| Zeile 2: |
Zeile 2: |
| | | | |
| | ==Salzburgbezug== | | ==Salzburgbezug== |
| − | Als es zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III. zu einem schweren Zerwürfnis kam, wurden die Salzburger Erzbischöfe erneut zu Führern der päpstlichen Partei im Reich. Barbarossa verhängte [[1166]] über seinen Onkel, Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]], am [[29. März]] [[1166]] beim Reichstag in [[Laufen]] die Reichsacht. In der Nacht vom [[4. April|4.]] auf [[5. April]] [[1167]] wurde die Stadt Salzburg durch einen Brand zerstört, den angeblich die [[Grafen von Plain]] als kaiserliche Parteigänger gelegt hatten. Der Kaiser nahm [[1169]] Salzburg unter seine direkte Verwaltung und ließ [[1174]] seinen Neffen, Erzbischof [[Adalbert III.]], absetzen. | + | Der spätere Salzburger [[Erzbischof]] [[Konrad III. von Wittelsbach]] wurde vom Kaiser zum Erzbischof von Mainz (Konrad I.) ernannt. |
| | + | |
| | + | [[1156]] bestätigte der Kaiser dem Stift der [[Berchtesgaden]]er Augustiner Chorherren die Forsthoheit, das Jagd-, Fischerei- und Weiderecht. |
| | + | |
| | + | Als es zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III. zu einem schweren Zerwürfnis kam, wurden die Salzburger Erzbischöfe erneut zu Führern der päpstlichen Partei im Reich. Schon Erzbischof [[Eberhard I. von Biburg]] stand klar auf der Seite des Papstes. Nur sein außerordentliches Ansehen schützte ihn zuletzt vor harten kaiserlichen Strafmaßnahmen. Barbarossa verhängte [[1166]] aber dann über den Nachfolger Eberhards, seinen Onkel, Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]], am [[29. März]] [[1166]] beim Reichstag in [[Laufen]] die Reichsacht. In der Nacht vom [[4. April|4.]] auf [[5. April]] [[1167]] wurde die Stadt Salzburg durch einen Brand zerstört, den angeblich die [[Grafen von Plain]] als kaiserliche Parteigänger gelegt hatten. Der Kaiser nahm [[1169]] Salzburg unter seine direkte Verwaltung und ließ [[1174]] seinen Neffen, Erzbischof [[Adalbert III.]], absetzen. |
| | | | |
| | Im Februar [[1070]] war der Kaiser selbst in in Salzburg. Zuvor hatte er sein Lager bereits 1169 in [[Salzburghofen]] ([[Freilassing]]) aufgeschlagen. Am [[20. Februar]] [[1172]] eröffnete Friedrich in Salzburg den Hoftag. Gewohnt hat er bei seinen Aufenthalten in der Stadt Salzburg in der [[Pfalz]] am [[Waagplatz]]. | | Im Februar [[1070]] war der Kaiser selbst in in Salzburg. Zuvor hatte er sein Lager bereits 1169 in [[Salzburghofen]] ([[Freilassing]]) aufgeschlagen. Am [[20. Februar]] [[1172]] eröffnete Friedrich in Salzburg den Hoftag. Gewohnt hat er bei seinen Aufenthalten in der Stadt Salzburg in der [[Pfalz]] am [[Waagplatz]]. |
| | | | |
| | An seinen Aufenthalt im Raum Salzburg erinnert heute noch im Kreuzgang vom [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] das steinerne Portrait des Kaisers. | | An seinen Aufenthalt im Raum Salzburg erinnert heute noch im Kreuzgang vom [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] das steinerne Portrait des Kaisers. |
| | + | |
| | + | ====Sagen==== |
| | + | In der Sage [[Kaiser Karl im Untersberg]] Vermutlich ist mit diesem ''Kaiser Karl'' vermutlich Kaiser [[Karl der Große]] gemeint. Es kommen aber auch noch die Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Kaiser Karl V. in Frage. |
| | | | |
| | {{mehr}} | | {{mehr}} |
| Zeile 12: |
Zeile 19: |
| | * [[Geschichte des Landes]] | | * [[Geschichte des Landes]] |
| | * [[Konrad II. von Babenberg]] | | * [[Konrad II. von Babenberg]] |
| | + | * [[Eberhard I. von Biburg]] |
| | + | * [[Die Wilde Jagd vom Untersberg]] und [[Kaiser Karl im Untersberg]] |
| | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._%28HRR%29 Wikipedia Deutschland Friedrich I. Barbarossa] | | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._%28HRR%29 Wikipedia Deutschland Friedrich I. Barbarossa] |
| | * [[Heinz Dopsch]], [[Robert Hoffmann]] ''Salzburg, die Geschichte einer Stadt'', Verlag Anton Pustet, 2008, 2. aktualisierte Auflage, ISBN 978-3-7025-0598-1 | | * [[Heinz Dopsch]], [[Robert Hoffmann]] ''Salzburg, die Geschichte einer Stadt'', Verlag Anton Pustet, 2008, 2. aktualisierte Auflage, ISBN 978-3-7025-0598-1 |