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Ing. Dr. '''Josef Riedl''' war von [[1987]] bis [[2005]] [[Magistrat Salzburg|Magistratsdirektor]] der [[Stadt Salzburg]].
==Leben==
Geboren in Engerau (heute Petržalka, Teil der slowakischen Hauptstadt Bratislava [Preßburg]), wuchs er in der Stadt Salzburg auf.
Nach der Pflichtschule absolvierte er in Salzburg die [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg|HTL]].
Nach der Matura begann er bei der Post zu arbeiten.
Neben der Arbeit studierte er Jus (1970 Dr. iur.).
Am 1. Oktober [[1970]] trat er als Sekretär des damaligen Vizebürgermeisters [[Alois Hanselitsch]] in den Magistratsdienst.
Von [[1979]] bis [[1987]] füllte er die Position eines Geschäftsführers der [[Untersbergbahn|Untersberg-Seilbahn]] aus.
[[1980]] trat Riedl in den Dienst der [[Salzburger Stadtwerke]]/[[Lokalbahn]], wo er im Folgejahr zum Betriebsdirektor bestellt wurde.
Am 1. Jänner [[1986]] übernahm er die gemeinsame Betriebsdirektion der [[Städtische Verkehrsbetriebe Salzburg| Städtischen Verkehrsbetriebe]] und der Lokalbahn.
Von 1. August 1987 bis 31. Oktober 2005 bekleidete er das Amt des Magistratsdirektors.
==Charakterisierung==
Josef Riedl führte sein Amt zielstrebig, gleichzeitig um Ausgleich und pragmatische Lösungsmodelle bemüht, persönlich und menschlich um seine Mitarbeiter besorgt, bescheiden und unspektakulär, aber beharrlich an lang- und mittelfristigen Strategien festhaltend.
In den 18 Jahren seiner Amtszeit war die Stadtverwaltung grundlegenden Veränderungen unterworfen: Interne Reorganisationen, Übernahme neuer Aufgabenfelder, Auf- und Ausbau des IT-Einsatzes, schwierige Budgetkonsolidierungen im Gefolge von Finanzkrisen, Struktur- und Aufgabenreformen.
Aufgaben- und Strukturreform im "Unternehmen Magistrat" tragen Riedls Handschrift, ebenso die Hinwendung zu einer service- und dialogorientierten Kommunalverwaltung moderner Prägung.
==Nachwirkungen==
Nach Riedls Pensionierung gab es im Jahr [[2007]] aufgrund eines Rechnungshofberichtes öffentliche Diskussionen um die Höhe seiner Pension sowie seiner vormaligen Aktivbezüge, die zu Rückforderungen seitens der Stadt führten.
Auch die Aufnahme seiner Tochter als Magistratsjuristin und deren dienst- und besoldungsrechtliche Einstufung wurden kritisch gewürdigt.
==Quellen==
* [http://www.stadt-salzburg.at/InTERnet/extras/presse/aussendungen/2005/p2_166278.htm Presseaussendung der Stadt Salzburg vom 6. Juli 2005:] ''Neuer Magistratsdirektor Dr. Bachmaier bestellt - Auszeichnung für scheidenden „Magi" Dr. Riedl''
* Artikel [http://www.salzburg.gv.at/ul200507_11.pdf '' „Adieu für „Magi“ Riedl“'']
* Artikel zur Bezügediskussion auf orf.at [http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/244236/] [http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/244144/] [http://salzburg.orf.at/stories/248112/]
* [http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/fensterputzer/3807/weil-er-roch-boden-wurde-fuer_7319.html „fensterputzer“ im Salzburger Fenster]
==Literatur==
* ''Sicherer Weg zum dialogstarken Dienstleistungsunternehmen. 18 Jahre Kommunalpolitik'' [Biographie Josef Riedl, Magistratsdirektor der Stadt Salzburg], in: Stadt-intern Info, F. Magi [Juli] 2005.
{{Zeitfolge
|AMT=[[ Magistrat Salzburg|Magistratsdirektor der Stadt Salzburg]]
|ZEIT=[[1987]]–[[2005]]
|VORGÄNGER=[[Herbert Meister]]
|NACHFOLGER=[[ Hans Jörg Bachmaier]]
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[[Kategorie:Person|Riedl, Josef]]
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