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"''Eigentliche Abbildung und Prospect des weitberühmbt=auch haylsam= und warmen Gasteiner=Wild=Bads im Ertz=Stüfft Salzburg''"  
 
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''1. Der große Gastein Wasser=fall 2. Die Kirch S.S. Primi et Feliciani 3. Kirch S.Nicolai und Begräbnis 4. Das Hochfürst Bad 5. Herrn=Bad 6. Capucciner=Bad 7. Stiegen=Bad 8. Willa oder Krückhl=Bädl 9. Der Ursprung von dem bei sich selbst warmen Wild=Bad 10. Das Schneider=Bädl 11. Gemaine Bad 12. Mitter=Würth=Bad  13. Isaac=Bädl 14. Spital=Bad 15. Graben=Bad 16. Bach und Mühlhaus 17. Das Vicariat Haus.'' <ref>vergleiche Tafel 71 in "''Salzburg in alten Ansichten - Das Land''", [[Franz Fuhrmann]] zusammen mit Hrsg. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Residenz Verlag]], Salzburg - Wien, 1980,  236 Bildwiedergaben (davon 64 Farbtafeln, 36 Schwarzweißtafeln, 120 Abbildungen und zwölf Figuren), 380 Seiten, ISBN 3-7017-0234-9, [http://data.onb.ac.at/rec/AC02092238 | Österreichische Nationalbibliothek, ONB-Katalog, AC02092238]</ref>
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''1. Der große Gastein Wasser=fall 2. Die Kirch S.S. Primi et Feliciani 3. Kirch S.Nicolai und Begräbnis 4. Das Hochfürst Bad 5. Herrn=Bad 6. Capucciner=Bad 7. Stiegen=Bad 8. Willa oder Krückhl=Bädl 9. Der Ursprung von dem bei sich selbst warmen Wild=Bad 10. Das Schneider=Bädl 11. Gemaine Bad 12. Mitter=Würth=Bad  13. Isaac=Bädl 14. Spital=Bad 15. Graben=Bad 16. Bach und Mühlhaus 17. Das Vicariat Haus.'' <ref>vergleiche Tafel 71 in [[Salzburg in alten Ansichten. Das Land.]]</ref>
    
Im [[17. Jahrhundert]] stehen in Wildbachgastein nachweislich elf Bäder in Verwendung.
 
Im [[17. Jahrhundert]] stehen in Wildbachgastein nachweislich elf Bäder in Verwendung.
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=== 18. Jahrhundert ===
 
=== 18. Jahrhundert ===
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Das Heilbad in Wildbad Gastein zeigt sich hundert Jahre später im wesentlichen unverändert, als es um [[1793]] auf einem handkolorierten Radierung von [[Carl Hempel]] nach einer Zeichnung von [[August Franz Heinrich von Naumann]] dargestellt wird, die im [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (Inv.Nr. 1812/49) zu sehen ist. <ref> vergleiche Tafel 73 in "''Salzburg in alten Ansichten - Das Land''", Franz Fuhrmann zusammen mit Hrsg. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Residenz Verlag, Salzburg - Wien, 1980,  236 Bildwiedergaben (davon 64 Farbtafeln, 36 Schwarzweißtafeln, 120 Abbildungen und zwölf Figuren), 380 Seiten, ISBN 3-7017-0234-9, [http://data.onb.ac.at/rec/AC02092238 | Österreichische Nationalbibliothek, ONB-Katalog, AC02092238]</ref> Naumann nimmt fast den gleichen Standort ein wie Pereth vor ihm, jedoch erweitert er seinen Blick und das Format auf die Berge, v.l.n.r. [[Gamskarkogel]], darunter [[Palfenwald]], [[Graukogel]] und [[Palfenseekogel]], darunter das enge Tal der [[Gasteiner Ache]].  
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Das Heilbad in Wildbad Gastein zeigt sich hundert Jahre später im wesentlichen unverändert, als es um [[1793]] auf einem handkolorierten Radierung von [[Carl Hempel]] nach einer Zeichnung von [[August Franz Heinrich von Naumann]] dargestellt wird, die im [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (Inv.Nr. 1812/49) zu sehen ist.<ref> vergleiche Tafel 73 in ''Salzburg in alten Ansichten. Das Land.''</ref> Naumann nimmt fast den gleichen Standort ein wie Pereth vor ihm, jedoch erweitert er seinen Blick und das Format auf die Berge, v.l.n.r. [[Gamskarkogel]], darunter [[Palfenwald]], [[Graukogel]] und [[Palfenseekogel]], darunter das enge Tal der [[Gasteiner Ache]].  
    
An der Zahl der Häuser und an der Erscheinung des Ortes hat sich fast nichts verändert. Einzelne Gebäude sind fester und größer geworden, wie das [[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenbadespital]] oder das neu errichtete Hochfürstliche Bad, nun Hochfürstliches [[Badeschloss]], oberhalb des Cappucciner-Bades (heute [[Grandhotel Straubinger]]).
 
An der Zahl der Häuser und an der Erscheinung des Ortes hat sich fast nichts verändert. Einzelne Gebäude sind fester und größer geworden, wie das [[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenbadespital]] oder das neu errichtete Hochfürstliche Bad, nun Hochfürstliches [[Badeschloss]], oberhalb des Cappucciner-Bades (heute [[Grandhotel Straubinger]]).
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* dem Aufenthalt und der Bewegung in der so genannten ''Radonglocke'' in Höhenlage von 900 bis 1&nbsp;000 [[m ü. A.]].
 
* dem Aufenthalt und der Bewegung in der so genannten ''Radonglocke'' in Höhenlage von 900 bis 1&nbsp;000 [[m ü. A.]].
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Der [[Gasteiner Heilstollen]] (ursprünglich als ''Heilstollen Böckstein'' bezeichnet) ist ein 2600 m langer ehemaliger [[Goldbergbau|Stollen eines Goldbergwerkes]] im [[Naßfeldtal]], der seit [[1952]] als Therapiestation genutzt wird. Er befindet sich in [[Böckstein]]. Bei 37 - 42 °C Lufttemperatur im Stollen atmen die Patienten das Edelgas Radon ein, das vom Gestein abgegeben wird.
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Der [[Gasteiner Heilstollen]] (ursprünglich als ''Heilstollen Böckstein'' bezeichnet) ist ein 2600 m langer ehemaliger [[Goldbergbau|Stollen eines Goldbergwerkes]] im [[Naßfeldtal]], der seit [[1952]] als Therapiestation genutzt wird. Er befindet sich in [[Böckstein]]. Bei 37–42 °C Lufttemperatur im Stollen atmen die Patienten das Edelgas Radon ein, das vom Gestein abgegeben wird.
    
Einfahrt und Aufenthalt im Heilstollen dient zur Schmerztherapie von rheumatischer Beschwerden und entzündlicher Gewebserkrankungen.
 
Einfahrt und Aufenthalt im Heilstollen dient zur Schmerztherapie von rheumatischer Beschwerden und entzündlicher Gewebserkrankungen.