Änderungen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:  
Am [[1. April]] [[1312]] wurde der damals fünfzigjährige Domdekan Weichart von Polheim als Kompromisskandidat zum Erzbischof gewählt, der aus einem alten österreichischen Ministerialengeschlecht stammt. Er war der erste Salzburger Erzbischof, der vom [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde.
 
Am [[1. April]] [[1312]] wurde der damals fünfzigjährige Domdekan Weichart von Polheim als Kompromisskandidat zum Erzbischof gewählt, der aus einem alten österreichischen Ministerialengeschlecht stammt. Er war der erste Salzburger Erzbischof, der vom [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde.
   −
Dieser Erzbischof hat eine einst bekannte Chronik über die Adelsgeschlechter Österreichs verfasst und ist so der einzige Schriftsteller unter den Salzburger Erzbischöfen des späten Mittelalters. In seine Amtszeit fällt die vorsichtige weitere Ablösung Salzburgs vom Mutterland [[Bayern]]. Im Wesentlichen hat Weichart die Politik seines Vorgängers fortgesetzt.  
+
Dieser Erzbischof hat eine einst bekannte Chronik über die Adelsgeschlechter Österreichs verfasst und ist so der einzige Schriftsteller unter den Salzburger Erzbischöfen des späten [[Mittelalter]]s. In seine Amtszeit fällt die vorsichtige weitere Ablösung Salzburgs vom Mutterland [[Bayern]]. Im Wesentlichen hat Weichart die Politik seines Vorgängers fortgesetzt.  
    
Am [[1. August]] [[1315]] öffnete er die Tumba des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]] und ließ die darin befindlichen Reliquien des Bischofs und anderer Heiliger an einen anderen Ort überführen.
 
Am [[1. August]] [[1315]] öffnete er die Tumba des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]] und ließ die darin befindlichen Reliquien des Bischofs und anderer Heiliger an einen anderen Ort überführen.
Zeile 10: Zeile 10:  
Am 6. Oktober 1315 starb Weichart von Polheim nach gut dreijähriger Regentschaft an den Folgen eines Schlaganfalles.  
 
Am 6. Oktober 1315 starb Weichart von Polheim nach gut dreijähriger Regentschaft an den Folgen eines Schlaganfalles.  
   −
== Literatur ==
+
== Quellen ==
* Judas Thaddäus Zauner: Chronik von Salzburg, III. Band
+
* [[Judas Thaddäus Zauner]]: Chronik von Salzburg, III. Band
* Heinz Dopsch, Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs, Stadt und Land. [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2
+
* [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2
    
{{Zeitfolge
 
{{Zeitfolge