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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| | [[1871]] wurde für die "Niederalmer Brücke" eine Mautverordnung erlassen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18710704&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 4. Juli 1871, Seite 5</ref> | | [[1871]] wurde für die "Niederalmer Brücke" eine Mautverordnung erlassen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18710704&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 4. Juli 1871, Seite 5</ref> |
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| − | Auf der Tennengauer Seite steht das ehemalige Brückenmauthaus, heute jedoch umgebaut als Teil des [[Gasthof Brückenwirt|Gasthofs Brückenwirt]]. Unmittelbar neben der Brücke wohnte in einem noch bestehenden Wohnblock der ehemalige Salzburger [[Landeshauptmann]] und späterer Bundeskanzler Dr. [[Josef Klaus]]. Auch in [[Sagen um den Untersberg|Untersbergsagen]] spielt diese Brücke eine Rolle.
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| | [[1879]] wurde das Fischereirecht von der Niederalmer Brücke flussabwärts bis zur Mündung auf fünf Jahre verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 14. November 1878, Seite 4</ref> | | [[1879]] wurde das Fischereirecht von der Niederalmer Brücke flussabwärts bis zur Mündung auf fünf Jahre verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 14. November 1878, Seite 4</ref> |
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| − | [[1896]] zerstörte ein [[Hochwasser]] die Schleuse in [[Hangendenstein]], das Wehr in [[Markt Schellenberg]] und sank auch die Niederalmer Brücke. 7. bis 14. Oktober d.J. war die Niederalmer Brücke wegen Rekonstruktion für jeden gesperrt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18960813&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. August 1896, Seite 3</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 5. Oktober 1896, Seite 4</ref> | + | [[1896]] zerstörte ein [[Hochwasser]] die Schleuse in [[Hangendenstein]], das Wehr in [[Marktschellenberg|Schellenberg]] und die Niederalmer Brücke wurde zerstört. Vom 7. bis 14. Oktober d. J. war die Niederalmer Brücke wegen Rekonstruktion für jeden Verkehr gesperrt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18960813&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. August 1896, Seite 3</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18961005&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 5. Oktober 1896, Seite 3</ref> |
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| | [[1899]] wurde die Niederalmer Brücke erneut durch ein Hochwasser so schwer beschädigt, sodass sie für den Verkehr bis auf weiteres unpassierbar wurde.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18990916&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 16. September 1899, Seite 6</ref> | | [[1899]] wurde die Niederalmer Brücke erneut durch ein Hochwasser so schwer beschädigt, sodass sie für den Verkehr bis auf weiteres unpassierbar wurde.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18990916&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 16. September 1899, Seite 6</ref> |
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| | [[1921]] wurde die Brücke, Typ Eisenbahn-Bogenbrücke, dem Verkehr übergeben. Sie überspannte die Königseeache in einem einzigen Bogen mit 34 m Spannweite. Technisch war die Ausführung dadurch interessant, dass zum ersten Mal an Stelle von Stahlgelenken solche aus Eisenbeton mit eingelegten Bleiplatten verwendet wurden, die sich bei der Belastungsprobe glänzend bewährt haben. Das Projekt der Brücke wurde unter der Leitung des [[Hofrat]]es Ing. Raimund Schneider, von Baurat Ing. Max Utschig ausgearbeitet, der auch die direkte Bauleitung seitens der [[Landesregierung]] besorgte. Ausgeführt wurde die Brücke von der Bauunternehmung Kastner & Gruber in Salzburg.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=19210004&query=(((text:Niederalm)+AND+(text:Brückenbau)))&ref=anno-search&seite=30 ANNO], Der Bautechniker, 1921, Nr. 3, Seite 20</ref> | | [[1921]] wurde die Brücke, Typ Eisenbahn-Bogenbrücke, dem Verkehr übergeben. Sie überspannte die Königseeache in einem einzigen Bogen mit 34 m Spannweite. Technisch war die Ausführung dadurch interessant, dass zum ersten Mal an Stelle von Stahlgelenken solche aus Eisenbeton mit eingelegten Bleiplatten verwendet wurden, die sich bei der Belastungsprobe glänzend bewährt haben. Das Projekt der Brücke wurde unter der Leitung des [[Hofrat]]es Ing. Raimund Schneider, von Baurat Ing. Max Utschig ausgearbeitet, der auch die direkte Bauleitung seitens der [[Landesregierung]] besorgte. Ausgeführt wurde die Brücke von der Bauunternehmung Kastner & Gruber in Salzburg.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=19210004&query=(((text:Niederalm)+AND+(text:Brückenbau)))&ref=anno-search&seite=30 ANNO], Der Bautechniker, 1921, Nr. 3, Seite 20</ref> |
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| | + | Auf der Tennengauer Seite steht noch heute das ehemalige Brückenmauthaus, jedoch umgebaut als Teil des [[Gasthof Brückenwirt|Gasthofs Brückenwirt]]. Unmittelbar neben der Brücke wohnte in einem noch bestehenden Wohnblock der ehemalige Salzburger [[Landeshauptmann]] und späterer Bundeskanzler Dr. [[Josef Klaus]]. Auch in [[Sagen um den Untersberg|Untersbergsagen]] spielt diese Brücke eine Rolle. |
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