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Die '''Benediktiner-Erzabtei Sankt Peter'' ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um [[696]] (nach Haustradition [[582]]) von [[Rupert von Worms]] gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte.

==Geschichte==
Das Kloster war ursprünglich im Raum des heutigen Kapitelplatzes beheimatet. Die ersten Äbte des Klosters waren gleichzeitig auch Bischöfe (Rupert, Vitalis, Flobrigis, Johannes, Virgil, Adalram, Liupram, Adalwin) bzw. Erzbischöfe (Theotmar, Pilgrim I, Adalbert, Egilolf, Herold, Friedrich, Hartwig). Die Hauptaufgabe des Klosters und des Abtbischofs war neben der Seelsorge die (Slaven-)Mission. Gegen Ende des [[9. Jahrhundert]]s setzte sich in dem Kloster die Benediktinerregel als Grundlage des Ordens durch. [[987]] wurden Kloster und Erzbistum von einander getrennt und die bisherige Gütergemeinschaft aufgehoben. Mit diesem Schritt erfolgte wenige Jahre später auch die Übersiedelung der Klostereinrichtungen an den heutigen Standort.

Im Mittelalter hatte das Kloster mit der einflussreichen Petersschule und dem Skriptorium (Erstellung wertvoller handschriftlicher Bücher) vielfältige und wichtige kulturelle Aufgaben. Abt Johann von Staupitz, der lebenslang ein Freund Martin Luthers blieb, ist der bekannteste und wohl bedeutendste Abt des Klosters, der auch maßgeblichen Anteil in der Vorbereitungen zur Gründung der Benediktineruniversität hatte. Er liegt in der Katharinenkapelle des Klosters begraben. [[1924]] - [[1926]] wurde unter Erzabt Klotz das Collegium Benedictinum nach Entwürfen von Peter Berens erbaut. [[1939]] - [[1945]] war das Kloster enteignet, die Mönche [[1942]] – [[1945]] großteils aus dem Kloster vertrieben.

Das Stift St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das Verbrüderungsbuch des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.

==Quelle==
* Beitrag [[Altstadt]] von Salzburg