Der eigentliche Jakobsweg beginnt in den Pyrenäen und führt durch Nordspanien nach Santiago de Compostela, wo sich einer Legende nach das Grab des Apostels Jakobus des Älteren befindet. Seit der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ist dieser Pilgerweg bekannt. Neben Jerusalem und Rom galt Santiago bald als einer der bedeutendsten Gnadenorte. Einen starken Rückgang erlebte die Wallfahrt zur Zeit der Reformation und in der Folge der Aufklärung und der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] am Anfang des [[19. Jahrhundert]]s ist die Pilgerfahrt beinahe gänzlich erloschen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erinnerte man sich in [[Spanien]] und Frankreich an diese Tradition und versuchte, sie wiederzubeleben. Seit den [[1970er]]-Jahren und verstärkt seit einem Papstbesuch [[1982]] nahmen die Pilgerströme nach Santiago enorm zu. Der Tiroler Peter Lindenthal befasste sich in den [[1990er]]-Jahren mit den Routen, auf denen die Jakobspilger früherer Jahrhunderte gegangen sein könnten und entwickelte ein System von Jakobs-Pilgerwegen in Österreich. Ein erster Wanderführer „''Auf dem Jakobsweg durch Österreich''“ erschien 1999, nachdem Lindenthal die Stecke mit hölzernen Wegweisern versehen hatte. Zu diesem Wegenetz gehört auch der etwa 100 Kilometer lange „Salzburger Jakobsweg“. Er ist ein Projekt der [[Fremdenverkehr]]swirtschaft und der [[Katholische Kirche|Katholischen Kirche]] und wurde 2005 offiziell ausgeschildert. | Der eigentliche Jakobsweg beginnt in den Pyrenäen und führt durch Nordspanien nach Santiago de Compostela, wo sich einer Legende nach das Grab des Apostels Jakobus des Älteren befindet. Seit der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ist dieser Pilgerweg bekannt. Neben Jerusalem und Rom galt Santiago bald als einer der bedeutendsten Gnadenorte. Einen starken Rückgang erlebte die Wallfahrt zur Zeit der Reformation und in der Folge der Aufklärung und der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] am Anfang des [[19. Jahrhundert]]s ist die Pilgerfahrt beinahe gänzlich erloschen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erinnerte man sich in [[Spanien]] und Frankreich an diese Tradition und versuchte, sie wiederzubeleben. Seit den [[1970er]]-Jahren und verstärkt seit einem Papstbesuch [[1982]] nahmen die Pilgerströme nach Santiago enorm zu. Der Tiroler Peter Lindenthal befasste sich in den [[1990er]]-Jahren mit den Routen, auf denen die Jakobspilger früherer Jahrhunderte gegangen sein könnten und entwickelte ein System von Jakobs-Pilgerwegen in Österreich. Ein erster Wanderführer „''Auf dem Jakobsweg durch Österreich''“ erschien 1999, nachdem Lindenthal die Stecke mit hölzernen Wegweisern versehen hatte. Zu diesem Wegenetz gehört auch der etwa 100 Kilometer lange „Salzburger Jakobsweg“. Er ist ein Projekt der [[Fremdenverkehr]]swirtschaft und der [[Katholische Kirche|Katholischen Kirche]] und wurde 2005 offiziell ausgeschildert. |