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'''Viktoria von Ehrenberg''' [[OSB]](* [[9. August]] [[1684]]; † [[6. April]] [[1738]] in Salzburg) war von [[1715]] bis 1738 die 79. Äbtissin der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]].
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'''Viktoria von Ehrenberg''' [[OSB]](* [[9. August]] [[1684]]; † [[6. April]] [[1738]] in der [[Stadt Salzburg]]) war von [[1715]] bis 1738 die 79. Äbtissin der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
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Obwohl sie nie ein Klosteramt versehen hatte, nur das einer Gehilfin in der Klosterapotheke, wurde sie zur Äbtissin gewählt, wohl weil sie als Person voller Liebe, Eifer und Andacht bekannt war. Trotzdem wurde sie beim Fürsterzbischof verleumdet. Dieser ließ das Stift am [[25. Jänner]] [[1721]] durch den Visitator Abt Kolumban Freitlsperger des [[Benediktinerkloster Seeon|Benediktinerklosters Seeon]] unangemeldet visitieren. Jedoch konnten die Vorwürfe gegen die Äbtissin nicht bestätigt werden.
 
Obwohl sie nie ein Klosteramt versehen hatte, nur das einer Gehilfin in der Klosterapotheke, wurde sie zur Äbtissin gewählt, wohl weil sie als Person voller Liebe, Eifer und Andacht bekannt war. Trotzdem wurde sie beim Fürsterzbischof verleumdet. Dieser ließ das Stift am [[25. Jänner]] [[1721]] durch den Visitator Abt Kolumban Freitlsperger des [[Benediktinerkloster Seeon|Benediktinerklosters Seeon]] unangemeldet visitieren. Jedoch konnten die Vorwürfe gegen die Äbtissin nicht bestätigt werden.
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In ihre Amtszeit fiel [[1724]] die Hundertjahrfeier der Translation der Reliquien der heiligen [[Erentrudis]], was aufwendig gefeiert wurde. Hilaria von Ehrenberg, die Schwester der Äbtissin, stiftete ein kostbares Kreuz für das Büstenreliquiar. [[1730]] wurden neue Kirchenbänke angeschafft und [[1736]] ein neuer Altar in der Kreuzkapelle aufgestellt. Unter ihrer Ägide wurden viele Teile des Klosters renoviert. Zu diesem Zweck vermachte ihr ihr Bruder Anton von Ehrenberg 4.000 [[Gulden|fl]]. Ebenfalls 1730 wurde eine neue Glocke gegossen und auch die Wirtschaftsgebäude auf den Gütern wurden erneuert
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In ihre Amtszeit fiel [[1724]] die Hundertjahrfeier der Translation der Reliquien der heiligen [[Erentrudis]], was aufwendig gefeiert wurde. Hilaria von Ehrenberg, die Schwester der Äbtissin, stiftete ein kostbares Kreuz für das Büstenreliquiar. [[1730]] wurden neue Kirchenbänke angeschafft und [[1736]] ein neuer Altar in der Kreuzkapelle aufgestellt. Unter ihrer Ägide wurden viele Teile des Klosters renoviert. Zu diesem Zweck vermachte ihr ihr Bruder Anton von Ehrenberg 4.000 [[Gulden|fl]]. Ebenfalls 1730 wurde eine neue Glocke gegossen und auch die Wirtschaftsgebäude auf den Gütern wurden erneuert
    
In den letzten Regierungsjahren der Äbtissin kam es durch einige Unglücksfälle zu Geldverlegenheiten. Sie starb am 6. April 1738 an den Folgen eines Schlaganfalls.
 
In den letzten Regierungsjahren der Äbtissin kam es durch einige Unglücksfälle zu Geldverlegenheiten. Sie starb am 6. April 1738 an den Folgen eines Schlaganfalls.
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[[Kategorie:Benediktinerinnenabtei Nonnberg]]
 
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