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Textersetzung - „St. Michael“ durch „St. Michael im Lungau
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Schindler-Perner vergleicht ihre Arbeit mit dem Auftritt einer Seiltänzerin: "Die einen stehen unten und applaudieren, die anderen warten auf den Absturz." Den prophezeiten auch die Skeptiker, als sich "die Neue" daran machte, für die Kinder berufstätiger Eltern eine Ferienbetreuung auf die Beine zu stellen. "So etwas brauchen wir nit", lautete der Tenor. Geld gab es keines.
 
Schindler-Perner vergleicht ihre Arbeit mit dem Auftritt einer Seiltänzerin: "Die einen stehen unten und applaudieren, die anderen warten auf den Absturz." Den prophezeiten auch die Skeptiker, als sich "die Neue" daran machte, für die Kinder berufstätiger Eltern eine Ferienbetreuung auf die Beine zu stellen. "So etwas brauchen wir nit", lautete der Tenor. Geld gab es keines.
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Schindler-Perner trieb es trotzdem auf. Zehn Kinder wurden anfangs drei Wochen lang am Vormittag betreut. Heuer waren es 90 Kinder ganztags während sechs Wochen. Außerdem gibt es mittlerweile im Lungau zwei Betriebskindergärten: in der [[Hotelanlage Hapimag]] in [[St. Michael]] und in der [[Pagitsch Stukkateur Trockenausbau GmbH]] in Tamsweg. Besonders freut Schindler-Perner, dass dort immer mehr Frauen im technischen Bereich arbeiten.
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Schindler-Perner trieb es trotzdem auf. Zehn Kinder wurden anfangs drei Wochen lang am Vormittag betreut. Heuer waren es 90 Kinder ganztags während sechs Wochen. Außerdem gibt es mittlerweile im Lungau zwei Betriebskindergärten: in der [[Hotelanlage Hapimag]] in [[St. Michael im Lungau]] und in der [[Pagitsch Stukkateur Trockenausbau GmbH]] in Tamsweg. Besonders freut Schindler-Perner, dass dort immer mehr Frauen im technischen Bereich arbeiten.
    
Mit Sorge beobachtet sie hingegen den Exodus von jungen, gebildeten Leuten im Lungau. "Wir müssen als Region noch viel aktiver sein, damit wir nicht als Paradies für Pensionisten enden." Mehr als 80 Prozent der Maturanten verlassen den Lungau.
 
Mit Sorge beobachtet sie hingegen den Exodus von jungen, gebildeten Leuten im Lungau. "Wir müssen als Region noch viel aktiver sein, damit wir nicht als Paradies für Pensionisten enden." Mehr als 80 Prozent der Maturanten verlassen den Lungau.