Änderungen

1.934 Bytes hinzugefügt ,  21:46, 6. Mai 2020
Die Seite wurde neu angelegt
'''Rosa Weißenbacher''', verehelichte Klaushofer (* [[27. August]] [[1929]] in [[Faistenau]]; † am [[5. Mai]] [[2020]] ebenda) war Organistin und Mesnerin an der [[Pfarrkirche Faistenau]]

==Leben==
Rosa Weißenbacher, von den Faistenauer druchwegs „Rosi“ genannt, kam in Wucherpoint auf die Welt.

==Wirken==
Nach dem [[Anschluss#Der Anschluss in Salzburg|Anschluss]] und der Machtergreifung der Nazis in Faistenau wurde auf Betreiben des Bürgermeisters [[Bürgermeister der Gemeinde Faistenau|''Matthias Ebner'']] der Organist [[Rupert Mayr (Volksschuldirektor)|Rupert Mayr]] verhaftet und entlassen. Ebenso wurde der Gründer des [[Kirchenchor Faistenau|Faistenauer Kirchenchores]], Pfarrer [[Franz Xaver Klaushofer]], des Ortes verwiesen. Da die Kirchenmusik und der Gemeindegesang dadurch darniederlagen, regte der im Jahre 1940 installierte Pfarrer [[Franz Laimböck]] an, dass Rosi und ihre Schwester Marie das Orgelspiel erlernen sollten. Um Orgelunterricht zu erhalten, mussten sie dazu wöchentlich zu Fuß nach [[Ebenau]] gehen.<ref>Josef Klaushofer: ''GESCHICHTE des Kirchenchores Faistenau'', Faistenau 1985 (Ms), S. 3.</ref> Rosi nahm zusätzlich Unterricht bei Prof. Oskar Peter (* 1920; † 1998) vom [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozartum]]. 1942 konnte sie schon einfache Messen selbständig begleiten und im Laufe der Zeit auch Festmessen zu Weihnachten und Ostern. Bis zum Jahre 1985 war sie Hauptorganistin in der Faistenau, danach war sie regelmäßig als Aushilfe an der [[Max Dreher|Dreher-Orgel]] zu hören. Mit dem Rückzug von KR [[Roman Roither]] als Pfarrer von Faistenau im Jahre 2008 nahm sie Abschied vom Orgelspiel zu den Gottesdiensten.

== Einzelnachweise ==
<references />
{{SORTIERUNG:Weißenbacher, Rosa}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Faistenau]]
[[Kategorie:Organist]]