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=====Witwenstand=====
 
=====Witwenstand=====
Anna Maria Rottmayrin war selbst eine sehr tüchtige Frau, die fähig war, vorhandenen Besitz nicht nur zusammenzuhalten sondern auch zu  vermehren. Die Lizenz, im ganzen Land mit Bramberger Bier zu handeln, war aber mit dem Tod ihres Mannes  erloschen. Anna Maria Rottmayrin belieferte jedoch ihre früheren Kunden weiter. Die umliegenden Brauereien zeigten sie aus Konkurrenzgründen mehrfach an. Ab [[1695]] lag sie auch im Streit mit der Hofkammer, da sie die festgesetzte Höhe des Umgeldes nicht bezahlen wollte. Es war (wie manchmal heute auch) üblich, einen niedereren Umsatz anzugeben als es tatsächlich der Fall war, was aber auch damals schon die Zweifel der Steuerbehörde hervorrief.
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Anna Maria Rottmayrin war selbst eine sehr tüchtige Frau, die fähig war, vorhandenen Besitz nicht nur zusammenzuhalten sondern auch zu  vermehren. Die Lizenz, im ganzen Land mit Bramberger Bier zu handeln, war aber mit dem Tod ihres Mannes  erloschen. Anna Maria Rottmayrin belieferte jedoch ihre früheren Kunden weiter. Die umliegenden Brauereien zeigten sie aus Konkurrenzgründen mehrfach an. Ab [[1695]] lag sie auch im Streit mit der Hofkammer, da sie die festgesetzte Höhe des Umgeldes nicht bezahlen wollte. Es war (wie manchmal heute auch) üblich, einen niedereren Umsatz anzugeben als es tatsächlich der Fall war, was aber auch damals schon die Zweifel der Steuerbehörde hervor gerufen hat.
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=====Zweite Ehe=====
 
=====Zweite Ehe=====
 
Am [[25. Mai]] [[1694]] heiratete Anna Maria Rottmayrin  ein zweites Mal. Ihr zweiter Ehemann war ebenfalls Witwer. Es war Andreas Wallner aus Stuhlfelden. Er kam aber nicht ins [[Urbar]], das heißt er wurde nicht auf dem Besitz angeschrieben.  Anna Maria Rottmayrin – wiewohl damals kinderlos – wollte den vorhandenen Besitz der Familie erhalten. Sie führte die Wirtschaft mit bewährter Umsicht und Geschäftstüchtigkeit weiter. Gemeinsam mit ihrem zweiten Mann stiftete sie einen Seitenaltar in der Kirche [[Weyer]].  
 
Am [[25. Mai]] [[1694]] heiratete Anna Maria Rottmayrin  ein zweites Mal. Ihr zweiter Ehemann war ebenfalls Witwer. Es war Andreas Wallner aus Stuhlfelden. Er kam aber nicht ins [[Urbar]], das heißt er wurde nicht auf dem Besitz angeschrieben.  Anna Maria Rottmayrin – wiewohl damals kinderlos – wollte den vorhandenen Besitz der Familie erhalten. Sie führte die Wirtschaft mit bewährter Umsicht und Geschäftstüchtigkeit weiter. Gemeinsam mit ihrem zweiten Mann stiftete sie einen Seitenaltar in der Kirche [[Weyer]].  
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