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===20. Oktober 2015, Dienstag===
 
===20. Oktober 2015, Dienstag===
 
:'''Salzburg''': Die Zeltstadt bei der [[Landespolizeidirektion]] wird abgebaut, die Flüchtlinge übersiedeln am Dienstag in die [[Riedenburghalle]]. In Salzburg werden ab Dienstag vorerst keine Asylbewerber mehr in Zelten übernachten müssen.  
 
:'''Salzburg''': Die Zeltstadt bei der [[Landespolizeidirektion]] wird abgebaut, die Flüchtlinge übersiedeln am Dienstag in die [[Riedenburghalle]]. In Salzburg werden ab Dienstag vorerst keine Asylbewerber mehr in Zelten übernachten müssen.  
: Das Notquartier am Salzburger Hauptbahnhof, das Platz für rund 800 Transit-Flüchtlinge bietet, wird winterfest gemacht. Die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Parkgaragen-Gesellschaft]], die zu 60 Prozent der Stadt und zu 40 Prozent dem Land Salzburg gehört, hat ein Bauansuchen eingereicht.  Seit 11. September werden in der Bahnhofsgarage Flüchtlinge untergebracht, und seit diesem Zeitpunkt können dort auch keine Autos mehr parken. Die Salzburger Parkgaragen-Gesellschaft geht von einem monatlichen Einnahmenverlust in der Höhe von rund 40.000 Euro aus, wie Geschäftsführer [[Alfred Denk]] auf Anfrage der APA erklärte. Wie der Verlust abgegolten wird, das müsse in einer Aufsichtsratssitzung besprochen werden. Als die Garage aufgrund der Notsituation für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wurde, seien die Kosten kein Thema gewesen, sagte Denk.
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: Das Notquartier am Salzburger Hauptbahnhof, das Platz für rund 800 Transit-Flüchtlinge bietet, wird winterfest gemacht. Die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Parkgaragen-Gesellschaft]], die zu 60 Prozent der Stadt und zu 40 Prozent dem Land Salzburg gehört, hat ein Bauansuchen eingereicht.  Seit 11. September werden in der Bahnhofsgarage Flüchtlinge untergebracht, und seit diesem Zeitpunkt können dort auch keine Autos mehr parken. Die Salzburger Parkgaragen-Gesellschaft geht von einem monatlichen Einnahmenverlust in der Höhe von rund 40.000 Euro aus, wie Geschäftsführer [[Alfred Denk]] auf Anfrage der [[APA]] erklärte. Wie der Verlust abgegolten wird, das müsse in einer Aufsichtsratssitzung besprochen werden. Als die Garage aufgrund der Notsituation für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wurde, seien die Kosten kein Thema gewesen, sagte Denk.
 
: Die Kapazität des einzigen Verteilerzentrums in Salzburg, des ehemaligen [[Hotel Kobenzl]] am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]], wird von derzeit 60 Plätzen auf rund 160 erweitert. Die Umbauarbeiten sollten spätestens im November abgeschlossen sein, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Seitens der Stadt zeigte man sich verwundert, dass das Kobenzl "immer noch nicht in voller Kapazität" zur Verfügung steht, obwohl die Stadt die dafür notwendige Baugenehmigung innerhalb von zwei bis drei Wochen bereits im Sommer erteilt habe. Für die Adaptierungen sei der Eigentümer des Gebäudes verantwortlich, hieß es dazu aus dem Innenministerium.
 
: Die Kapazität des einzigen Verteilerzentrums in Salzburg, des ehemaligen [[Hotel Kobenzl]] am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]], wird von derzeit 60 Plätzen auf rund 160 erweitert. Die Umbauarbeiten sollten spätestens im November abgeschlossen sein, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Seitens der Stadt zeigte man sich verwundert, dass das Kobenzl "immer noch nicht in voller Kapazität" zur Verfügung steht, obwohl die Stadt die dafür notwendige Baugenehmigung innerhalb von zwei bis drei Wochen bereits im Sommer erteilt habe. Für die Adaptierungen sei der Eigentümer des Gebäudes verantwortlich, hieß es dazu aus dem Innenministerium.