Änderungen

1 Byte hinzugefügt ,  10:26, 31. Mär. 2007
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 18: Zeile 18:  
Leider existiert von der nachfolgenden Episode kein Bild: Stielaugen machten die „Ostmärker“ beim [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Glockner Rennen]] [[1938]], als ein blaues Automobil, ein ganz normaler Tourenwagen, noch nie dort gesehen, lustig die Großglockner Rennstrecke hinauf brummte. Der Lautsprecher gab bekannt, dass dieses Fahrzeug für die 12,5 km lange Rennstrecke 21:54,4 Min benötigte und einen Schnitt von 34,5 km/h erreichte. Gänzlich ohne zu kochen, gänzlich ohne nach Kühlwasser zu lechzen. Am Steuer saß Ferdinand Porsche, und das Automobil war der „KdF-Wagen“, Deutschlands Volkswagen!  
 
Leider existiert von der nachfolgenden Episode kein Bild: Stielaugen machten die „Ostmärker“ beim [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Glockner Rennen]] [[1938]], als ein blaues Automobil, ein ganz normaler Tourenwagen, noch nie dort gesehen, lustig die Großglockner Rennstrecke hinauf brummte. Der Lautsprecher gab bekannt, dass dieses Fahrzeug für die 12,5 km lange Rennstrecke 21:54,4 Min benötigte und einen Schnitt von 34,5 km/h erreichte. Gänzlich ohne zu kochen, gänzlich ohne nach Kühlwasser zu lechzen. Am Steuer saß Ferdinand Porsche, und das Automobil war der „KdF-Wagen“, Deutschlands Volkswagen!  
   −
Porsche war dann im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgrund der Bombardierungen gezwungen, seine Firma nach Gmünd in Kärnten auszulagern. Dort entstanden nach dem Krieg die ersten Porsche-Modelle, schon von seinem Sohn [[Ferdinand Anton Ernst Porsche|Ferry]] konstruiert. Denn Vater Porsche wurde nach Kriegsende mit List in die französisch besetzte Zone nach Baden Baden in Deutschland gelockt (man versprach ihm die Mitarbeit an den französischen Citroen-Werken, in Wahrheit wollte man einen möglichen aufkommenden Konkurrenten entfernen). Dort wurde er unter fadenscheinigen Begründungen festgenommen und nach Frankheit in Haftlager gebracht. Die Familie Porsche versuchte zwar alles Mögliche, jedoch blieb Porsche bis [[1947]] in Haft und erholte sich nie mehr von diesen Strapazen. Er starb [[1951]] von 76 Jahren.
+
Porsche war dann im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgrund der Bombardierungen gezwungen, seine Firma nach Gmünd in Kärnten auszulagern. Dort entstanden nach dem Krieg die ersten Porsche-Modelle, schon von seinem Sohn [[Ferdinand Anton Ernst Porsche|Ferry]] konstruiert. Denn Vater Porsche wurde nach Kriegsende mit List in die französisch besetzte Zone nach Baden Baden in Deutschland gelockt (man versprach ihm die Mitarbeit an den französischen Citroen-Werken, in Wahrheit wollte man einen möglichen aufkommenden Konkurrenten entfernen). Dort wurde er unter fadenscheinigen Begründungen festgenommen und nach Frankreich in Haftlager gebracht. Die Familie Porsche versuchte zwar alles Mögliche, jedoch blieb Porsche bis [[1947]] in Haft und erholte sich nie mehr von diesen Strapazen. Er starb [[1951]] von 76 Jahren.
    
Doch zurück zu Gmünd, das in der britischen Zone lag. Es gab eine Intermezzo mit Italien, in dessen Verlauf die Konstruktion des Rennwagens ''Cisitalia'' fiel. Porsche gelang es immer wieder die Briten zu überzeugen, dass er Material benötigte, um in Gmünd Fahrzeuge herstellen zu können. Als schließlich die Firma aufgrund von mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten ihren Sitz wieder nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück verlegte, gründete er die älteste Porsche-Werkstätte in Österreich, die Firma [[Porsche Alpenstraße]] in der Alpenstraße in [[Salzburg]].
 
Doch zurück zu Gmünd, das in der britischen Zone lag. Es gab eine Intermezzo mit Italien, in dessen Verlauf die Konstruktion des Rennwagens ''Cisitalia'' fiel. Porsche gelang es immer wieder die Briten zu überzeugen, dass er Material benötigte, um in Gmünd Fahrzeuge herstellen zu können. Als schließlich die Firma aufgrund von mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten ihren Sitz wieder nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück verlegte, gründete er die älteste Porsche-Werkstätte in Österreich, die Firma [[Porsche Alpenstraße]] in der Alpenstraße in [[Salzburg]].