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Josef Stoitzner wird als Sohn des Wiener Malers Konstantin Stoitzner (1863-1934) geboren und wächst mit fünf Brüdern in einer Kunstmalerfamilie auf. Er besucht die Kunstgewerbeschule und absolviert einen Lehramtskandidatenkurs bei Prof. Anton von Kenner. Ab [[1905]] arbeitet er als Lehrer an Wiener Mittelschulen, im Atelier seines Vaters und besucht die Malklasse von Prof. Franz Rumpler. [[1909]] wird er in die Wiener Secession aufgenommen. Im gleichen Jahr heiratet er [[Anna Millinger]], die er schon [[1902]] während des Urlaubs in Bramberg kennengelernt hat.  
 
Josef Stoitzner wird als Sohn des Wiener Malers Konstantin Stoitzner (1863-1934) geboren und wächst mit fünf Brüdern in einer Kunstmalerfamilie auf. Er besucht die Kunstgewerbeschule und absolviert einen Lehramtskandidatenkurs bei Prof. Anton von Kenner. Ab [[1905]] arbeitet er als Lehrer an Wiener Mittelschulen, im Atelier seines Vaters und besucht die Malklasse von Prof. Franz Rumpler. [[1909]] wird er in die Wiener Secession aufgenommen. Im gleichen Jahr heiratet er [[Anna Millinger]], die er schon [[1902]] während des Urlaubs in Bramberg kennengelernt hat.  
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Familie Stoitzner verbringt von nun an die Sommermonate meist im Pinzgau. Der [[1911]] geborene Sohn [[Josef Stoitzner junior|Josef]] tritt in die Fußstapfen der Künstlerfamilie, [[1913]] kommt Tochter [[Anna Stoitzner|Anna]] zur Welt. Ab [[1922]] arbeitet Josef Stoitzner als Fachinspektor an verschiedenen Schulen, [[1932]] erhält er einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste in Wien.  
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Familie Stoitzner verbringt von nun an die Sommermonate meist im Pinzgau. Der [[1911]] geborene Sohn [[Josef Stoitzner-Millinger|Josef]] tritt in die Fußstapfen der Künstlerfamilie, [[1913]] kommt Tochter [[Anna Stoitzner|Anna]] zur Welt. Ab [[1922]] arbeitet Josef Stoitzner als Fachinspektor an verschiedenen Schulen, [[1932]] erhält er einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste in Wien.  
    
[[1943]] ziehen die Stoitzners endgültig nach Bramberg, das Wiener Atelier wird bei einem Bombenangriff [[1944]] zerstört. Josef Stoitzner verbringt seine letzten acht Lebensjahre weiterhin unermüdlich malend im Pinzgau. Wenige Tage nach seinem Tod eröffnet eine Ausstellung über bildende Künstler des [[20. Jahrhundert]]s in der [[Realschule Salzburg]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] mit Werken von u.a. Franz Jung-Ilsenheim, Albin Müller-Rundegg, Karl Reisenbichler, Karl Truppe und eben Josef Stoitzner.
 
[[1943]] ziehen die Stoitzners endgültig nach Bramberg, das Wiener Atelier wird bei einem Bombenangriff [[1944]] zerstört. Josef Stoitzner verbringt seine letzten acht Lebensjahre weiterhin unermüdlich malend im Pinzgau. Wenige Tage nach seinem Tod eröffnet eine Ausstellung über bildende Künstler des [[20. Jahrhundert]]s in der [[Realschule Salzburg]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] mit Werken von u.a. Franz Jung-Ilsenheim, Albin Müller-Rundegg, Karl Reisenbichler, Karl Truppe und eben Josef Stoitzner.