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[[Bild:Hannes_Reichelt.jpg|thumb|Hannes Reichelt beim Saisonabschlussrennen in Schladming]]
 
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[[Datei:Hannes Reichelt Hinterstoder 2011b.jpg|thumb|Der österreichische Skirennläufer Hannes Reichelt bei der Siegerehrung für den Super-G in Hinterstoder [[(Österreich)]] am [[5. Februar]] [[2011]].]]
 
[[Datei:Hannes Reichelt Hinterstoder 2011b.jpg|thumb|Der österreichische Skirennläufer Hannes Reichelt bei der Siegerehrung für den Super-G in Hinterstoder [[(Österreich)]] am [[5. Februar]] [[2011]].]]
'''Hannes Reichelt''' (eigentlich: Johannes Reichelt <ref>http://www.hannes-reichelt.com/biografie</ref>) (* [[5. Juli]] [[1980]] in [[Altenmarkt im Pongau]]) ist ein Salzburger [[Liste erfolgreicher Salzburger Skirennläufer|Skirennläufer]], der in [[Radstadt]] aufwuchs und nunmehr wieder lebt. Er startet für den [[SC Radstadt]]. Erfolge errang er vor allem im Super-G und in der Abfahrt und in früheren Jahren seiner Karriere auch im Riesenslalom. Er gewann zwei Medaillen bei der Juniorenweltmeisterschaft 2000 und wurde 2005 Europacup-Gesamtsieger. Im Weltcup gewann er bisher 13 Rennen und in der Saison 2007/08 den Super-G-Weltcup. Seine erste Medaille bei Großereignissen holte er bei der Weltmeisterschaft 2011 mit Silber im Super-G, bei der Weltmeisterschaft 2015 holte er in derselben Disziplin seinen ersten WM-Titel. Von 2003 bis 2017 wurde er sechsmal Österreichischer Staatsmeister.
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'''Hannes Reichelt''', eigentlich Johannes Reichelt<ref>http://www.hannes-reichelt.com/biografie</ref> (* [[5. Juli]] [[1980]] in [[Altenmarkt im Pongau]]) ist ein Salzburger [[Liste erfolgreicher Salzburger Skirennläufer|Skirennläufer]], der in [[Radstadt]] aufwuchs und wieder dort lebt.  
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== Einleitung ==
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Er startet für den [[SC Radstadt]]. Erfolge errang er vor allem im Super-G und in der Abfahrt und in früheren Jahren seiner Karriere auch im Riesenslalom. Er gewann zwei Medaillen bei der Juniorenweltmeisterschaft 2000 und wurde 2005 Europacup-Gesamtsieger. Im Weltcup gewann er bisher 13 Rennen und in der Saison 2007/08 den Super-G-Weltcup. Seine erste Medaille bei Großereignissen holte er bei der Weltmeisterschaft 2011 mit Silber im Super-G, bei der Weltmeisterschaft 2015 holte er in derselben Disziplin seinen ersten WM-Titel. Von 2003 bis 2017 wurde er sechsmal Österreichischer Staatsmeister.
    
==Karriere==
 
==Karriere==
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Sieben Podestplätze in der Saison [[2012]] waren Reichelts beste Ausbeute seit dem Gewinn des Super-G-Weltcups 2008. Zwar war in diesem Winter kein Sieg darunter, den holte er aber in der Saison [[2013]] nach, als er in Bormio seine erste Weltcupabfahrt gewann. Insgesamt reichte es im WM-Winter zu vier Podestplätzen und zur Teilnahme an der [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming|Ski-WM]] in seiner engeren Heimat Schladming. Am [[25. Jänner]] [[2014]] siegte Reichelt in Kitzbühel.
 
Sieben Podestplätze in der Saison [[2012]] waren Reichelts beste Ausbeute seit dem Gewinn des Super-G-Weltcups 2008. Zwar war in diesem Winter kein Sieg darunter, den holte er aber in der Saison [[2013]] nach, als er in Bormio seine erste Weltcupabfahrt gewann. Insgesamt reichte es im WM-Winter zu vier Podestplätzen und zur Teilnahme an der [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming|Ski-WM]] in seiner engeren Heimat Schladming. Am [[25. Jänner]] [[2014]] siegte Reichelt in Kitzbühel.
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Im Jänner [[2016]] stürzte er in Kitzbühel auf der Streif  beim Abfahrtslauf schwer und er erlitt eine Knieprellung. Im September folgte noch eine Operation am Meniskus. Die Wintersaison 2016/2017 begann demnach erwartungsgemäß mit keinen Spitzenplätzen im Weltcup. Mit seinem Sieg in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen am [[28. Jänner]] [[2017]] wurde er mit 36 Jahren, 6 Monaten und 3 Wochen zum ältesten Alpin-Weltcupsieger des ÖSV und er löste damit [[Hermann Maier]] ab, welcher am [[30. November]] [[2008]] den Super-G in Lake Louise mit rund 35 Jahren gewann. Beim Weltcup-Saisonfinale in Aspen (USA) konnte er dank seines Sieges im Super-G noch auf Rang 2 in der Disziplinen-Wertung vorstoßen. Am [[28. März]] 2017 gewann er noch in [[Saalbach-Hinterglemm]] den Staatsmeistertitel erstmals in der Abfahrt.
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Im Jänner [[2016]] stürzte er in Kitzbühel auf der Streif  beim Abfahrtslauf schwer und er erlitt eine Knieprellung. Im September folgte noch eine Operation am Meniskus. Die Wintersaison 2016/2017 begann demnach erwartungsgemäß mit keinen Spitzenplätzen im Weltcup. Mit seinem Sieg in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen am [[28. Jänner]] [[2017]] wurde er mit 36 Jahren, sechs Monaten und drei Wochen zum ältesten Alpin-Weltcupsieger des ÖSV und er löste damit [[Hermann Maier]] ab, welcher am [[30. November]] [[2008]] den Super-G in Lake Louise mit rund 35 Jahren gewann. Beim Weltcup-Saisonfinale in Aspen (USA) konnte er dank seines Sieges im Super-G noch auf Rang 2 in der Disziplinen-Wertung vorstoßen.  
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Am [[28. März]] 2017 gewann er noch in [[Saalbach-Hinterglemm]] den Staatsmeistertitel erstmals in der Abfahrt.
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Bei seinem Sturz  am [[28. Dezember]] [2019]] in der Abfahrt von Bormio (ITL) erlitt Reichelt einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen knöchernen Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes am rechten Knie. Er fiel somit für die gesamte Saison aus.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/sport/wintersport/saisonende-fuer-reichelt-kreuzbandriss-nach-bormio-sturz-81265657 29. Dezember 2019]</ref>
    
==Großereignisse==
 
==Großereignisse==
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Bei den Weltmeisterschaften in Vail, Beaver Creek (USA) errang Hannes Reichelt am [[5. Februar]] [[2015]] die Goldmedaille im Super-G.
 
Bei den Weltmeisterschaften in Vail, Beaver Creek (USA) errang Hannes Reichelt am [[5. Februar]] [[2015]] die Goldmedaille im Super-G.
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Weniger erfolgreich war er bei den Weltmeisterschaften [[2017]] in St. Moritz (Schweiz). Er musste sich mit einem 10. Rang im Super-G und einem 17. in der Abfahrt begnügen. Auch bei den Olympischen Winterspielen [[2018]] in PyeongChang (Südkorea) konnte er mit einem 12. Rang in der Abfahrt und einem 11. Rang beim Super-G keine Spitzenplätze erreichen.
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Weniger erfolgreich war er bei den Weltmeisterschaften [[2017]] in St. Moritz (Schweiz). Er musste sich mit einem 10. Rang im Super-G und einem 17. in der Abfahrt begnügen. Auch bei den Olympischen Winterspielen [[2018]] in PyeongChang (Südkorea) konnte er mit einem 12. Rang in der Abfahrt und einem 11. Rang beim Super-G keine Spitzenplätze erreichen.  
    
==Privates==
 
==Privates==