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Am [[20. August]] [[1844]] begannen die sechs Schwestern und eine von München "geliehene" Oberin das Werk christlicher Nächstenliebe in Schwarzach. Dieser Beginn war gekennzeichnet von Schwierigkeiten und großer Armut. Trotzdem nahmen die Schwestern mit großem Gottvertrauen den Kampf gegen Not, Krankheit und Elend auf und gaben ein leuchtendes Beispiel gelebter christlicher Liebe. Dieses Beispiel blieb nicht unbeachtet und bald schon meldeten sich junge Frauen vom Land, die dieses Ideal leben wollten. Das Wachsen der Gemeinschaft ermöglichte die Ausweitung der Werke der christlichen Liebe im Gebiet der Diözese. Nach Rückkehr der "Leihoberin" Sr. Aloisia Aigner übernahm Sr. Ambrosia (Magdalena) Preisinger das Amt der Generaloberin.
 
Am [[20. August]] [[1844]] begannen die sechs Schwestern und eine von München "geliehene" Oberin das Werk christlicher Nächstenliebe in Schwarzach. Dieser Beginn war gekennzeichnet von Schwierigkeiten und großer Armut. Trotzdem nahmen die Schwestern mit großem Gottvertrauen den Kampf gegen Not, Krankheit und Elend auf und gaben ein leuchtendes Beispiel gelebter christlicher Liebe. Dieses Beispiel blieb nicht unbeachtet und bald schon meldeten sich junge Frauen vom Land, die dieses Ideal leben wollten. Das Wachsen der Gemeinschaft ermöglichte die Ausweitung der Werke der christlichen Liebe im Gebiet der Diözese. Nach Rückkehr der "Leihoberin" Sr. Aloisia Aigner übernahm Sr. Ambrosia (Magdalena) Preisinger das Amt der Generaloberin.
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[[1851]] kamen die ersten Schwestern in die Landeshauptstadt Salzburg. Schwarzach blieb weiterhin das Mutterhaus. Auf die Dauer jedoch konnte die Einrichtung in Schwarzach das Mutterhaus nicht mehr beherbergen, deshalb wurde in der Stadt ein Hof angekauft und das neue Mutterhaus im [[Salzachgässchen]] nahe an der [[Salzach]] in [[Mülln]] errichtet. Am [[5. August]] [[1863]] wurden Kirche und Haus eingeweiht.
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[[1851]] kamen die ersten Schwestern in die Landeshauptstadt Salzburg. Schwarzach blieb weiterhin das Mutterhaus. Auf die Dauer jedoch konnte die Einrichtung in Schwarzach das Mutterhaus nicht mehr beherbergen, deshalb wurde in der Stadt ein Hof angekauft und das neue Mutterhaus im [[Salzachgässchen]] nahe an der [[Salzach]] in [[Mülln]] errichtet. Am [[5. August]] [[1863]] wurden [[Kapelle des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern|Kirche]] und Haus eingeweiht.
    
Nach dem Tod von Mutter Ambrosia übernahm Sr. Vinzentia [[Maria Praxmarer|Praxmarer]] das Amt der Generaloberin. Sie spürte in sich den Wunsch, die ''Barmherzigen Schwestern'' von Salzburg mit der vom hl. Vinzenz und der hl. Luise gegründeten ''Gemeinschaft der "Töchter der christlichen Liebe"'' in Paris zu vereinigen. Diese Vereinigung wurde am [[1. August]] [[1882]] vollzogen. Ab diesem Zeitpunkt ist Salzburg eine Provinz der weltweiten Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe mit dem Mutterhaus in Paris. Bestärkt im vinzentinischen Geist, wirkten die Schwestern trotz vieler Schwierigkeiten all die Jahre in den verschiedensten Orten der Diözese in Schulen, Kindergärten, Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern.
 
Nach dem Tod von Mutter Ambrosia übernahm Sr. Vinzentia [[Maria Praxmarer|Praxmarer]] das Amt der Generaloberin. Sie spürte in sich den Wunsch, die ''Barmherzigen Schwestern'' von Salzburg mit der vom hl. Vinzenz und der hl. Luise gegründeten ''Gemeinschaft der "Töchter der christlichen Liebe"'' in Paris zu vereinigen. Diese Vereinigung wurde am [[1. August]] [[1882]] vollzogen. Ab diesem Zeitpunkt ist Salzburg eine Provinz der weltweiten Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe mit dem Mutterhaus in Paris. Bestärkt im vinzentinischen Geist, wirkten die Schwestern trotz vieler Schwierigkeiten all die Jahre in den verschiedensten Orten der Diözese in Schulen, Kindergärten, Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern.
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