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, 18:20, 10. Dez. 2019
Die zweiten '''Salzburger Festspiele''' fanden vom [[13. August|13.]] bis [[29. August]] [[1921]] statt.
== Das Programm ==
[[Hugo von Hofmannsthal]] inszenierte in der [[Kollegienkirche]] die Uraufführung ''[[Das Salzburger Große Welttheater]]'', zu dem [[Alfred Roller]] das Bühnenbild schuf. [[Einar Nilson]] dirigierte, an der Orgel war [[Franz Sauer]]. Weitere Mitwirkende waren u. a. [[Raul Lange]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], [[Otto Pflanzl]], [[Luis Rainer]], [[Helene Thimig]] und [[Alexander Moissi]]. Insgesamt gab es 14 Aufführungen.
Von [[Wolfgang Amadé Mozart]] standen mit vier Werken auch Opern auf dem Spielplan, die im [[Landestheater|Stadttheater]] präsentiert wurden: ''[[Don Juan]]'', ''[[Così fan tutte]]'', ''[[Die Hochzeit des Figaro]]'' und ''[[Die Entführung aus dem Serail]]''. Die Inszenierungen wurden von der [[Wiener Staatsoper]] übernommen. Auch die [[Wiener Philharmoniker]] waren erstmals nach ihre Teilnahme an den [[Salzburger Mozartfest]]en mit zwei Orchesterkonzerten im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] wieder in der [[Stadt Salzburg]]. Sie wurden von [[Franz Schalk]] und [[Richard Strauss]] dirigiert, die Solisten waren [[Selma Kurz]], Sopran, [[Elisabeth Schumann]], Sopran und [[Joseph Szigetti]], Violine.
== Über die Festspiele ==
Wirtschaftlich waren die Festspiele wieder ein Erfolg. Man konnte [[Erzbischof]] [[Ignaz Rieder]] 23,6 Millionen [[Krone]]n für die Renovierung der Kollegienkirche. Allerdings hatte dazu [[Max Reinhardt]] mit seinem Honorar von vier Millionen Kronen beigetragen. Auch Hugo von Hofmannsthal gab die Hälfte seiner Tantiemen (9,6 Millionen Kronen) und über dessen Fürsprache kamen noch sechs Millionen Kronen von McCormick aus New York.
Den Salzburgern, die den Festspielen immer noch ablehnend gegenüberstanden - die Hungers- und Wohnungsnot nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war noch lange nicht überwunden - rechnete die [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]] vor, dass allein in der Stadt Salzburg an Mieten und Lustbarkeitsabgaben 70 Millionen Kronen ausgegeben wurden, bei Vermietern von Privatzimmern nochmals 29 Millionen Kronen.
Am [[19. August]] kam es im [[Schlosspark Hellbrunn]] zu einer Grundsteinlegung für ein [[Salzburger Festspielhaus|Festspielhaus]] gelegt, das nach Plänen von [[Hans Poelzig]] erbaut werden sollte, was jedoch nie realisiert wurde. Und im Herbst legte [[Alexander Prinz Thurn und Taxis]] legte sein Amt als [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Präsident]] der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde zurück. Er war die ewigen Streitereien innerhalb der Festspielhaus-Gemeinde müde.
== Quelle ==
{{Quelle Festspiele in Salzburg}}
* [https://archive.salzburgerfestspiele.at/geschichte/1922 archive.salzburgerfestspiele.at] mit einem [https://archive.salzburgerfestspiele.at/Portals/0/web_media/history/1922.jpg Bild von der Aufführung in der Kollegienkirche]
{{Salzburger Festspiele}}
{{Salzburger Festspiele Geschichte}}
[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]
[[Kategorie:Veranstaltung]]
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