === Naturdenkmäler === | | === Naturdenkmäler === |
| | * [[Gainfeldwasserfall]] | | * [[Gainfeldwasserfall]] |
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| | <!-- === Öffentliche Einrichtungen === --> | | <!-- === Öffentliche Einrichtungen === --> |
| | <!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> | | <!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> |
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| | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> | | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> |
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| | ===Wappen=== | | ===Wappen=== |
| | Der Entwurf des Wappens wurde gleichzeitig mit dem Antrag auf Markterhebung im Jahre [[1899]] vorgelegt. Wer das Wappen gestaltet hat ist nicht bekannt. Es spiegelt die Vergangenheit von Bischofshofen wieder. Die Gemeindefarben Gold, Rot und Blau bilden die Grundfarben der drei Felder des Stadtwappens. Der obere Teil stellt das ehemalige Fürstbistum Chiemsee dar. Der untere Teil zeigt einen Richterstab als Erinnerung daran, dass Bischofshofen als einstige Hofmark des Fürstbischofs von Chiemsee Gerichtsbarkeit besaß. | | Der Entwurf des Wappens wurde gleichzeitig mit dem Antrag auf Markterhebung im Jahre [[1899]] vorgelegt. Wer das Wappen gestaltet hat ist nicht bekannt. Es spiegelt die Vergangenheit von Bischofshofen wieder. Die Gemeindefarben Gold, Rot und Blau bilden die Grundfarben der drei Felder des Stadtwappens. Der obere Teil stellt das ehemalige Fürstbistum Chiemsee dar. Der untere Teil zeigt einen Richterstab als Erinnerung daran, dass Bischofshofen als einstige Hofmark des Fürstbischofs von Chiemsee Gerichtsbarkeit besaß. |
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| | ===Städtepartnerschaften === | | ===Städtepartnerschaften === |
| | Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Unterhaching in [[Bayern]]. | | Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Unterhaching in [[Bayern]]. |
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| | * [[Anton Wieser]] (* [[23. Jänner]] [[1921]] in Bischofshofen; + [[30. Jänner]] [[1993]] in [[Schwarzach im Pongau|Schwarzach]]); Skispringer des WSV St. Johann und des Ski-Club Bischofshofen, Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen von 1948 | | * [[Anton Wieser]] (* [[23. Jänner]] [[1921]] in Bischofshofen; + [[30. Jänner]] [[1993]] in [[Schwarzach im Pongau|Schwarzach]]); Skispringer des WSV St. Johann und des Ski-Club Bischofshofen, Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen von 1948 |
| | * [[Gerold Kubitschek]] (* [[1955]] in Bischofshofen); Bildhauermeister | | * [[Gerold Kubitschek]] (* [[1955]] in Bischofshofen); Bildhauermeister |
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| | <!--== Literatur == --> | | <!--== Literatur == --> |
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| | {{Homepage|http://www.bischofshofen.sbg.at/}} | | {{Homepage|http://www.bischofshofen.sbg.at/}} |