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| | ===Nachkriegszeit=== | | ===Nachkriegszeit=== |
| | Der ÖAAB wurde im Jahr 1945 gegründet, allerdings erst einige Zeit nach der ÖVP selbst. | | Der ÖAAB wurde im Jahr 1945 gegründet, allerdings erst einige Zeit nach der ÖVP selbst. |
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| | Das Präsidium des ÖAAB tagte im Oktober 1945 zum ersten Mal. | | Das Präsidium des ÖAAB tagte im Oktober 1945 zum ersten Mal. |
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| | Beim ersten Landestag wurde [[Hermann Rainer]] zum Landesobmann gewählt. | | Beim ersten Landestag wurde [[Hermann Rainer]] zum Landesobmann gewählt. |
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| | 1946 begann man mit dem Aufbau von Orts- und Betriebsgruppen. | | 1946 begann man mit dem Aufbau von Orts- und Betriebsgruppen. |
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| | === 1950er-Jahre=== | | === 1950er-Jahre=== |
| | Die Arbeit des ÖAAB am Anfang der 50er-Jahre war geprägt von zahlreichen gesetzlichen Initiativen zur Sozialpolitik wie etwa dem Arbeitszeitgesetz, dem Mutterschutzgesetz und dem ASVG. Die Vision des „Volks von Eigentümern“ wurde mit Überlegungen zur Gewinnbeteiligung von Mitarbeitern fortgesetzt. Auch der Familienlastenausgleich, das ASVG, mit dem Arbeitnehmer bei Krankheit, Invalidität, Arbeitslosigkeit und in der Pension finanziell abgesichert werden, wurden erfolgreich durchgesetzt. | | Die Arbeit des ÖAAB am Anfang der 50er-Jahre war geprägt von zahlreichen gesetzlichen Initiativen zur Sozialpolitik wie etwa dem Arbeitszeitgesetz, dem Mutterschutzgesetz und dem ASVG. Die Vision des „Volks von Eigentümern“ wurde mit Überlegungen zur Gewinnbeteiligung von Mitarbeitern fortgesetzt. Auch der Familienlastenausgleich, das ASVG, mit dem Arbeitnehmer bei Krankheit, Invalidität, Arbeitslosigkeit und in der Pension finanziell abgesichert werden, wurden erfolgreich durchgesetzt. |
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| | 1971 bringt dem ÖAAB einen Generationswechsel: Der erst 37-jährige Alois Mock wird neuer Bundesobmann und setzt auf eine neu, noch stärker akzentuierte Gesellschaftspolitik. Sein Motto für den ÖAAB „Auf zu neuen Ufern“ bezog sich insbesondere auch auf eine geistige Öffnung, durch die man den Kontakt mit den Menschen in den Betrieben neu gestalten wollte und die in unzähligen Betriebsbesuchen konkret umgesetzt wurde. Mit den sogenannten „Klagenfurter Beschlüssen“ legt der ÖAAB 1972 eine Fülle an sozialpolitischen Gesetzesvorschlägen vor. Der ÖAAB versucht der Regierung Kreisky ein fundiertes wirtschaftspolitisches Konzept mit starken sozialen Komponenten entgegenzusetzen. | | 1971 bringt dem ÖAAB einen Generationswechsel: Der erst 37-jährige Alois Mock wird neuer Bundesobmann und setzt auf eine neu, noch stärker akzentuierte Gesellschaftspolitik. Sein Motto für den ÖAAB „Auf zu neuen Ufern“ bezog sich insbesondere auch auf eine geistige Öffnung, durch die man den Kontakt mit den Menschen in den Betrieben neu gestalten wollte und die in unzähligen Betriebsbesuchen konkret umgesetzt wurde. Mit den sogenannten „Klagenfurter Beschlüssen“ legt der ÖAAB 1972 eine Fülle an sozialpolitischen Gesetzesvorschlägen vor. Der ÖAAB versucht der Regierung Kreisky ein fundiertes wirtschaftspolitisches Konzept mit starken sozialen Komponenten entgegenzusetzen. |
| | ===1980er-Jahre=== | | ===1980er-Jahre=== |
| − | 1981 stand in Salzburg die Idee des „Arbeitnehmerschutzbriefes“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jeder Arbeitnehmer konnte sich seine Rechte schriftlich versichern lassen, so wurde die in der Arbeiterkammer geforderte Rechtsvertretung vorweggenommen. Der ÖAAB Salzburg initiierte zahlreiche finanzielle Verbesserungen für Arbeitnehmer, nicht zuletzt zählte dazu auch die Forderung nach Schaffung eines Mindestlohnes. Aber auch eine verbesserte Regelung der Ladenschlusszeiten, ein Jugendbeschäftigungsplan sowie die Reform der Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt der Bemühungen der Landesgruppe. In schulpolitischer Hinsicht sollten die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Chancengleichheit in Salzburg starkes Gewicht bekommen. | + | 1981 stand in Salzburg die Idee des „Arbeitnehmerschutzbriefes“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jeder Arbeitnehmer konnte sich seine Rechte schriftlich versichern lassen, so wurde die in der Arbeiterkammer geforderte Rechtsvertretung vorweggenommen. Der ÖAAB Salzburg initiierte zahlreiche finanzielle Verbesserungen für Arbeitnehmer, nicht zuletzt zählte dazu auch die Forderung nach Schaffung eines Mindestlohnes. Aber auch eine verbesserte Regelung der Ladenschlusszeiten, ein Jugendbeschäftigungsplan sowie die Reform der Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt der Bemühungen der Landesgruppe. In schulpolitischer Hinsicht sollten die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Chancengleichheit in Salzburg starkes Gewicht bekommen. |
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| | Der ÖAAB Salzburg sah seine Aufgaben in Belangen der Umweltpolitik, der Steuerentlastung und einer beständigen Solidarität in Fragen der Sozialpolitik. Die Forderungen des ÖAAB betreffen unter anderem auch eine flexible Arbeitszeit, die Errichtung eines Arbeitsplatzes mit Gesundheitsvorsorge, eine bessere Ausbildung und ein gleiches Einkommen für Arbeitnehmerinnen. Ein gut organisierter Arbeitsmarkt und erschwingliche Wohnungen sollen zu gerechten Rahmenbedingungen werden. | | Der ÖAAB Salzburg sah seine Aufgaben in Belangen der Umweltpolitik, der Steuerentlastung und einer beständigen Solidarität in Fragen der Sozialpolitik. Die Forderungen des ÖAAB betreffen unter anderem auch eine flexible Arbeitszeit, die Errichtung eines Arbeitsplatzes mit Gesundheitsvorsorge, eine bessere Ausbildung und ein gleiches Einkommen für Arbeitnehmerinnen. Ein gut organisierter Arbeitsmarkt und erschwingliche Wohnungen sollen zu gerechten Rahmenbedingungen werden. |
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| | ==Leitbild== | | ==Leitbild== |
| | *der Grundsatz, dass die Sicherung der Freiheit des Einzelnen und die Stärkung seiner Eigenverantwortlichkeit besser sind, als Bevormundung und Fürsorgestaat. | | *der Grundsatz, dass die Sicherung der Freiheit des Einzelnen und die Stärkung seiner Eigenverantwortlichkeit besser sind, als Bevormundung und Fürsorgestaat. |
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| | *die Grundsatzkonzeption, dass wir den kollektivistischen Gleichmachern des Sozialismus einer Gesellschaft entgegen setzen, in der es Chancengleichheit und das Recht auf Eigentum gibt. | | *die Grundsatzkonzeption, dass wir den kollektivistischen Gleichmachern des Sozialismus einer Gesellschaft entgegen setzen, in der es Chancengleichheit und das Recht auf Eigentum gibt. |
| − | | + | *eine realistische Wirtschaftspolitik, welche die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe stärkt und die unternehmerische Initiative fördert. |
| − | *eine realistische Wirtschaftspolitik, welche die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe stärkt und die unternehmerische Initiative fördert. | |
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| | ==Die Landesobmänner== | | ==Die Landesobmänner== |
| − | * 1945 – 1953: [[Hermann Rainer]] | + | * [[1945]]–1953: [[Hermann Rainer]] |
| − | *1953 – 1978: [[Karl Glaser]] | + | * [[1953]]–1978: [[Karl Glaser]] |
| − | * [[1978 – 1987]]: [[Hans Schmidinger]] | + | * [[1978]]–1987: [[Hans Schmidinger]] |
| − | * 1987 – 2005: [[Ludwig Bieringer]] | + | * [[1987]]–2005: [[Ludwig Bieringer]] |
| − | * seit 2005: [[Christian Stöckl|Dr. Christian Stöckl]] | + | * seit [[2005]]: [[Christian Stöckl|Dr. Christian Stöckl]] |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |