Der Historiker [[Norbert Ortmayr]] erklärte die Situation einmal bildlich so: wenn man sich eine Schulklasse mit 100 Kindern Ende des 19. Jahrhunderts im Burgenland vorstellt, so sind von diesen 100 Kindern die meisten ehelich geboren, werden später selbst heiraten und eheliche Kinder haben. Stellt man sich eine Schulklasse zum selben Zeitpunkt mit ebenso vielen Kindern im Pinzgau vor, so sind die meisten von ihnen ledig geboren, werden nie zum Heiraten kommen und viele von ihnen werden wieder ledige Kinder haben. | Der Historiker [[Norbert Ortmayr]] erklärte die Situation einmal bildlich so: wenn man sich eine Schulklasse mit 100 Kindern Ende des 19. Jahrhunderts im Burgenland vorstellt, so sind von diesen 100 Kindern die meisten ehelich geboren, werden später selbst heiraten und eheliche Kinder haben. Stellt man sich eine Schulklasse zum selben Zeitpunkt mit ebenso vielen Kindern im Pinzgau vor, so sind die meisten von ihnen ledig geboren, werden nie zum Heiraten kommen und viele von ihnen werden wieder ledige Kinder haben. |