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[[Bild:Salieri2009.jpg|thumb|Salzburger Liedertafel 2009]]
 
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[[Datei:Mozarteum-Schulgebäude Salzburger Liedertafel Schild.jpg|thumb|Salzburger Liedertafel im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum-Schulgebäude]]]]
 
[[Datei:Mozarteum-Schulgebäude Salzburger Liedertafel Schild.jpg|thumb|Salzburger Liedertafel im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum-Schulgebäude]]]]
Die '''Salzburger Liedertafel 1847''' ist der traditionsreichste Chor [[Salzburg]]s.  
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Die '''Salzburger Liedertafel 1847''' ist der traditionsreichste Chor der [[Stadt Salzburg]].  
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==Allgemein==
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==Allgemeines ==
 
Die Salzburger Liedertafel wurde [[1847]] als Männerchor gegründet und singt seit [[1947]] als gemischter Chor vor allem große Chorliteratur wie Oratorien und Messen.
 
Die Salzburger Liedertafel wurde [[1847]] als Männerchor gegründet und singt seit [[1947]] als gemischter Chor vor allem große Chorliteratur wie Oratorien und Messen.
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Die Salzburger Liedertafel wurde am [[22. November]] [[1847]] von [[Alois Taux]], dem Dirigenten des "Dommusik-Vereines und Mozarteums", gegründet. Taux wurde auch erster künstlerischer Leiter. Nach der Genehmigung des Vereins durch Kaiser Ferdinand trat der Chor am [[23. August]] [[1848]] in der [[Alte Residenz|Residenz]] erstmals öffentlich auf. Noch im selben Jahr wurde dem Verein die erste Fahne gespendet.
 
Die Salzburger Liedertafel wurde am [[22. November]] [[1847]] von [[Alois Taux]], dem Dirigenten des "Dommusik-Vereines und Mozarteums", gegründet. Taux wurde auch erster künstlerischer Leiter. Nach der Genehmigung des Vereins durch Kaiser Ferdinand trat der Chor am [[23. August]] [[1848]] in der [[Alte Residenz|Residenz]] erstmals öffentlich auf. Noch im selben Jahr wurde dem Verein die erste Fahne gespendet.
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Mit Ministerial-Erlass vom [[23. Juni]] [[1851]] und Landes-Präsidial-Erlass vom [[15. Mai]] [[1854]] wurde der Verein staatlich genehmigt. Vorstand war der Kaufmann [[Carl von Frey]], Sekretär Adolph Steinhauser; der Verein hatte  65 ausübende und acht Ehrenmitglieder.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18570112&query=%22Dom-Musikverein+und+Mozarteum%22&ref=anno-search&seite=1 [[Neue Salzburger Zeitung]] vom 12. Jänner 1857, Seite 1]</ref>
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Mit Ministerial-Erlass vom [[23. Juni]] [[1851]] und Landes-Präsidial-Erlass vom [[15. Mai]] [[1854]] wurde der Verein staatlich genehmigt. Vorstand war der Kaufmann [[Carl von Frey]], Sekretär Adolph Steinhauser; der Verein hatte  65 ausübende und acht Ehrenmitglieder.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18570112&query=%22Dom-Musikverein+und+Mozarteum%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Neue Salzburger Zeitung]] vom 12. Jänner 1857, Seite 1</ref>
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Bereits nach wenigen Jahren wirkte der Chor regelmäßig bei wichtigen Veranstaltungen in Salzburg mit: ob Grundsteinlegungen beim [[Künstlerhaus]], der [[Evangelische Christuskirche|Evangelischen Kirche]] oder der [[Andräkirche]], oder Inbetriebnahmen wie jener der [[Giselabahn]] und der [[Gaisbergbahn]], die Liedertafel war immer für die musikalische Umrahmung verantwortlich. Zum Empfang von [[Kaiserin Elisabeth von Österreich|Kaiserin Elisabeth]] in [[Salzburg]] komponierte Alois Taux sogar einen Festchor.
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Bereits nach wenigen Jahren wirkte der Chor regelmäßig bei wichtigen Veranstaltungen in Salzburg mit: ob Grundsteinlegungen beim [[Künstlerhaus]], der [[Evangelische Christuskirche|Evangelischen Kirche]] oder der [[Andräkirche]], oder Inbetriebnahmen wie jener der [[Giselabahn]] und der [[Gaisbergbahn]], die Liedertafel war immer für die musikalische Umrahmung verantwortlich. Zum Empfang von Kaiserin [[Elisabeth von Österreich|Elisabeth]] in Salzburg komponierte Alois Taux sogar einen Festchor.
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[[1892]] wurde [[Josef Friedrich Hummel]] für 30 Jahre Leiter des Chores, unter ihm nahm man auch an den [[Salzburger Musikfest]]en, dem Vorläufer der [[Salzburger Festspiele]], teil. Am [[15. November]] [[1913]] bezog die Liedertafel das neue Vereinsheim im [[Mozarteum]] in der [[Schwarzstraße]].
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[[1892]] wurde [[Josef Friedrich Hummel]] für 30 Jahre Leiter des Chores, unter ihm nahm man auch an den [[Salzburger Musikfest]]en, dem Vorläufer der [[Salzburger Festspiele]], teil. Am [[15. November]] [[1913]] bezog die Liedertafel das neue Vereinsheim im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] in der [[Schwarzstraße]].
    
Auf Hummel folgte mit [[Ernst Sompek]] der Komponist der [[Salzburger Landeshymne]]. Auch er sollte den Chor 25 Jahre leiten und vor allem auch im Ausland bekannt machen. Konzerte fanden zu dieser Zeit schon meistens mit dem [[Damensingverein Hummel]] statt.
 
Auf Hummel folgte mit [[Ernst Sompek]] der Komponist der [[Salzburger Landeshymne]]. Auch er sollte den Chor 25 Jahre leiten und vor allem auch im Ausland bekannt machen. Konzerte fanden zu dieser Zeit schon meistens mit dem [[Damensingverein Hummel]] statt.
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[[1992]] trat die Liedertafel gemeinsam mit der ''Singakademie Dresden'' bei Konzerten in Salzburg, Dresden und Budapest auf.
 
[[1992]] trat die Liedertafel gemeinsam mit der ''Singakademie Dresden'' bei Konzerten in Salzburg, Dresden und Budapest auf.
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[[1997]] wurde das 150-Jahr Jubiläum mit einer Ausstellung, einem Festabend und der Aufführung von Mendelssohns ''Paulus'' gefeiert.
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[[1997]] wurde das 150-Jahr-Jubiläum mit einer Ausstellung, einem Festabend und der Aufführung von Mendelssohns ''Paulus'' gefeiert.
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[[2003]] nahm die Salzburger Liedertafel als einer von vielen Chören aus dem Bundesland Salzburg an der Uraufführung des Werkes  „Logos“ von Wolfgang Wagner im Rahmen des Salzburger Landeschorfestes teil.
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[[2003]] nahm die Salzburger Liedertafel als einer von vielen Chören aus dem Bundesland Salzburg an der Uraufführung des Werkes  „Logos“ von Wolfgang Wagner im Rahmen des Salzburger Landeschorfestes teil. Außerdem Aufführung der „Carmina Burana“ von [[Carl Orff]] gemeinsam mit der Singakademie Dresden auf der Freilichtbühne in Rathen sowie dem Zwinger in Dresden.
Außerdem Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff gemeinsam mit der Singakademie Dresden auf der Freilichtbühne in Rathen sowie dem Zwinger in Dresden.
      
[[2004]] Aufführung der „Schöpfung“ von Joseph Haydn gemeinsam mit dem Salzburger Domchor und dem Nordungarischen Symphonieorchester unter János Czifra im Salzburger Dom
 
[[2004]] Aufführung der „Schöpfung“ von Joseph Haydn gemeinsam mit dem Salzburger Domchor und dem Nordungarischen Symphonieorchester unter János Czifra im Salzburger Dom
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[[2005]] Passionskonzert mit Motetten von Juozas Naujalis, Chorälen von J.S. Bach sowie Orgelwerken von M.K. Čiurlionis und Johann Sebastian Bach mit Vilimas Norkūnas (Orgel), unter Arūnas Pečiulis und Vilimas Norkūnas in der Salzburger [[Andräkirche]].
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[[2005]] Passionskonzert mit Motetten von Juozas Naujalis, Chorälen von J.S. Bach sowie Orgelwerken von M.K. Čiurlionis und Johann Sebastian Bach mit Vilimas Norkūnas (Orgel), unter Arūnas Pečiulis und Vilimas Norkūnas in der Salzburger [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]].
    
[[2006]] Mitwirkung beim Bezirks-Chorfest des [[Chorverband Salzburg|Salzburger Chorverband]]es
 
[[2006]] Mitwirkung beim Bezirks-Chorfest des [[Chorverband Salzburg|Salzburger Chorverband]]es
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[[2007]] Beim 160-Jahr-Jubiläum der Salzburger Liedertafel im Jahr 2007 wurde "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms mit litauischen Solisten und Mitgliedern der Jungen Philharmonie Salzburg (Dirigent: Arūnas Pečiulis) erfolgreich aufgeführt. Mit Partnerchören aus [[Italien]] und [[Litauen]] wurde weiters das Konzert "Salzburg, Brücke zwischen Ostsee und Adria" dargeboten.
 
[[2007]] Beim 160-Jahr-Jubiläum der Salzburger Liedertafel im Jahr 2007 wurde "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms mit litauischen Solisten und Mitgliedern der Jungen Philharmonie Salzburg (Dirigent: Arūnas Pečiulis) erfolgreich aufgeführt. Mit Partnerchören aus [[Italien]] und [[Litauen]] wurde weiters das Konzert "Salzburg, Brücke zwischen Ostsee und Adria" dargeboten.
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[[2008]] Konzertreise nach Italien und Förderkonzert „Von hell- bis dunkelgrün“ - Sommerkonzert gemeinsam mit dem Chor der 2. Klasse des [[BORG Akademiestraße|Musik-RG Akademiestraße]] (Chorleiter: [[Johannes Rubenz]]) im Wiener Saal des Mozarteums, am Klavier Darina Naneva
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[[2008]] Konzertreise nach Italien und Förderkonzert „Von hell- bis dunkelgrün“ - Sommerkonzert gemeinsam mit dem Chor der 2. Klasse des [[BORG Akademiestraße|Musik-RG Akademiestraße]] (Chorleiter [[Johannes Rubenz]]) im [[Wiener Saal der Stiftung Mozarteum|Wiener Saal]] des Mozarteums, am Klavier Darina Naneva
    
[[2009]] erfolgte die Salzburger Erstaufführung des "Requiem in c-Moll" von Antonio Salieri unter Arūnas Pečiulis in der [[Franziskanerkirche]].
 
[[2009]] erfolgte die Salzburger Erstaufführung des "Requiem in c-Moll" von Antonio Salieri unter Arūnas Pečiulis in der [[Franziskanerkirche]].
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[[2011]] wurden in Dresden und Salzburg anlässlich des Jubiläums "20 Jahre  Städtepartnerschaft Salzburg–Dresden" die Requieme von Antonio Salieri und W.A.[[Mozart]]/F.X.Süßmayr gemeinsam mit dem Partnerchor der Singakademie Dresden aufgeführt.
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[[2011]] wurden in Dresden und Salzburg anlässlich des Jubiläums "20 Jahre  Städtepartnerschaft Salzburg–Dresden" die Requieme von Antonio Salieri und W. A.[[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]/F. X. Süßmayr gemeinsam mit dem Partnerchor der Singakademie Dresden aufgeführt.
    
[[2012]] wurde im Zuge einer Umstrukturierung zusätzlich der Kammerchor der Salzburger Liedertafel aufgebaut.
 
[[2012]] wurde im Zuge einer Umstrukturierung zusätzlich der Kammerchor der Salzburger Liedertafel aufgebaut.
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[[2013]] fand die Konzertpremiere des Kammerchores in der Stadtpfarrkirche Mülln statt. Unter der Leitung von Arūnas Pečiulis wurden die Passionsmotetten von Juozas Naujalis und „O sacrum convivium“ von Konradas Kaveckas aufgeführt.
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[[2013]] fand die Konzertpremiere des Kammerchores in der [[Stadtpfarrkirche Mülln]] statt. Unter der Leitung von Arūnas Pečiulis wurden die Passionsmotetten von Juozas Naujalis und „O sacrum convivium“ von Konradas Kaveckas aufgeführt.
    
==Persönlichkeiten==
 
==Persönlichkeiten==
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* seit 2017: Dkfm. Elke Petrisch und Mag. Arūnas Pečiulis im jährlichen Wechsel
 
* seit 2017: Dkfm. Elke Petrisch und Mag. Arūnas Pečiulis im jährlichen Wechsel
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==Weblink==
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{{Homepage|http://www.salzburger-liedertafel.at}}
 
==Quelle==
 
==Quelle==
 
{{Homepage|http://www.salzburger-liedertafel.at}}
 
{{Homepage|http://www.salzburger-liedertafel.at}}
==Weblink==
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==== Einzelnachweis ====
{{Homepage|http://www.salzburger-liedertafel.at}}
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== Einzelnachweis ==
   
<references/>
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur]]
   
[[Kategorie:Kunst]]
 
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[[Kategorie:Musik]]
 
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