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Im 2. Stock befinden sich die Prunkräume mit Spiegelgewölben und reichem bunten Stuckdekor. Der Saal der Tugenden (antecamera) ist ein Rechtecksaal mit Stuckkassettendecke und allegorischen Figuren, wobei die drei theologischen Tugenden im Mittelpunkt stehen. Im Gloriensaal findet sich an der Decke die Darstellung der Gloriole mit Engelschören. Im Ständesaal sind dort Darstellungen des aufopfernden Verhaltens: (Horatius Cocles verteidigt die Tiberbrücke, Gaius Mucius Scaevola legt seine Hand ins Feuer, Opfertod des Marcus Curtius). Der Feldherrensaal mit dem Wappen Wolf Dietrichs auf Goldmosaikgrund zeigt halbfigürliche Darstellungen von Karl dem Großen und anderen Herrschern.  
 
Im 2. Stock befinden sich die Prunkräume mit Spiegelgewölben und reichem bunten Stuckdekor. Der Saal der Tugenden (antecamera) ist ein Rechtecksaal mit Stuckkassettendecke und allegorischen Figuren, wobei die drei theologischen Tugenden im Mittelpunkt stehen. Im Gloriensaal findet sich an der Decke die Darstellung der Gloriole mit Engelschören. Im Ständesaal sind dort Darstellungen des aufopfernden Verhaltens: (Horatius Cocles verteidigt die Tiberbrücke, Gaius Mucius Scaevola legt seine Hand ins Feuer, Opfertod des Marcus Curtius). Der Feldherrensaal mit dem Wappen Wolf Dietrichs auf Goldmosaikgrund zeigt halbfigürliche Darstellungen von Karl dem Großen und anderen Herrschern.  
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Heute ist die Neue Residenz als neues [[Salzburg Museum Carolino Augusteum]] im Aufbau. Hier ist in einem getrennten Raum auch das bekannte [[Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von Friedrich Loos (Landschaft) und Johann Schindler (Figuren) malte. 1828 war das große Rundgemälde, das als Großbild die Architektur der Stadt und Umgebung der Zeit minutiös festhielt, fertig.     
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Heute ist die Neue Residenz als neues [[Salzburg Museum Carolino Augusteum]] im Aufbau. Hier ist in einem getrennten Raum auch das bekannte [[Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von Friedrich Loos (Landschaft) und Johann Schindler (Figuren) malte. [[1828]] war das große Rundgemälde, das als Großbild die Architektur der Stadt und Umgebung der Zeit minutiös festhielt, fertig.     
    
'''Das Glockenspiel''' entstand aus einem von [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dem Bau vorgesetztem Turm, der ursprünglich fünfgeschossig war. [[1701]] wurde diesem Turm ein Achteckaufbau in offenen Rundbogenarkaden aufgesetzt und mit 32 Glocken des Antwerpener Gießers ''Melchior des Haze'' ([[1688]]- [[1689]]) versehen, die Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun]] anfertigen ließ und welche dann der Salzburger Hofuhrmacher [[Jeremias Sauter]] hier zusammenbaute. Im Erdgeschoß ist dem Turm ein Arkadengang vorgestellt, der das Eingangsportal für das [[Salzburger Heimatwerk]] bildet.
 
'''Das Glockenspiel''' entstand aus einem von [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dem Bau vorgesetztem Turm, der ursprünglich fünfgeschossig war. [[1701]] wurde diesem Turm ein Achteckaufbau in offenen Rundbogenarkaden aufgesetzt und mit 32 Glocken des Antwerpener Gießers ''Melchior des Haze'' ([[1688]]- [[1689]]) versehen, die Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun]] anfertigen ließ und welche dann der Salzburger Hofuhrmacher [[Jeremias Sauter]] hier zusammenbaute. Im Erdgeschoß ist dem Turm ein Arkadengang vorgestellt, der das Eingangsportal für das [[Salzburger Heimatwerk]] bildet.