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Sylvester promovierte [[1877]] an der Wiener Universität und wurde [[1884]] als Hof- und Gerichtsadvokat (Rechtsanwalt) in Salzburg tätig. [[1896]] und [[1897]] bekleidete er unter [[Gustav Zeller]] das Amt des Bürgermeister-Stellvertreters der Stadt Salzburg.  
 
Sylvester promovierte [[1877]] an der Wiener Universität und wurde [[1884]] als Hof- und Gerichtsadvokat (Rechtsanwalt) in Salzburg tätig. [[1896]] und [[1897]] bekleidete er unter [[Gustav Zeller]] das Amt des Bürgermeister-Stellvertreters der Stadt Salzburg.  
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Von [[1897]] bis zum Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie [[1918]] vertrat er Salzburg als Abgeordneter der Deutsch-fortschrittlichen Partei im Abgeordnetenhaus des Reichsrats. Er trat, als die Regierung den Gesetzesvorschlag zum Bau der [[Tauernbahn]] einbrachte, vehement für dessen Annahme ein. Als Generalberichterstatter vermochte er alle gegenteiligen Bedenken auszuräumen, wodurch der für das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] so wichtige Entwurf ohne Gegenstimme angenommen werden konnte. Daneben setzte er sich erfolgreich für den Ausbau des [[Salzburger Hauptbahnhof]]es ein.
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Bei den Reichsrathswahlen am [[17. März]] [[1897]] obsiegte er gegenüber dem Kandiaten der ''liberalen Seite'' und des ''Bürgerlklubs'', [[Adalbert Fäulhammer]], und vertrat bis zum Ende der Habsburger-Monarchie [[1918]] Salzburg als Abgeordneter der Deutsch-fortschrittlichen Partei im Reichsrat. Er trat, als die Regierung den Gesetzesvorschlag zum Bau der [[Tauernbahn]] einbrachte, vehement für dessen Annahme ein. Als Generalberichterstatter vermochte er alle gegenteiligen Bedenken auszuräumen, wodurch der für das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] so wichtige Entwurf ohne Gegenstimme angenommen werden konnte. Daneben setzte er sich erfolgreich für den Ausbau des [[Salzburger Hauptbahnhof]]es ein.
    
Von [[1911]] bis [[1917]] fungierte er als Präsident des Abgeordnetenhauses, zeigte sich von [[1918]] bis [[1919]] als Staatsnotar und ab 1919 als Mitglied des Verfassungsgerichtshofes tätig.
 
Von [[1911]] bis [[1917]] fungierte er als Präsident des Abgeordnetenhauses, zeigte sich von [[1918]] bis [[1919]] als Staatsnotar und ab 1919 als Mitglied des Verfassungsgerichtshofes tätig.
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Nach dem Erwerb des [[Villa Sylvester|Zeller Schlössl]] in [[Zell am Wallersee]] in Seekirchen am [[Wallersee]], baute er dieses zu einer Villa mit Strandbad aus. Er besaß in Seekirchen-Bayerham auch eine Gastwirtschaft. Als Strandbadbetreiber und Gastwirt war er von der Frage der >judenreinen Sommerfrische< direkt betroffen. Die Verfolgung der jüdischen Sommergäste war in den Gemeinden rund um den Wallersee besonders ausgeprägt.<ref>Siehe dazu auch [[Sommerfrische in Mattsee]]</ref>
 
Nach dem Erwerb des [[Villa Sylvester|Zeller Schlössl]] in [[Zell am Wallersee]] in Seekirchen am [[Wallersee]], baute er dieses zu einer Villa mit Strandbad aus. Er besaß in Seekirchen-Bayerham auch eine Gastwirtschaft. Als Strandbadbetreiber und Gastwirt war er von der Frage der >judenreinen Sommerfrische< direkt betroffen. Die Verfolgung der jüdischen Sommergäste war in den Gemeinden rund um den Wallersee besonders ausgeprägt.<ref>Siehe dazu auch [[Sommerfrische in Mattsee]]</ref>
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==Ehrungen==
 
==Ehrungen==
 
Die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], der er von [[1915]] bis [[1922]] als [[Präsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum|Präsident]] vorstand, ernannte ihn nach seinem Rücktritt [[1923]] zum Ehrenpräsidenten, von der Universität Wien erhielt er [[1927]] die Ehrendoktorwürde verliehen.  
 
Die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], der er von [[1915]] bis [[1922]] als [[Präsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum|Präsident]] vorstand, ernannte ihn nach seinem Rücktritt [[1923]] zum Ehrenpräsidenten, von der Universität Wien erhielt er [[1927]] die Ehrendoktorwürde verliehen.