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Folge der Wahl verlor die Halleiner [[ÖVP]] die absolute Mehrheit. Die FPÖ mit drei Vertretern – Vater und Sohn Mitterlechner sowie [[Hermann Knapp]] – zogen in die [[Gemeindevertretung]] ein, Bürgermeisterkandidat Peter Mitterlechner wurde Verkehrsstadtrat der 23.000 Einwohner Gemeinde. Oliver Mitterlechner bekleidete fortan die Funktion des Klubobmannes.  
 
Folge der Wahl verlor die Halleiner [[ÖVP]] die absolute Mehrheit. Die FPÖ mit drei Vertretern – Vater und Sohn Mitterlechner sowie [[Hermann Knapp]] – zogen in die [[Gemeindevertretung]] ein, Bürgermeisterkandidat Peter Mitterlechner wurde Verkehrsstadtrat der 23.000 Einwohner Gemeinde. Oliver Mitterlechner bekleidete fortan die Funktion des Klubobmannes.  
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Oliver Mitterlechner wurde am [[23. Juli]] [[2019]], nachdem er öffentlich von der Parteispitze gefordert hatte, innerparteilich "aufzuräumen" und Personen mit rechtsextremem und gewalttätigem Hintergrund in der Partei nicht zu dulden, von der Landesparteileitung aus der FPÖ ausgeschlossen; neben etlichen anderen Ausschlussgründen war ihm vorgeworfen worden, in Hallein „eine autarke Parallelorganisation“ aufgebaut zu haben, die der FPÖ Landesparteileitung mit Mitterlechners politischer Position offensichtlich zu liberal erschien. Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner und Arbeiterkammerrat sowie Gemeindevertreter Hermann Knapp verließen daraufhin ebenfalls die Partei. Die drei gründeten nun die Gruppierung „[[Die Basis]]“- Unabhängige Liste Hallein, mit deutlicher Positionierung in der MITTE des politischen Spektrums. Die FPÖ steht seither ohne Vertreter in der Halleiner Gemeindevertretung da, die ehemalige Stadtpartei gleicht einem Trümmerhaufen ohne Führungspersönlichkeit. Interimistisch übernahm [[Jacqueline Schauer]] bis zum nachfolgenden Stadtparteitag die Führung der Stadtpartei.<ref>Salzburger Nachrichten, 25. Juli 2019: ''Nach interner Kritik fliegt Halleins FPÖ-Chef aus der Partei'' ([[Heidi Huber]], [[Nikolaus Klinger]])</ref>
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Oliver Mitterlechner wurde am [[23. Juli]] [[2019]], nachdem er öffentlich von der Parteispitze gefordert hatte, innerparteilich "aufzuräumen" und Personen mit rechtsextremem und gewalttätigem Hintergrund in der Partei nicht zu dulden, von der Landesparteileitung aus der FPÖ ausgeschlossen; neben etlichen anderen Ausschlussgründen war ihm vorgeworfen worden, in Hallein „eine autarke Parallelorganisation“ aufgebaut zu haben, die der FPÖ Landesparteileitung mit Mitterlechners politischer Position offensichtlich zu liberal erschien. Verkehrsstadtrat Peter Mitterlechner und Arbeiterkammerrat sowie Gemeindevertreter Hermann Knapp verließen daraufhin ebenfalls die Partei. Die drei gründeten nun die Gruppierung „[[Die Basis]]“- Unabhängige Liste Hallein, mit deutlicher Positionierung in der MITTE des politischen Spektrums. Die FPÖ steht seither ohne Vertreter in der Halleiner Gemeindevertretung da, die ehemalige Stadtpartei gleicht einem Trümmerhaufen ohne Führungspersönlichkeit. Interimistisch übernahm [[Jacqueline Schauer]] als Verwalterin der wenigen verbliebenen Reste der ehemaligen FPÖ Stadtpartei.
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Führung der Stadtpartei.<ref>Salzburger Nachrichten, 25. Juli 2019: ''Nach interner Kritik fliegt Halleins FPÖ-Chef aus der Partei'' ([[Heidi Huber]], [[Nikolaus Klinger]])</ref>
    
=== Wahlergebnisse und Gemeindevertreter seit 1959 ===
 
=== Wahlergebnisse und Gemeindevertreter seit 1959 ===
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