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Die '''[[Felsenreitschule]]''' wurde 1693 unter Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Die glatten, zueinander einen rechten Winkel bildenden Wänden des Mönchsbergs, die durch vorangegangenen Steinbrucharbeit entstanden waren, wurden dabei mit dreigeschossigen flachbogigen Arkaden ausgestattet. Dieser Ort dient heute als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]]. Im Zuge der Adaptierungen wurde die heutige Zuschauertribüne, die Unterbühne und die Überdachung 1968/69 von [[Clemens Holzmeister]] errichtet.   
 
Die '''[[Felsenreitschule]]''' wurde 1693 unter Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Die glatten, zueinander einen rechten Winkel bildenden Wänden des Mönchsbergs, die durch vorangegangenen Steinbrucharbeit entstanden waren, wurden dabei mit dreigeschossigen flachbogigen Arkaden ausgestattet. Dieser Ort dient heute als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]]. Im Zuge der Adaptierungen wurde die heutige Zuschauertribüne, die Unterbühne und die Überdachung 1968/69 von [[Clemens Holzmeister]] errichtet.   
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Die '''Marstallschwemme''' wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert. Der dortige ''Rossebändiger'', ein sich aufbäumendes fürsterzbischöfliches Pferd bändigend, ist eine gelungene Skulptur mit einem hohem Maß an Dynamik und war ursprünglich auf den Hofmarstall hin ausgerichtet. 1732 wurde dieses Pferdeschwemme unter Erzbischof Leopold Elatherius [[Leopold Anton Graf von Firmian|Firmian]] in seine heutige Gestalt gebracht. Sein Wappen ziert den damals ausgetauschten Sockel der Pferdeschwemmenskulptur. Die Schauwand mit den kunstvollen Pferdefresken stammt in der Anlage ebenfalls aus der Zeit Fischer von Erlachs und wurde von diesem konzipiert. Die heutigen Fresken stammen von Franz Anton Ebner.
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Die '''Marstallschwemme''' wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert. Der dortige ''Rossebändiger'', ein sich aufbäumendes fürsterzbischöfliches Pferd bändigend, ist eine gelungene Skulptur mit einem hohem Maß an Dynamik und war ursprünglich auf den Hofmarstall hin ausgerichtet. 1732 wurde dieses Pferdeschwemme unter Erzbischof Leopold Eleutherius [[Leopold Anton Graf von Firmian|Firmian]] in seine heutige Gestalt gebracht. Sein Wappen ziert den damals ausgetauschten Sockel der Pferdeschwemmenskulptur. Die Schauwand mit den kunstvollen Pferdefresken stammt in der Anlage ebenfalls aus der Zeit Fischer von Erlachs und wurde von diesem konzipiert. Die heutigen Fresken stammen von Franz Anton Ebner.
    
=== Sigmundstor (früher "Neutor" genannt) ===
 
=== Sigmundstor (früher "Neutor" genannt) ===
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