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Das Dachwerk zeigte sich im ursprünglichen Zustand des Spätmittelalters. Die Dachkonstruktion ist aus Fichtenholz errichtet worden. Die gebeilte Oberfläche ist  deutlich sichtbar, d.h. das Holz wurde nicht gesägt sondern mit dem Beil zugerichtet. Die Hölzer des Dachstuhls der Michaelskapelle besitzen kaum Waldkanten, die für die zeitliche Zuordnung erforderlich sind. An zwei Proben konnten aber die Fälldaten [[1434]] und [[1436]] festgestellt werden. Das korreliert auch mit einem Datum in der Malerei, dem zwar die Einerstelle fehlt, das aber mit 143(.) zeitlich nicht weit von den festgestellten Fälldaten liegen kann.  
 
Das Dachwerk zeigte sich im ursprünglichen Zustand des Spätmittelalters. Die Dachkonstruktion ist aus Fichtenholz errichtet worden. Die gebeilte Oberfläche ist  deutlich sichtbar, d.h. das Holz wurde nicht gesägt sondern mit dem Beil zugerichtet. Die Hölzer des Dachstuhls der Michaelskapelle besitzen kaum Waldkanten, die für die zeitliche Zuordnung erforderlich sind. An zwei Proben konnten aber die Fälldaten [[1434]] und [[1436]] festgestellt werden. Das korreliert auch mit einem Datum in der Malerei, dem zwar die Einerstelle fehlt, das aber mit 143(.) zeitlich nicht weit von den festgestellten Fälldaten liegen kann.  
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Der Grundriss der Kapelle war als Rechteck geplant. Durch Ungenauigkeiten entspricht er tatsächlich einem Parallelogramm. Zusammenfassend ist anzumerken, dass es durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Untersuchung der Baugeschichte von Kirche und Kapelle möglich war, neue Informationen zu erhalten.
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Der Grundriss der Kapelle war als Rechteck geplant. Durch Ungenauigkeiten entspricht er tatsächlich einem Parallelogramm.  
    
=====Die spätgotische Malerei=====
 
=====Die spätgotische Malerei=====
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=====Der Christopherus an der südlichen Außenwand der Pfarrkirche=====
 
=====Der Christopherus an der südlichen Außenwand der Pfarrkirche=====
 
Der während der Restaurierung entdeckte monumentale Christophorus - seine Darstellung weist eine Größe von insgesamt 6 x 2,5 Meter auf - befand sich bereits vor dem Bau der Kapelle auf der südlichen Außenwand der Kirche. Das Bild passt mit seiner Frescotechnik nicht in den Stil der Salzburgischen Malerei der 1430er Jahre, gehört auch nicht zur Michaelskapelle und müsste daher an eigener Stelle behandelt werden.
 
Der während der Restaurierung entdeckte monumentale Christophorus - seine Darstellung weist eine Größe von insgesamt 6 x 2,5 Meter auf - befand sich bereits vor dem Bau der Kapelle auf der südlichen Außenwand der Kirche. Das Bild passt mit seiner Frescotechnik nicht in den Stil der Salzburgischen Malerei der 1430er Jahre, gehört auch nicht zur Michaelskapelle und müsste daher an eigener Stelle behandelt werden.
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Zusammenfassend ist anzumerken, dass es durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Untersuchung und Restaurierung von Kirche und Kapelle möglich war, neue Informationen zu erhalten.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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