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Da er schon vor dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich der [[NSDAP]] beigetreten war und sich als Professor vielfach in nationalsozialistischem Sinn geäußert hatte, wurde Sedlmayr nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im März [[1946]] aus dem Universitätsdienst entlassen und überdies mit einem Publikationsverbot belegt.
 
Da er schon vor dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich der [[NSDAP]] beigetreten war und sich als Professor vielfach in nationalsozialistischem Sinn geäußert hatte, wurde Sedlmayr nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im März [[1946]] aus dem Universitätsdienst entlassen und überdies mit einem Publikationsverbot belegt.
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[[1948]] trat er mit dem Buch „Verlust der Mitte. Die Bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit“ hervor, das binnen wenigen Jahren zahlreiche Auflagen erlebte. Darin griff Sedlmayr auf geistreiche Weise die Kunst der Moderne an. Er zeigte sich nicht nur in diesem Buch als „reaktionärer“ Verfechter der figurativen und Gegner der abstrakten Kunst.
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[[1948]] trat er mit dem Buch „Verlust der Mitte. Die Bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit“ hervor, das binnen wenigen Jahren zahlreiche Auflagen erlebte. Darin griff Sedlmayr auf geistreiche Weise die Kunst der Moderne an. Er zeigte sich nicht nur in diesem Buch als Verfechter der figurativen und als Gegner verschidener abstrakter Kunstwerke.
    
[[1951]] wurde Sedlmayr als Ordinarius für Kunstgeschichte nach München berufen und blieb dort bis zu seiner Emeritierung im Jahr [[1964]].
 
[[1951]] wurde Sedlmayr als Ordinarius für Kunstgeschichte nach München berufen und blieb dort bis zu seiner Emeritierung im Jahr [[1964]].
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