Neben der Vollversammlung werden bei der Landwirtschaftskammerwahl auch die fünf Bezirksbauernkammern gewählt.
Neben der Vollversammlung werden bei der Landwirtschaftskammerwahl auch die fünf Bezirksbauernkammern gewählt.
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==Landwirtschaftskammerwahl 2010==
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Der Salzburger Bauernbund (ÖVP) verlor bei der Landwirtschaftskammerwahl 2010 stärker als erwartet. Gleichzeitig konnte der Unabhängige Bauernverband, hinter dem unter anderem namhafte Vertreter der [[IG Milch]] stehen, stark zulegen. Vor allem im [[Flachgau]] gelang es den Unabhängigen, tief in schwarzen Revieren zu wildern. Sie sind künftig im "Bauernparlament" mit sechs Mandaten vertreten. Der Bauernbund verlor vier seiner 24 Sitze.
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Enttäuschend endete die Wahl auch für die SPÖ-Bauern. Sie scheiterten an ihrem Ziel, ein zweites Mandat zu erobern. Noch schlechter erging es den FPÖ-Bauern, die mit ihrem provokanten Wahlslogan ''"reinrassig und echt"'' für Aufregung gesorgt hatten. Sie verloren eines ihrer zwei Mandate.
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Der Bauernbund erhielt 68,1 Prozent (minus 9,9 Prozent gegenüber [[2005]]). Der Bauernverband legte hingegen von 6,5 auf 21,1 Prozent zu. Die SPÖ-Bauern verloren leicht – von 5,7 auf 5,5 Prozent. Die Freiheitlichen mussten eine herbe Schlappe hinnehmen. Sie rutschten von 8,0 auf 5,4 Prozent zurück.
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Die Wahlbeteiligung kletterte von 51,0 auf 55,9 Prozent – wohl auch wegen der harten Auseinandersetzungen vor der Wahl.