Nach der Errichtung der Bahnanlagen und des Hauptbahnhofes wurde der Name Froschheimer Hauptstraße im Jahr [[1901]] in Bürgerfeldstraße und zu Ehren von Kaiserin Sisi [[1904]] in Elisabethstraße umbenannt. Initiator dieser Umbenennung waren Bürgermeister [[Franz Berger]] und der Großgrundbesitzer und Gemeinderat [[Sylvester Oberberger]]. Am [[15. Juli]] [[1901]] bekam der Bahnhofvorplatz auch sein Elisabeth-Denkmal, eine Statue, die [[1918]] abgedeckt und [[1924]] nach Hellbrunn verbracht, vor wenigen Jahren aber an ihren angestammten Platz zurückkehrte. Der Stadtteil wurde kurz nach dem zweiten Stadtteil, (offensichtlich als Zeichen der demonstrativen Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in Froschheim umbenannt und heute noch heißt die dortige Katastralgemeinde Froschheim. Die Bezeichnung Froschheim wird aber heute allgemein nur für den salzachnahen kleinstrukturierten Siedlungsraum verwendet.
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[[1901]] bekam der Bahnhofvorplatz sein Elisabeth-Denkmal, eine Statue, die übrigens erst vor wenigen Jahren aber an ihren alten angestammten Platz zurückkehrte. Anlässlich der Einweihung wurde der Name Froschheim zu Ehren von Kaiserin Sisi in Elisabeth-Vorstadt umbenannt. Der Stadtteil wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg, (offensichtlich als Zeichen der demonstrativen Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in Froschheim umbenannt und heute noch heißt die dortige Katastralgemeinde Froschheim. Die Bezeichnung Froschheim wird aber heute allgemein nur für den salzachnahen kleinstrukturierten Siedlungsraum verwendet.
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Am Ende der Monarchie war dieser Raum das wichtigste Stadterweiterungsgebiet von Salzburg, der erwähnte Sylvester Oberberger entwickelte auf seinen Gründen das Konzept einer Villenvorstadt (in diesem Zusammenhang ist die Umbenennung von Froschheim in das prestigeträchtigere Elisabeth-Vorstadt zu sehen). Wichtigstes Bauwerk war das ''Hôtel de l’Europe'' und dessen große Parkanlagen am Bahnhof. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Erschließung und Bebauung von der Stadt voran getrieben und es entstand die westlich der Haunspergstraße heute noch bestehende Bebauung mit Mehr- und Einfamilienhäusern, teilweise in ausgeprägt zeittypischer Bauweise. In den Siebziger Jahren erfolgte eine Umgestaltung durch die Errichtung der ursprünglich attraktiven, mittlerweile aber recht umstrittenen Forum-Bauten mit den Zyla-Türmen und dem Haus der Bundesländer-Versicherung (Uniqa).