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Eine '''Trinkwasserleitung auf den Gaisberg''' ist ein Projekt, das bis [[2019]] noch nicht realisiert worden war.

== Ausgangssituation ==
Die beiden Betriebe auf dem [[Gaisbergplateau]], das sich zur Gänze im Gemeindegebiet der [[Stadt Salzburg]] befindet, müssen mit Tankwagen mit [[Trinkwasser]] versorgt werden. Das waren 2019 wöchentlich 15 000 Liter, die dort in einer UV-Anlage gereinigt werden. Karin Kohlmayr, die mit ihrem Mann Nikolaus die beiden Gasthäuster [[Gasthaus Kohlmayr’s Gaisbergspitz|Kohlmayr's Gaisbergspitz]] und die [[Goasn Alm]] betreiben, sagte, dass sie jede Lieferung 195 Euro kostet sowie Kosten für die Wartung der Zisterne entstehen. Sie schildert, dass jährlich rund 1,6 Millionen Besucher auf das Gaisbergplateau kommen, von denen viele ihre Toiletten benutzen.

Das [[Hotel Restaurant Zistelalm]] unterhalb der Gaisbergspitze bezieht das Wasser von einer eigenen Quelle und einem Hochbehälter. Doch wird die Schüttung der Quelle von Jahr zu Jahr weniger. Hotelbesitzer [[Michael Hauser]] sagte, dass seit Jahren über eine Wasserleitung geredet wird.

== Geplante Leitung ==
Im Herbst [[2016]] hatten sich der [[Stadt Salzburg|Salzburger]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] ([[SPÖ]]) und der [[Elsbethen]]er [[Bürgermeister der Gemeinde Elsbethen|Bürgermeister]] [[Franz Tiefenbacher]] ([[ÖVP]]) vereinbart, gemeinsam eine Trinkwasserleitung bis auf das Gaisbergplateau zu errichteten. Der [[Salzburger Gemeinderat]] war damit einverstanden gewesen.

[[2019]] zog die [[Stadtgemeinde Salzburg]] ihre Zusage der Errichtung zurück. Es seien vergabe- und beihilferechtliche Bedenken aufgetaucht sagte der jetzige Salzburger Bürgermeister [[Harald Preuner]] (ÖVP). Dazu kämen die Kosten, die von den geplanten 2,8 Millionen Euro nach der Fixierung der Trasse auf 3,2 Mill. angestiegen sind. Davon sollte die Stadt Salzburg 1,5 Mill. Euro übernehmen. Ein politischer Beschluss sei nie zustande gekommen.

Das vergaberechtliche Problem bestünde darin, dass die Stadt die Leitung gebaut, aber die [[Salzburg AG]] das Trinkwasser verkauft hätte. Die Stadt hätte sozusagen die Leitung ohne Gegenleistung der Salzburg AG geschenkt.

Nun wird Elsbethen die Leitung auf eigenem Gemeindegebiet errichten und 2,3 Mill. Euro investieren.

Geplant war eine 6,5 Kilometer lange Leitung von Fuße des [[Gaisberg]]s in Elsbethen entlang der [[Schwaitl Landesstraße]] durch die Elsbethener Ortschaften [[Vorderfager]] und [[Oberwinkl]] bis zum Gaisbergplateau.

== Umweltpolitischer Unsinn und im Falle eines Brandes bedenklich ==
Umweltpolitisch sei die Abkehr von einer Wasserleitung "Unsinn" meinte der Salzburger Vizebürgermeister [[]Bernhard Auinger]] (SPÖ).

Mit der Wasserleitung wäre auch die Versorgung mit Löschwasser im Falle eines [[Brände Stadt Salzburg|Brandes]] verbessert worden. [[Reinhold Ortler]], Kommandant der [[Berufsfeuerwehr]] lässt keinen Zweifel daran, dass die Löschwasserversorgung auf dem Gaisberg verbessert gehörte.

== Quelle ==
* {{Quelle SN|6. November 2019}}

[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Stadtberg]]
[[Kategorie:Gaisberg]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Elsbethen]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Hydrogeografie]]
[[Kategorie:Wasser]]