Tončić-Sorinj, der einer altösterreichischen Diplomatenfamilie entstammte, besuchte ein [[Humanistisches Gymnasium]] in Salzburg. Nach seinem Studium der Rechte, der Philosophie und der Geschichte der Slawistik an den Universitäten von Wien und Zagreb sowie Kriegsdienst in der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] war Tončić-Sorinj ab 1945 Leiter der Politischen Abteilung des Österreichischen Instituts für Wirtschaft und Politik in Salzburg, später auch Mitglied der österreichischen [[UNESCO-Weltkulturerbe|UNESCO]]-Kommission und der österreichischen Delegation zur Beratenden Versammlung des Europarates. Von 1949 bis 1966 war er [[Nationalratsabgeordneter]] der [[ÖVP]], von 1966 bis 1968 in der Regierung Kanzler [[Josef Klaus|Klaus]] Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten. Von 1969 bis 1974 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Europarates. | Tončić-Sorinj, der einer altösterreichischen Diplomatenfamilie entstammte, besuchte ein [[Humanistisches Gymnasium]] in Salzburg. Nach seinem Studium der Rechte, der Philosophie und der Geschichte der Slawistik an den Universitäten von Wien und Zagreb sowie Kriegsdienst in der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] war Tončić-Sorinj ab 1945 Leiter der Politischen Abteilung des Österreichischen Instituts für Wirtschaft und Politik in Salzburg, später auch Mitglied der österreichischen [[UNESCO-Weltkulturerbe|UNESCO]]-Kommission und der österreichischen Delegation zur Beratenden Versammlung des Europarates. Von 1949 bis 1966 war er [[Nationalratsabgeordneter]] der [[ÖVP]], von 1966 bis 1968 in der Regierung Kanzler [[Josef Klaus|Klaus]] Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten. Von 1969 bis 1974 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Europarates. |