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| | ==== Ära Mitterlechner (2016–2019) ==== | | ==== Ära Mitterlechner (2016–2019) ==== |
| − | Am [[7. Oktober]] 2016 wurde der 29-jährige Oliver Mitterlechner<!-- bitte keinen Artikel über diese Person anlegen, sie hat bereits zwei Mal die Löschung des Personenartikels verlangt [Admi. Peter]--> gemeinsam mit seinem neuen Team mit 100 % der Stimmen zum FPÖ-Stadparteiobmann gewählt. Mitterlechner ist in der Geschichte der Halleiner Stadt-FPÖ dem gemäßigten linksgerichteten Flügel mit konstruktiven Lösungsansätzen zuzuordnen, dem es im Laufe seines Wirkens gelungen war, die Halleiner Freiheitlichen abseits der Landes-FPÖ-Linie weg vom rechten Rand in Richtung politische Mitte zu führen und bei jeder Wahl unter seiner Obmannschaft starke Stimmenzuwächse zu erzielen.<ref>[https://www.facebook.com/atreindl/posts/1372720576102084 Facebook-Posting Andreas Reindl / Marlene Svazek vom 7. Oktober 2016]</ref>
| + | Oliver Mitterlechner wurde am [[23. Juli]] [[2019]] von der Landesparteileitung aus der FPÖ ausgeschlossen, da er eine autarke Parallelorganisation initiierte und auf mehrfache Versuche der Landespartei, ein persönliches Gespräch zu führen, nicht reagierte. Mitterlechners parteischädigendes Verhalten war derartig gravierend, dass der über ihn verhängte Parteiausschluss auf jeden einzelnen im Landesorganisationsstatut normierten Ausschlussgrund gestützt wurde; Mitterlechner hatte bereits ein Jahr zuvor die FPÖ-Bezirkspartei Tennengau verlassen und damit bereits Desinteresse an der Partei gezeigt. Sein Gemeindevertretungsmandat hat Mitterlechner indes nicht zurückgelegt. Interimistisch wurde [[Jacqueline Schauer]] als neue Obfrau gewählt. Diese Funktion führt sie gemeinsam mit ihrem geschäftsführenden Obmann Werner Queder aus. |
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| − | [[2018]] wurde Mitterlechners Vater [[Peter Mitterlechner]] auf sein Bestreben zum FPÖ-Bürgermeisterkandidaten gewählt.<ref>[[Salzburger Nachrichten]], 25. Oktober 2018: [https://www.sn.at/salzburg/chronik/halleiner-freiheitliche-ab-sofort-ein-familienunternehmen-54108793 ''Freiheitliche ab sofort ein "Familienunternehmen"'']</ref>
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| − | Bei der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2019_(Tennengau)#Hallein.2C_Gemeinderatswahl|Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2019]] erzielte die FPÖ Stadtpartei unter damaliger Führung Mitterlechners unter schwierigsten Bedingungen einen der stärksten FPÖ Stimmenzuwächse im [[Bundesland Salzburg]], während die meisten anderen Salzburger FPÖ Ortsgruppen ([[Kuchl]], [[Golling an der Salzach]], [[Abtenau]], [[Puch bei Hallein]]) eine herbe Niederlage mit starken Stimmenverlusten hinnehmen mussten.
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| − | Der Halleiner FPÖ Bürgermeisterkandidat erreichte als Quereinsteiger bei seinem erstmaligem Antreten einen Stimmenanteil von 9,5 %. In Folge der Wahl verlor die Halleiner [[ÖVP]] die absolute Mehrheit. Die FPÖ mit drei Vertretern – Vater und Sohn Mitterlechner sowie [[Hermann Knapp]] – zogen in die [[Gemeindevertretung]] ein, Bürgermeisterkandidat Peter Mitterlechner wurde Verkehrsstadtrat der 23 000 Einwohner Gemeinde. Oliver Mitterlechner bekleidete fortan die Funktion des Klubobmannes sowie die Kern-Positionen als Vorsitzender des städtischen Überprüfungsausschusses und Stv. Vorsitzender der [[Halleiner Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Halleiner Parkgaragen GmbH]] sowie der gemeinnützigen [[Zinkenlifte Bad Dürrnberg|Halleiner Zinkenlifte GmbH]].
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| − | Oliver Mitterlechner wurde am [[23. Juli]] [[2019]] von der Landesparteileitung aus der FPÖ ausgeschlossen, nachdem er öffentlich von der Parteispitze gefordert hatte, innerparteilich "aufzuräumen" und Personen mit rechtsextremem und gewalttätigem Hintergrund in der Partei nicht zu dulden, von der Landesparteileitung aus der FPÖ ausgeschlossen; neben etlichen anderen Ausschlussgründen war ihm vorgeworfen worden, in Hallein „eine autarke Parallelorganisation“ aufgebaut zu haben, die der FPÖ Landesparteileitung mit Mitterlechners politischer Position offensichtlich zu liberal und linksgerichtet erschien. Mitterlechner hatte bereits ein Jahr zuvor die FPÖ-Bezirkspartei Tennengau verlassen und diese bezüglich ihrer rechtsextremen Aktivitäten und Unterstützung von rechtsextremen Kandidaten bei Wahlen scharf kritisiert und abgemahnt. Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner und Arbeiterkammerrat sowie Gemeindevertreter Hermann Knapp verließen nach dem Ausschluss ihres Klubobmannes ebenfalls die Partei. Die drei gründeten mitsamt ihres tragenden linksgerichteten Flügels nun die kommunalpolitische Partei „[[Die Basis]]“- Unabhängige Liste Hallein, mit deutlicher Positionierung in der MITTE des politischen Spektrums. Die vom rechtsextremen Flügel eroberte FPÖ Hallein steht seither ohne Vertreter in der Halleiner Gemeindevertretung da, die ehemalige Stadtpartei gleicht einem Trümmerhaufen ohne Führungspersönlichkeit. Interimistisch übernahm [[Jacqueline Schauer]]als neu gewählte Obfrau und als Verwalterin, gemeinsam mit ihrem geschäftsführenden Obmann und Türsteher Werner Queder die wenigen verbliebenen Reste der ehemaligen FPÖ Stadtpartei.<ref>[[Salzburger Nachrichten]], 25. Juli 2019: ''Nach interner Kritik fliegt Halleins FPÖ-Chef aus der Partei'' ([[Heidi Huber]], [[Nikolaus Klinger]])</ref> | |
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| − | Die Partei wiederum behauptete, Mitterlechner hätte eine autarke Parallelorganisation initiierte und auf mehrfache Versuche der Landespartei, ein persönliches Gespräch zu führen, nicht reagierte. Mitterlechners parteischädigendes Verhalten war derartig gravierend, dass der über ihn verhängte Parteiausschluss auf jeden einzelnen im Landesorganisationsstatut normierten Ausschlussgrund gestützt wurde; Mitterlechner hatte bereits ein Jahr zuvor die FPÖ-Bezirkspartei Tennengau verlassen und damit bereits Desinteresse an der Partei gezeigt. Sein Gemeindevertretungsmandat hat Mitterlechner indes nicht zurückgelegt. Interimistisch wurde [[Jacqueline Schauer]] als neue Obfrau gewählt. Diese Funktion führt sie gemeinsam mit ihrem geschäftsführenden Obmann Werner Queder aus (zu diesem Absatz fehlt eine Quellenangabe).
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| − | ==== Ab 2019 ====
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| − | Nach der Wahl der Gemeindevorstehung setzten sich diese und die Gemeindevertretung wie folgt zusammen:<ref>Stadt Hallein [http://www.hallein.gv.at/Stadtpolitik/Gremien/Gemeindevorstehung Gemeindevorstehung], abgerufen am 9. Februar 2019</ref>
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| − | * [[Peter Mitterlechner]] (BASIS), Verkehrsstadtrat<!--* 1963 -->
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| − | * Oliver Mitterlechner<!-- bitte keinen Artikel über diese Person anlegen, sie hat bereits zwei Mal die Löschung des Personenartikels verlangt [Admi. Peter]-->, BA MA (BASIS)<!--* 1987 -->, Unternehmer/Student
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| − | * [[Herrmann Knapp]] (BASIS)<!--* 1965 -->, Kundenfahrer
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| − | * [[Hans Schleimecker]] (BASIS)<!--* 1967 -->, Busfahrer (Ersatzgemeindevertreter)
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| − | Alle vier Mandatare hatten der laut ihrer Darstellung zunehmend rechtsextremen FPÖ den Rücken gekehrt (durch Austritte und Ausschlüsse) und „[[Die Basis]]“- Unabhängige Liste Hallein ins Leben gerufen.
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| | === Wahlergebnisse und Gemeindevertreter seit 1959 === | | === Wahlergebnisse und Gemeindevertreter seit 1959 === |