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Die ''' Kühlbachbrücke ''' (auch Römerbrücke I) überspannt den [[Kühlbach]] im Ortsteil [[Fürstenbrunn]] in der Gemeinde [[Grödig]] im [[Flachgau]].
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Die ''' Kühlbachbrücke ''' (auch Römerbrücke I) überspannt den [[Kühlbach]] im Ortsteil [[Fürstenbrunn]] in der Marktgemeinde [[Grödig]] im [[Flachgau]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Im Bereich der heutigen Straße am Fuße des [[Untersberg]]es nach [[Großgmain]] verlief früher der alte Salzweg, auf dem bis in das [[15. Jahrhundert]] das [[Salz]] aus [[Hallein]] nach [[Bayern]] transportiert wurde. Durch eine Steigerung der Produktion in der Saline Reichenhall konnte im [[16. Jahrhundert]] der bayerische Salzbedarf weitestgehend selbst gedeckt werden, sodass die Salztransporte nur mehr in beschränktem Umfang erfolgten. [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] lies [[1611]] den Weg für den Truppennachschub anlässlich seines [[Salzkrieg 1611|Streites]] mit Maximilian I. von Bayern ausbauen. Im [[17. Jahrhundert]] wurden die Salzlieferungen von Hallein in den [[Pinzgau]] und nach [[Tirol]] verstärkt. Durch eine Planskizze aus dem Jahr [[1678]] ist die Anlage des neuen Salzweges genau bekannt. Später benützte vor allem das Hofkastenamt und das Hofbauamt den Weg für die Abfuhr von Brennholz und von Blöcken aus [[Untersberger Marmor]] aus dem [[Hofbruch]] und [[Veitlbruch]].
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Im Bereich der heutigen Straße am Fuße des [[Untersbergstock]]s nach [[Großgmain]] verlief früher der alte [[Salztransport|Salzweg]], auf dem bis in das [[15. Jahrhundert]] das [[Salz]] aus [[Hallein]] nach [[Bayern]] transportiert wurde. Durch eine Steigerung der Produktion in der [[Saline Reichenhall]] konnte im [[16. Jahrhundert]] der bayerische Salzbedarf weitestgehend selbst gedeckt werden, sodass die Salztransporte nur mehr in beschränktem Umfang erfolgten. [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ließ [[1611]] den Weg für den Truppennachschub anlässlich seines [[Salzkrieg 1611|Streites]] mit Maximilian I. von Bayern ausbauen. Im [[17. Jahrhundert]] wurden die Salzlieferungen von Hallein in den [[Pinzgau]] und nach [[Tirol]] verstärkt. Durch eine Planskizze aus dem Jahr [[1678]] ist die Anlage des neuen Salzweges genau bekannt. Später benützte vor allem das Hofkastenamt und das Hofbauamt den Weg für die Abfuhr von Brennholz und von Blöcken aus [[Untersberger Marmor]] aus dem [[Hofbruch|Hof]]- und [[Veitlbruch]].
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[[1756]] konnte die aus dem Hofbruch gewonnenen Marmorblöcke, die für die Fertigstellung der Türme des [[Salzburger Dom|Salzburger Doms]] benötig wurden, wegen des schlechten Zustandes der damals noch aus [[Holz]] gefertigten Kühlbachbrücke nicht mehr gefahrlos abtransportiert werden. Deshalb wurde die Brücke instand gesetzt. [[1808]] stürzte das ''"steinernen Werk"'' — gemeint: die Widerlager — und mit ihm die hölzerne Brücke durch ein [[Hochwasser]] ein. Der Sanierungsvorschlag von [[1809]] sah die Wiedererrichtung der Widerlager unter Verwendung der alten Quaderstücke und neuerlich nur eine Holzbrücke vor. Ob damals auch die Ausführung erfolgte, ist nicht belegt. Demnach steht eindeutig fest, dass die heutige Brücke frühestens Anfang des [[19. Jahrhundert]]s errichtet wurde.
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[[1756]] konnte die aus dem Hofbruch gewonnenen Marmorblöcke, die für die Fertigstellung der Türme des [[Salzburger Dom]]s benötigt wurden, wegen des schlechten Zustandes der damals noch aus [[Holz]] gefertigten Kühlbachbrücke nicht mehr gefahrlos abtransportiert werden. Deshalb wurde die Brücke instand gesetzt. [[1808]] stürzte das "''steinernen Werk''" — gemeint waren die Widerlager — und mit ihm die hölzerne Brücke durch ein [[Hochwasser]] ein. Der Sanierungsvorschlag von [[1809]] sah die Wiedererrichtung der Widerlager unter Verwendung der alten Quaderstücke und neuerlich nur eine Holzbrücke vor. Ob damals auch die Ausführung erfolgte, ist nicht belegt. Demnach steht eindeutig fest, dass die heutige Brücke frühestens Anfang des [[19. Jahrhundert]]s errichtet wurde.
    
Das echte Steingewölbe aus exakt behauenen Steinen und die qualitätsvolle Ausführung erinnern an die römische Brückenbauweise.
 
Das echte Steingewölbe aus exakt behauenen Steinen und die qualitätsvolle Ausführung erinnern an die römische Brückenbauweise.
    
[[1982]] wurde das hier befindliche zweite Kulturdenkmal, die alte Kugelmühle bzw. Kalkbrennerei abgerissen.
 
[[1982]] wurde das hier befindliche zweite Kulturdenkmal, die alte Kugelmühle bzw. Kalkbrennerei abgerissen.
   
<!--== Bildergalerie ==
 
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Datei:Kühlbach Fürstenbrunn 01.jpg|Kühlbachbrücke I
 
Datei:Kühlbach Fürstenbrunn 01.jpg|Kühlbachbrücke I
 
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== Quelle ==
== Quellen ==
   
* Informationstafel vor Ort; [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6: Landesbaudirektion]]
 
* Informationstafel vor Ort; [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6: Landesbaudirektion]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Grödig]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
 
[[Kategorie:Brücke]]
 
[[Kategorie:Brücke]]
[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]