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'''Johann Seitz''' war ein Hotelier und Jäger in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Großgmain]].

== Seltenes Jagdglück ==
Anfang Dezember 1913 hatte Seitz ein ganz seltenes Jagdglück im [[Veitlbruch]] im [[Untersbergstock]] im Jagdgebiet des Baron von [[Mayr-Melnhof]]. Er erlegte auf einen einzigen Schuss drei Reh. Ursprünglich gewahrte Seitz in Schussweite einen kapitalen Rehbock, auf den er feuerte. Die Kugel drang dem Bock ins Blatt und traf ein dahinter stehendes Reh in den Schädel, durchbohrte diesen und schlug einem zufällig in gleicher Richtungslinie befindlichen dahinterstehenden Rehbock in die Weichteile. Alle drei Tiere waren sofort tot. Bei näherem Zusehen zeigte sich jedoch, dass das zweite Reh eine Rehgeiß war, die der Schütze mit seinem außerordentlichen Jagdglück noch ''milde'' zehn [[Krone]]n Strafe bezahlen musste.

== Quelle ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19131213&query=text:%22Leopold+Brandauer%22+text:%22Untersberg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 13. Dezember 1913, Seite 5

{{SORTIERUNG: Seitz, Johann}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Jagd)]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Großgmain]]