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Die '''Schusterbauernkapelle''' ist eine Kapelle in der [[Pinzgau]]er Stadt [[Saalfelden am Steinernen Meer]].
==Geschichte==
Schon seit dem [[17. Jahrhundert]] steht links des Bauernhauses eine Kapelle. Der Altar stammt aus dem [[18. Jahrhundert]]. Da die Kapelle in einem schlechten Zustand war, beschloss die Familie Neumayer in den [[1980er]] Jahren eine neue Kapelle zu errichten. Der Bau begann am [[30. April]] [[1987]]. Ein Jahr später wurde die Kapelle von Dechant [[Josef Raninger]] eingeweiht. Der Altarstein stammt aus der Krypta der [[Dekanatspfarrkirche zu den Hll. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist|Pfarrkirche Saalfelden]], er wurde bei Grabungsarbeiten gefunden und von Dechant Raninger der Kapelle gespendet. Einmal jährlich findet bei der Kapelle ein Messopfer statt.
==Beschreibung==
Die Kapelle steht Saalfeldner Ortsteil Letting unterhalb des Schusterbauern. Sie ist über rechteckigem Grundriss (4 mal 6,5m ) gemauert und verputzt. Die Fassade ist mit Fensterfaschen und Ecklisenen strukturiert und gefärbelt. Das Satteldach ist mit Holzschindeln gedeckt. Im Giebeldreieck befindet sich ein Lateinisches Kreuz aus Holz mit vergoldeten Enden . An der Frontfassade befindet sich die zweifärbige Füllungsstür mit dem kleinen Fenster, über ihr befindet sich ein Rundbogenfenster auf. Optisch erscheint es durch ein Putzband mit der Eingangstür verbunden zu sein. Die zwei seitlichen Rundbogenfenster sind aus mundgeblasenem Glas , gesichert sind mit einem Schmiedeeisengitter.
Im Innenraum steht ein Baldachinaltar mit einer Darstellung der Marienkrönung. In einer Nische links vom Altar steht das Schnitzwerk der Heiligen Maria. In der Nische rechts ist Jesus mit dem Ölzweig zu sehen. Ein Kreuzweg befindet sich beiderseits der Wände.
==Quelle==
[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=12#.Xh3zxSNCeQM Marterl.at]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Kapelle]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]