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=====Lend wird Industrieort=====
 
=====Lend wird Industrieort=====
Der Gewerke Strasser erbaute im oberen Ortsbereich eine weitere Schmelzhütte. Lend wurde in der Folge nach [[Hallein]] zum zweitwichtigsten Industrieort im Erzstift Salzburg. Noch heute erinnern mehrere historische Gebäude an diese Zeit. „Schloss Lend“ in Oberlend, in dem früher die Erzbischöfe abstiegen und das einmal Sitz des hochfürstlichen Berggerichtes war, ist das bedeutendste. [[1674]] wurde die anstelle einer hölzernen Kapelle neu errichtete Kirche von Erzbischof und Kardinal [[Max Gandolf Graf Kuenberg]] dem Hl. Rupert geweiht.  
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Der Gewerke Strasser erbaute im oberen Ortsbereich eine weitere Schmelzhütte. Lend wurde in der Folge nach [[Hallein]] zum zweitwichtigsten Industrieort im Erzstift Salzburg. Noch heute erinnern mehrere historische Gebäude an diese Zeit. „Schloss Lend“ in Oberlend, in dem früher die Erzbischöfe abstiegen und das einmal Sitz des hochfürstlichen Berggerichtes war, ist das bedeutendste. [[1674]] wurde die anstelle einer hölzernen Kapelle neu errichtete Kirche von Erzbischof und Kardinal [[Max Gandolf Graf Kuenberg]] dem Hl. [[Rupert]] geweiht.
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=====Bedeutende Poststation Lend=====
 
=====Bedeutende Poststation Lend=====
 
Nach dem Abklingen des Goldbergbaues kam für Lend eine schwere Zeit. Erst mit dem  Fuhrwerksverkehr, der die Gäste von der Bahnstation Lend ins Gasteinertal brachte, gab es einen neuen Aufschwung und Lend erreichte sogar ein gewisses Renommee, da hier Kaiser und hohe Staatsmänner, bevor sie in den Galapostwagen nach „Wildbad“ abreisten, abstiegen. In der besten Zeit verfügte die Poststation Lend über 300 Pferde. Auch diese Zeit dauerte nur bis [[1905]], als die [[Tauernbahn]], die von [[Schwarzach im Pongau]] über Gastein in Richtung Süden fuhr,  in Betrieb genommen wurde.  
 
Nach dem Abklingen des Goldbergbaues kam für Lend eine schwere Zeit. Erst mit dem  Fuhrwerksverkehr, der die Gäste von der Bahnstation Lend ins Gasteinertal brachte, gab es einen neuen Aufschwung und Lend erreichte sogar ein gewisses Renommee, da hier Kaiser und hohe Staatsmänner, bevor sie in den Galapostwagen nach „Wildbad“ abreisten, abstiegen. In der besten Zeit verfügte die Poststation Lend über 300 Pferde. Auch diese Zeit dauerte nur bis [[1905]], als die [[Tauernbahn]], die von [[Schwarzach im Pongau]] über Gastein in Richtung Süden fuhr,  in Betrieb genommen wurde.  
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