| Zeile 4: |
Zeile 4: |
| | | | |
| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Der Tunnel beginnt bei Kilometer 29,3 − kurz nach der Raststätte Golling − und durchquert den [[Ofenauer Berg]] auf einer Länge von knapp 1,4 Kilometern. Am südlichen Tunnelausgang überspannt die 120 m lange [[Autobahnbrücke Pass Lueg]] die [[Salzach]] und die Tauernautobahn führt in den [[Hiefler Tunnel]]. | + | Der Tunnel beginnt bei Kilometer 29,3 − kurz nach der [[Raststation Golling West]] − und durchquert den [[Ofenauer Berg]] auf einer Länge von knapp 1,4 Kilometern. Am südlichen Tunnelausgang überspannt die 120 m lange [[Autobahnbrücke Pass Lueg]] die [[Salzach]] und die Tauernautobahn führt in den [[Hiefler Tunnel]]. |
| | | | |
| − | Mit einem täglichen Verkehr von rd. 36.000 Kfz/24h zählt der Tunnel zu den meistbefahrenen Österreichs. | + | Mit einem täglichen Verkehr von rd. 36.000 Kfz zählt der Tunnel zu den meistbefahrenen Österreichs. |
| | | | |
| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| Zeile 13: |
Zeile 13: |
| | Zwischen September [[2004]] und Juli [[2005]] musste die Oströhre des Ofenauer Tunnels für den Verkehr gesperrt werden, da der 30 Jahre alte Tunnel dringend sanierungsbedürftig war. Bei den Bauarbeiten wurden alle Einrichtungen der Tunnelröhren - inklusive Tunnelinnenschale - bis auf die Gesteinsschichten abgetragen und durch neue, moderne Einrichtungen ersetzt. Die Arbeiten wurden im 3-Schicht-Betrieb – also rund um die Uhr – durchgeführt. | | Zwischen September [[2004]] und Juli [[2005]] musste die Oströhre des Ofenauer Tunnels für den Verkehr gesperrt werden, da der 30 Jahre alte Tunnel dringend sanierungsbedürftig war. Bei den Bauarbeiten wurden alle Einrichtungen der Tunnelröhren - inklusive Tunnelinnenschale - bis auf die Gesteinsschichten abgetragen und durch neue, moderne Einrichtungen ersetzt. Die Arbeiten wurden im 3-Schicht-Betrieb – also rund um die Uhr – durchgeführt. |
| | | | |
| − | Unmittelbar vor Beginn der Ferienzeit konnte der Tunnel am [[9. Juli]] [[2005]] wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im darauffolgenden Herbst wurde dann die Weströhre in Nachtarbeit auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht. | + | Unmittelbar vor Beginn der Ferienzeit konnte der Tunnel am [[9. Juli]] 2005 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im darauffolgenden Herbst wurde dann die Weströhre in Nachtarbeit auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht. |
| | | | |
| | == Technische Daten == | | == Technische Daten == |
| Zeile 19: |
Zeile 19: |
| | * Länge 1 329 | | * Länge 1 329 |
| | * Eröffnung: 1974 (als Gegenverkehrstunnel, als erste Röhre) | | * Eröffnung: 1974 (als Gegenverkehrstunnel, als erste Röhre) |
| − | * Sanierung: 2004 - 5. Juli 2005, Auftraggeber: ASFINAG Bau Management GmbH, Auftragnehmer: Traussnigg GmbH, Metz & Partner, Baumanagement | + | * Sanierung: 2004–5. Juli 2005, Auftraggeber: ASFINAG Bau Management GmbH, Auftragnehmer: Traussnigg GmbH, Metz & Partner, Baumanagement |
| | === Weströhre === | | === Weströhre === |
| | * Länge 1 329 | | * Länge 1 329 |
| | * Eröffnung: 1980 (als zweite Röhre) | | * Eröffnung: 1980 (als zweite Röhre) |
| − | * Tunnel- und Verkehrstechnik: 2005 - Mai 2006, durch DÜRR Group GmbH | + | * Tunnel- und Verkehrstechnik: 2005–Mai 2006, durch DÜRR Group GmbH |
| | | | |
| | == Bilder == | | == Bilder == |