| − | Der Getreidekasten wurde laut der Inschrift oberhalb der Einganstür [[1858]] erbaut. Oberhalb der Jahreszahl sind die Initialen "T J B" aufgemalt. [[2006]] wurde von den Besitzern der Kasten unter der Leitung von Heinz Michael renoviert. | + | Der Getreidekasten wurde laut der Inschrift oberhalb der Einganstür [[1858]] erbaut. Oberhalb der Jahreszahl sind die Initialen "T J B" aufgemalt. [[2006]] wurde der Kasten von den Besitzern unter der Leitung von Heinz Michael renoviert. |
| − | Der zweigeschoßige Kasten ist an einen Felsen gebaut (5,10 m mal 6,20 m, Höhe: 9,30 m (Ostseite) und 7,20 m (Westseite). Die Wände, die 80 cm stark sind, wurden aus Bruchsteinen gemauert und danach verputzt. Weiße Faschen zierenmdie Kanten, die Geschoßbänder und die Fensterrahmen. Der First ist von West nach Ost ausgerichtet. An den Firstseiten sind die kleinen vergitterten Fenster, unter dem Giebel ist ostseitig eine Schlüsselscharte, westseitig eine halbrunde Öffnung. Die Eingangstür an der Westseite besteht aus genieteten Eisenplatten. Das Erdgeschoß wird zur Lagerung von landwirtschaftliche Geräten genutzt, eine steile Holzstiege führt in den 1. Stock mit Holztram und Bretterboden. Der Raum, in dem sich Getreidetruhen und Vorrichtungen zur Aufbewahrung von Speck befinden, beschließt ein gemauertes Tonnengewölbe. Das Satteldach ist mit Lärchenbrettern gedeckt. | + | Der zweigeschoßige Kasten ist an einen Felsen gebaut (5,10 m mal 6,20 m, Höhe: 9,30 m (Ostseite) und 7,20 m (Westseite). Die Wände, die 80 cm stark sind, wurden aus Bruchsteinen gemauert und danach verputzt. Weiße Faschen zieren die Kanten, die Geschoßbänder und die Fensterrahmen. Der First ist von West nach Ost ausgerichtet. An den Firstseiten sind die kleinen vergitterten Fenster, unter dem Giebel ist ostseitig eine Schlüsselscharte, westseitig eine halbrunde Öffnung. Die Eingangstür an der Westseite besteht aus genieteten Eisenplatten. Das Erdgeschoß wird gegenwärtig zur Lagerung von landwirtschaftliche Geräten genutzt, eine steile Holzstiege führt in den 1. Stock mit Holztram und Bretterboden. Den Raum, in dem sich Getreidetruhen und Vorrichtungen zur Aufbewahrung von Speck befinden, beschließt ein gemauertes Tonnengewölbe. Das Satteldach ist mit Lärchenbrettern gedeckt. |