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Das Österreichische Institut für Menschenrechte ist eine wissenschaftliche Einrichtung mit Sitz in Salzburg. Es versteht sich als Kompetenzzentrum für den Schutz der Grund- und Menschenrechte in Österreich und Europa.
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Das '''Österreichische Institut für Menschenrechte''' ist eine wissenschaftliche Einrichtung mit Sitz in [[Salzburg]]. Es versteht sich als Kompetenzzentrum für den Schutz der Grund- und Menschenrechte in Österreich und Europa.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Österreichische Institut für Menschenrechte (ÖIM) besteht seit 1987. Es hat seinen Sitz im [[Edith Stein-Haus]]. Zur Zeit seiner Gründung war es das erste Menschenrechtsinstitut in Österreich und im deutschen Sprachraum. Seine Gründung geht auf eine Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates zurück, in welcher den Mitgliedstaaten die Errichtung nationaler Menschenrechtszentren nahe gelegt wurde.  
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Das Österreichische Institut für Menschenrechte (ÖIM) besteht seit [[1987]]. Es hat seinen Sitz im [[Edith Stein-Haus]]. Zur Zeit seiner Gründung war es das erste Menschenrechtsinstitut in Österreich und im deutschen Sprachraum. Seine Gründung geht auf eine Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates zurück, in welcher den Mitgliedstaaten die Errichtung nationaler Menschenrechtszentren nahe gelegt wurde.  
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Die ersten Vorarbeiten zur Errichtung des Instituts wurden vom Salzburger Völkerrechtslehrer Univ.-Prof. Dr. Herbert Miehsler (1934-1986) geleistet. Nach dessen Tod am 1. Juli 1986 wurden sie von Univ.-Prof. DDr. Dr.hc. Franz Matscher fortgeführt. Um die Gründung des Instituts verdient gemacht haben sich der damalige Landeshauptmann von Salzburg, Dr. Wilfried Haslauer (1926-1992), sowie der damalige Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Dr. Hans Tuppy.
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Die ersten Vorarbeiten zur Errichtung des Instituts wurden vom Salzburger Völkerrechtslehrer [[Herbert Miehsler|Univ.-Prof. Dr. Herbert Miehsler]] (1934-1986) geleistet. Nach dessen Tod am [[1. Juli]] [[1986]] wurden sie von [[Franz Matscher|Univ.-Prof. DDr. Dr.hc. Franz Matscher]] fortgeführt. Um die Gründung des Instituts verdient gemacht haben sich der damalige [[Landeshauptmann]] von Salzburg, [[Wilfried Haslauer|Dr. Wilfried Haslauer]] (1926-1992), sowie der damalige Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Dr. Hans Tuppy.
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Besondere Förderung erfährt das Institut auch durch die Peter Kaiser-Stiftung (Vaduz) und deren Präsidenten Senator Prof. DDr. Herbert Batliner und durch die Hermann und Marianne Straniak-Stiftung (Sarnen/Schweiz) und deren Präsidenten Rechtsanwalt Dr. Herwig Liebscher (Salzburg).
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Besondere Förderung erfährt das Institut auch durch die Peter Kaiser-Stiftung (Vaduz) und deren Präsidenten Senator Prof. DDr. Herbert Batliner und durch die Hermann und Marianne Straniak-Stiftung (Sarnen/Schweiz) und deren Präsidenten Rechtsanwalt [[Herwig Liebscher|Dr. Herwig Liebscher]] (Salzburg).
    
==Struktur==
 
==Struktur==
Das Österreichische Institut für Menschenrechte wird von einem gemeinnützigen Verein getragen, dessen ordentliche Mitglieder die Republik Österreich, das [[Land Salzburg]] und das [[Katholische Hochschulwerk]] sind.
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Das Österreichische Institut für Menschenrechte wird von einem gemeinnützigen Verein getragen, dessen ordentliche Mitglieder die Republik Österreich, das [[Land Salzburg]] und das [[Katholisches Hochschulwerk|Katholische Hochschulwerk]] sind.
    
Den Vorstand bilden die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, die Landeshauptfrau von Salzburg und der Präsident des Katholischen Hochschulwerkes, je ein weiterer von diesen entsandter Vertreter, ferner der Präsident des Internationalen Forschungszentrums für soziale und ethische Fragen und der Direktor des Instituts für Menschenrechte. Ein Wissenschaftlicher Beirat steht dem Institut mit fachlichem Rat zur Seite.
 
Den Vorstand bilden die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, die Landeshauptfrau von Salzburg und der Präsident des Katholischen Hochschulwerkes, je ein weiterer von diesen entsandter Vertreter, ferner der Präsident des Internationalen Forschungszentrums für soziale und ethische Fragen und der Direktor des Instituts für Menschenrechte. Ein Wissenschaftlicher Beirat steht dem Institut mit fachlichem Rat zur Seite.
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In verschiedenen Publikationen werden die Forschungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts veröffentlicht und die Ergebnisse von Tagungen der Fachwelt zugänglich gemacht. Neben zwei Schriftenreihen ("Menschenrechte konkret", "Schriften des Österreichischen Instituts für Menschenrechte") gibt das Institut eine eigene Zeitschrift heraus ("Newsletter Menschenrechte"), in der die aktuelle Judikatur zu den Menschenrechten behandelt wird. Diese Zeitschrift erscheint im Jan Sramek Verlag (Wien) und ist über die Homepage des Österreichischen Instituts für Menschenrechte auch online zugänglich.
 
In verschiedenen Publikationen werden die Forschungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts veröffentlicht und die Ergebnisse von Tagungen der Fachwelt zugänglich gemacht. Neben zwei Schriftenreihen ("Menschenrechte konkret", "Schriften des Österreichischen Instituts für Menschenrechte") gibt das Institut eine eigene Zeitschrift heraus ("Newsletter Menschenrechte"), in der die aktuelle Judikatur zu den Menschenrechten behandelt wird. Diese Zeitschrift erscheint im Jan Sramek Verlag (Wien) und ist über die Homepage des Österreichischen Instituts für Menschenrechte auch online zugänglich.
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==Weblinks==
 
{{homepage|http://www.menschenrechte.ac.at}}
 
{{homepage|http://www.menschenrechte.ac.at}}