Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Textersetzung - „Felbertauerntunnel“ durch „Felbertauern-Tunnel“
Zeile 4: Zeile 4:  
Auf Salzburger Boden führt sie über den [[Felber Tauern]] - [[Mittersill]] - [[Pass Thurn]]. Sie wurde [[1964]] in nur vier Monaten Bauzeit errichtet. Sie deckt 90 Prozent des österreichischen Rohölbedarfs ab. Täglich fließen etwa 100 000 Tonnen Rohöl durch die Leitung. Für jährliche Überprüfungen und Instandhaltungen gibt die TAL mehr als drei Millionen Euro aus.  
 
Auf Salzburger Boden führt sie über den [[Felber Tauern]] - [[Mittersill]] - [[Pass Thurn]]. Sie wurde [[1964]] in nur vier Monaten Bauzeit errichtet. Sie deckt 90 Prozent des österreichischen Rohölbedarfs ab. Täglich fließen etwa 100 000 Tonnen Rohöl durch die Leitung. Für jährliche Überprüfungen und Instandhaltungen gibt die TAL mehr als drei Millionen Euro aus.  
   −
Der österreichische Abschnitt von Würmlach bis Kufstein ist 160 km lang. Im Dezember 1964 hatte man mit dem Bau von drei Tunneln von je etwa sieben Kilometern durch das Plöckenmassiv, den Felber Tauern und den Hahnenkamm begonnen. Mit der Rohrverlegung und der Errichtung zweier Pumpstationen (in Kienburg und Gruben, unmittelbar vor dem Südportal des [[Felbertauerntunnel]]s und etwas nördlich von [[Matrei in Osttirol]]) hatte man dann [[1966]] begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgt am [[4. Juni]] [[1967]] auf dem Gelände der Pumpstation Kienburg, einige Kilometer nordwestlich von [[Lienz]] in [[Osttirol]]. Bundeskanzler Dr. [[Josef Klaus]] reiste zum Eröffnungsakt per Hubschrauber an. Die Kosten betrugen zwei Milliarden [[Schilling]], von denen 25 % durch Eigenmittel und 75 % durch ein internationales, aus etwa 80 Instituten bestehendes Bankenkonsortium aufgebracht wurde. 13 internationale Ölkonzerne waren die Gesellschafter der TAL.  
+
Der österreichische Abschnitt von Würmlach bis Kufstein ist 160 km lang. Im Dezember 1964 hatte man mit dem Bau von drei Tunneln von je etwa sieben Kilometern durch das Plöckenmassiv, den Felber Tauern und den Hahnenkamm begonnen. Mit der Rohrverlegung und der Errichtung zweier Pumpstationen (in Kienburg und Gruben, unmittelbar vor dem Südportal des [[Felbertauern-Tunnel]]s und etwas nördlich von [[Matrei in Osttirol]]) hatte man dann [[1966]] begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgt am [[4. Juni]] [[1967]] auf dem Gelände der Pumpstation Kienburg, einige Kilometer nordwestlich von [[Lienz]] in [[Osttirol]]. Bundeskanzler Dr. [[Josef Klaus]] reiste zum Eröffnungsakt per Hubschrauber an. Die Kosten betrugen zwei Milliarden [[Schilling]], von denen 25 % durch Eigenmittel und 75 % durch ein internationales, aus etwa 80 Instituten bestehendes Bankenkonsortium aufgebracht wurde. 13 internationale Ölkonzerne waren die Gesellschafter der TAL.  
    
Anfang Jänner 2011 verhandelten alle 27 österreichischen Anrainergemeinschaften mit Vertretern der TAL über über laufende Entschädigungszahlungen für das ihrer Meinung nach latente Risiko durch die Leitung. TAL-Geschäftsführer Sanders Schier wies diese Forderung mit der Begründung zurück, dass es keine rechtliche Grundlage für so einen Vertrag gäbe.  
 
Anfang Jänner 2011 verhandelten alle 27 österreichischen Anrainergemeinschaften mit Vertretern der TAL über über laufende Entschädigungszahlungen für das ihrer Meinung nach latente Risiko durch die Leitung. TAL-Geschäftsführer Sanders Schier wies diese Forderung mit der Begründung zurück, dass es keine rechtliche Grundlage für so einen Vertrag gäbe.  
Zeile 22: Zeile 22:  
: Gesamtlänge: 464 km
 
: Gesamtlänge: 464 km
 
: Zehntausende Rohre liegen in einer Tiefe von zwei Metern, jedes Rohr wiegt etwa drei Tonnen
 
: Zehntausende Rohre liegen in einer Tiefe von zwei Metern, jedes Rohr wiegt etwa drei Tonnen
: Höchster Punkt der TAL: 1 550 [[m ü. A.]] im Felbertauerntunnel
+
: Höchster Punkt der TAL: 1 550 [[m ü. A.]] im Felbertauern-Tunnel
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Navigationsmenü