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Tobi Reiser, begnadeter Musikant, Sänger und Heimatpfleger versammelt im Dezember 1946 erstmals Freunde und Bekannte zu einem gemeinsamen adventlichen Singen und Musizieren. An die 40 Zuhörer haben sich in den ungeheizten Räumen des Gemeinschafterheims zusammengefunden, um den Liedern und Weisen von Tobi Reiser und seinen Freunden zu lauschen.  
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{{Quellenangabe}}Das '''Salzburger Adventsingen''' ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]].
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Der Zuhörerkreis wird rasch größer. 1950 findet die erste offizielle Veranstaltung im Kaisersaal der Residenz statt. Doch auch dieser Rahmen kann das begeisterte Publikum bald nicht mehr fassen. Deshalb übersiedelt das Salzburger Adventsingen im Jahr 1952 in die Aula Academica der Universität.  
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==Geschichte==
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[[Tobias Reiser d. Ä.]], begnadeter Musikant, Sänger und Heimatpfleger, versammelt im Dezember 1946 erstmals Freunde und Bekannte zu einem gemeinsamen adventlichen Singen und Musizieren. An die 40 Zuhörer haben sich in den ungeheizten Räumen des Gemeinschafterheims zusammengefunden, um den Liedern und Weisen von Tobi Reiser und seinen Freunden zu lauschen.  
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Der Dichter Karl Heinrich Waggerl ist erstmals unter den Spielleuten auf der Bühne. Ein Paar wollener Fäustlinge aus dem Heimatwerk und die unbedingte Zusage, nicht singen oder Zither spielen zu müssen, sichern das Arrangement. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum durch Jahrzehnte hindurch, wenngleich sie nicht immer gänzlich unumstritten aufgenommen wurden (Geschichte vom „Christkind mit dem Floh im Ohr“).  
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Der Zuhörerkreis wird rasch größer. 1950 findet die erste offizielle Veranstaltung im Kaisersaal der [[Alte Residenz|Residenz]] statt. Doch auch dieser Rahmen kann das begeisterte Publikum bald nicht mehr fassen. Deshalb übersiedelt das Salzburger Adventsingen im Jahr 1952 in die [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]].  
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Die in ihrer Art wohl einmalige, von salzburgischen und bayrischen Musikanten, Sängern und Schauspielern getragene Veranstaltung fasziniert mehr und mehr Besucher. 1960 kommt der Augenblick, da der Sprung ins Große Festspielhaus gewagt wird. Spätestens seit dieser Zeit ist das Salzburger Adventsingen eine international bedeutende Institution. Mitte der siebziger Jahre sterben die beiden Protagonisten Tobi Reiser d. Ä. und Karl Heinrich Waggerl.  
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Der Dichter [[Karl Heinrich Waggerl]] ist erstmals unter den Spielleuten auf der Bühne. Ein Paar wollener Fäustlinge aus dem [[Salzburger Heimatwerk]] und die unbedingte Zusage, nicht singen oder Zither spielen zu müssen, sichern das Arrangement. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum durch Jahrzehnte hindurch, wenngleich sie nicht immer gänzlich unumstritten aufgenommen wurden (Geschichte vom „Christkind mit dem Floh im Ohr“).  
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Eine neue Ära beginnt mit Tobias Reiser d. J. Behutsam versucht er eine Weiterentwicklung, einen Brückenschlag von der Tradition zum Zeitgeist. Mit klassisch – modernen Bühnenbildern, eindrucksvoller Lichtregie, volksmusikalisch neu interpretierten Kompositionen und gut durchdachten Texten einsteht eine neue Form des Salzburger Adventsingens, welches alljährlich rund 36 000 Besucher begeistert.  
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Die in ihrer Art wohl einmalige, von Salzburger und bayrischen Musikanten, Sängern und Schauspielern getragene Veranstaltung fasziniert mehr und mehr Besucher. 1960 kommt der Augenblick, da der Sprung ins [[Großes Festspielhaus|Große Festspielhaus]] gewagt wird. Spätestens seit dieser Zeit ist das Salzburger Adventsingen eine international bedeutende Institution. Mitte der [[1970er]] Jahre sterben die beiden Protagonisten Tobi Reiser d. Ä. und Karl Heinrich Waggerl.  
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Nach dem plötzlichen Tod von Tobias Reiser d. J. im  Jahre 1999 beginnt die dritte Ära. Hans Köhl und Stefan Sperr übernehmen als Vorstände des Veranstalters Salzburger Heimatwerk und als langjährige Weggefährten die Gesamtleitung. Sie führen dieses einzigartige Erbe „Salzburger Adventsingen“ gemeinsam mit kompetenten Künstlern und der großen Schar von über 200 Mitwirkenden erfolgreich weiter.  
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Eine neue Ära beginnt mit [[Tobias Reiser d. J.]].  Behutsam versucht er eine Weiterentwicklung, einen Brückenschlag von der Tradition zum Zeitgeist. Mit klassisch – modernen Bühnenbildern, eindrucksvoller Lichtregie, volksmusikalisch neu interpretierten Kompositionen und gut durchdachten Texten einsteht eine neue Form des Salzburger Adventsingens, welches alljährlich rund 36 000 Besucher begeistert.
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Nach dem plötzlichen Tod von Tobias Reiser d. J. im  Jahre 1999 beginnt die dritte Ära. [[Hans Köhl]] und [[Stefan Sperr]] übernehmen als Vorstände des Veranstalters Salzburger Heimatwerk und als langjährige Weggefährten die Gesamtleitung. Sie führen dieses einzigartige Erbe „Salzburger Adventsingen“ gemeinsam mit kompetenten Künstlern und der großen Schar von über 200 Mitwirkenden erfolgreich weiter.  
    
==Inszenierungen==
 
==Inszenierungen==
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1980: Neue Bühnengestaltung – Bühnenbild, Projektionen und Licht: Siegwulf Turek, Regie: Tobias Reiser
 
1980: Neue Bühnengestaltung – Bühnenbild, Projektionen und Licht: Siegwulf Turek, Regie: Tobias Reiser
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1986-1988: A Liacht is aufkemma – Musik: Wilhelm Keller, Bühne, Licht und Projektionen: Siegwulf Turek, Buch: Rolf Bengert und Tobias Reiser, Regie: Tobias Reiser
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1986-1988: ''A Liacht is aufkemma'' – Musik: Wilhelm Keller, Bühne, Licht und Projektionen: Siegwulf Turek, Buch: Rolf Bengert und Tobias Reiser, Regie: Tobias Reiser
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1989-1991, 1995: Sonst Bliebe es ein Traum – Musik: Klemens Vereno, Bühnenbild, Licht und Projektionen: Siegwulf Turek, Buch und Regie: Tobias Reiser
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1989-1991, 1995: ''Sonst Bliebe es ein Traum'' – Musik: Klemens Vereno, Bühnenbild, Licht und Projektionen: Siegwulf Turek, Buch und Regie: Tobias Reiser
    
1992-1994: Das ist die stillste Zeit im Jahr
 
1992-1994: Das ist die stillste Zeit im Jahr
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1996-1998: Es ward der Engel Gabriel – Musik: Wilhelm Keller, Bühnenbild, Licht, Projektionen: Siegwulf Turek, Buch und Regie: Tobias Reiser
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1996-1998: ''Es ward der Engel Gabriel'' – Musik: Wilhelm Keller, Bühnenbild, Licht, Projektionen: Siegwulf Turek, Buch und Regie: Tobias Reiser
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1999-2000: Då håt vor dem Ståll der Äpfibam bliaht – Musik: Shane Woodborne, Bühnenbild, Licht, Projektionen: Siegwulf Turek, Buch: Tobias Reiser (1999), Charly Rabanser (2000), Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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1999-2000: ''Då håt vor dem Ståll der Äpfibam bliaht'' – Musik: Shane Woodborne, Bühnenbild, Licht, Projektionen: Siegwulf Turek, Buch: Tobias Reiser (1999), [[Charly Rabanser]] (2000), Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2001-2002: Siehe, ich bin des Herrn Magd – Musik: Shane Woodborne, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2001-2002: ''Siehe, ich bin des Herrn Magd'' – Musik: Shane Woodborne, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2003-2004: ... denn Gott ist die Liebe – Musik: Peter Wesenauer, Text: Uli Brée, Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2003-2004: ''... denn Gott ist die Liebe'' – Musik: Peter Wesenauer, Text: Uli Brée, Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2005: Sonst bliebe es ein Traum – Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2005: ''Sonst bliebe es ein Traum ''– Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2006: Zum 60-Jahr-Jubiläum: Jetzt fangen wir zum Singen an – Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2006: Zum 60-Jahr-Jubiläum: ''Jetzt fangen wir zum Singen an'' – Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2007: Da hat vorm Stall der Äpfibam bliaht – Musik: Shane Woodborne, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2007: ''Da hat vorm Stall der Äpfibam bliaht'' – Musik: Shane Woodborne, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2008: Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil'gen Nacht! – Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung: Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter: Salzburger Heimatwerk
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2008: ''Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil'gen Nacht!'' – Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Bühnenbild, Projektionen, Licht: Dietmar Solt, Inszenierung: Charly Rabanser, Gesamtleitung: Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter: Salzburger Heimatwerk
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2009:"Maria" - Musik:Shane Woodborne, Dirigent:Herbert Böck, Textbuch und Schauspielregie:Charly Rabanser, Kostüme und Masken:Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen:Dietmar Solt, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2009: ''"Maria"'' - Musik:Shane Woodborne, Dirigent:Herbert Böck, Textbuch und Schauspielregie:Charly Rabanser, Kostüme und Masken:Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen:Dietmar Solt, Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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2010: "Wer klopfet an" - Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner,  
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2010: ''"Wer klopfet an"'' - Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner,  
 
Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen:Dietmar Solt, Textbuch: Hans Köhl,  
 
Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen:Dietmar Solt, Textbuch: Hans Köhl,  
 
Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
 
Gesamtleitung:Hans Köhl und Stefan Sperr, Veranstalter:[Salzburger Heimatwerk]
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at/}}
 
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at/}}
==Quelle==
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{{Quelle Kulturlexikon}}
      
[[Kategorie:Tourismus|Adventsingen, Salzburger]]
 
[[Kategorie:Tourismus|Adventsingen, Salzburger]]