| − | In der neuen Saison konnte er sich in der Salzburger Mannschaft aber vorerst wieder nicht durchsetzen und mutierte zum Dauerreservisten. Nachdem er im Europacup zwei Mal erst in der 90. Spielminute eingewechselt wurde, schaffte der mittlerweile 26jährige mit einer kämpferisch hervorragenden Leistung im Auswärtsspiel gegen Royal Antwerpen am [[2. November]] [[1993]], in dem er, erst durch zahlreiche Ausfälle in die Mannschaft gekommen, als vermeintlicher Notnagel den Antwerpener Teamspieler Segers in Schach hielt und Feiersingers Siegestor vorbereitete, unverhofft doch noch den Anschluss. Knapp 300 mitgereiste Salzburger Fans jubelten mit ihm, als er fünf Minuten vor Schluss einen herrlichen Pass auf Feiersinger spielte und so einen großen Anteil am überraschenden Sieg der Austria hatte. Sein ganz großer Durchbruch erfolgte dann im Laufe des Frühjahrs [[1994]], als er auf der Position des linken Flügelverteidigers zum unverzichtbaren Bestandteil der Salzburger Meister- und Europacupmannschaft wuchs. Im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt nominierte Trainer Baric, der speziell in den Auswärtspartien auf die Konterstärke des gelernten Stürmers baute, den St. Johanner überraschend von Beginn an auf der Position des zweiten Stürmers neben [[Nikola Jurčević]]. Mit Salzburg kam Aigner in dieser Saison bis ins UEFA-Cup-Finale, feierte erstmals den Gewinn des österreichischen Meistertitels, zu dem er bei 22 Einsätzen auch zwei Tore beitragen konnte, und blieb auch im Spiel um den österreichischen Supercup gegen Austria Wien erfolgreich. Mit seinen spielstarken Partien in den UEFA-Cup-Begegnungen mit dem Karlsruher SC (Semifinale) und Inter Mailand (Finale), in denen er durch seine enorme Athletik bestach, gelang ihm schließlich der Sprung in die österreichische Nationalmannschaft in der er beim 4:3-Sieg über Polen ein starkes Debüt feierte. Bis [[1998]] brachte es Aigner auf insgesamt sechs Länderspiele und zwei Tore in der Nationalmannschaft und war für Teamchef Herbert Prohaska bis zuletzt eine Überlegung für die Fußballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich. | + | In der neuen Saison konnte er sich in der Salzburger Mannschaft aber vorerst wieder nicht durchsetzen und mutierte zum Dauerreservisten. Nachdem er im Europacup zwei Mal erst in der 90. Spielminute eingewechselt wurde, schaffte der mittlerweile 26-Jährige mit einer kämpferisch hervorragenden Leistung im Auswärtsspiel gegen Royal Antwerpen am [[2. November]] [[1993]], in dem er, erst durch zahlreiche Ausfälle in die Mannschaft gekommen, als vermeintlicher Notnagel den Antwerpener Teamspieler Segers in Schach hielt und Feiersingers Siegestor vorbereitete, unverhofft doch noch den Anschluss. Knapp 300 mitgereiste Salzburger Fans jubelten mit ihm, als er fünf Minuten vor Schluss einen herrlichen Pass auf Feiersinger spielte und so einen großen Anteil am überraschenden Sieg der Austria hatte. Sein ganz großer Durchbruch erfolgte dann im Laufe des Frühjahrs [[1994]], als er auf der Position des linken Flügelverteidigers zum unverzichtbaren Bestandteil der Salzburger Meister- und Europacupmannschaft wuchs. Im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt nominierte Trainer Baric, der speziell in den Auswärtspartien auf die Konterstärke des gelernten Stürmers baute, den St. Johanner überraschend von Beginn an auf der Position des zweiten Stürmers neben [[Nikola Jurčević]]. Mit Salzburg kam Aigner in dieser Saison bis ins UEFA-Cup-Finale, feierte erstmals den Gewinn des österreichischen Meistertitels, zu dem er bei 22 Einsätzen auch zwei Tore beitragen konnte, und blieb auch im Spiel um den österreichischen Supercup gegen Austria Wien erfolgreich. Mit seinen spielstarken Partien in den UEFA-Cup-Begegnungen mit dem Karlsruher SC (Semifinale) und Inter Mailand (Finale), in denen er durch seine enorme Athletik bestach, gelang ihm schließlich der Sprung in die österreichische Nationalmannschaft, in der er beim 4:3-Sieg über Polen ein starkes Debüt feierte. Bis [[1998]] brachte es Aigner auf insgesamt sechs Länderspiele und zwei Tore in der Nationalmannschaft und war für Teamchef Herbert Prohaska bis zuletzt eine Überlegung für die Fußballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich. |
| | Mit Casino Salzburg verteidigte er im [[Fußballtabellen 1994/95|Spieljahr 1994/95]] den Meistertitel und den Supercup und gewann beides auch nochmals in der [[Fußballtabellen 1996/97|Saison 1996/97]] unter seinem ehemaligem Mitspieler und nunmehrigen neuen Trainer [[Heribert Weber]]. Einen weiteren Titel verpasste er im Jahr [[2000]] mit der Niederlage der Austria im Elfmeterschießen gegen den Grazer AK im ÖFB-Pokalfinale nur äußerst knapp. Im Herbst 2000 wechselte Aigner in die zweite Liga (1. Division) zum damaligen Salzburger Satellitenklub BSV Bad Bleiberg. Mit den ''Bleiberger Wölfen'' erreichte er im [[Fußballtabellen 2001/02|Spieljahr 2001/02]] noch einmal das Semifinale im ÖFB-Cup, in dem seine Mannschaft erst mit 2:3 am Erstligisten Sturm Graz scheiterte. Nach zwei Saisonen bei den Kärntnern beendete er mit 35 Jahren seine aktive Laufbahn als Spieler, absolvierte die Trainerausbildung und erwarb die A-Lizenz. | | Mit Casino Salzburg verteidigte er im [[Fußballtabellen 1994/95|Spieljahr 1994/95]] den Meistertitel und den Supercup und gewann beides auch nochmals in der [[Fußballtabellen 1996/97|Saison 1996/97]] unter seinem ehemaligem Mitspieler und nunmehrigen neuen Trainer [[Heribert Weber]]. Einen weiteren Titel verpasste er im Jahr [[2000]] mit der Niederlage der Austria im Elfmeterschießen gegen den Grazer AK im ÖFB-Pokalfinale nur äußerst knapp. Im Herbst 2000 wechselte Aigner in die zweite Liga (1. Division) zum damaligen Salzburger Satellitenklub BSV Bad Bleiberg. Mit den ''Bleiberger Wölfen'' erreichte er im [[Fußballtabellen 2001/02|Spieljahr 2001/02]] noch einmal das Semifinale im ÖFB-Cup, in dem seine Mannschaft erst mit 2:3 am Erstligisten Sturm Graz scheiterte. Nach zwei Saisonen bei den Kärntnern beendete er mit 35 Jahren seine aktive Laufbahn als Spieler, absolvierte die Trainerausbildung und erwarb die A-Lizenz. |